Bochum: „In Buchenwald, in Buchenwald, da machen wir die Juden kalt...“

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So klang es im Juli 2013 aus einer Wohnung in Bochum-Hamme. Die alarmierte Polizei beendete die Beschallung der Umgebung und erstellte einen Strafanzeige nach dem Paragraphen 130, Volksverhetzung. Am 03. April 2014 kam das Propagandadelikt vor dem Bochumer Amtsgericht zur Sprache.

Antimilitarismus in Russland: AnarchistInnen in Petrozavodsk von Maskierten entführt und schwer misshandelt

Solidarität gegen die Repression in Russland

In Petrozavodsk, der Hauptstadt der russischen Republik Karelien, gab es Überfälle und Entführungen von AnarchistInnen, die zu einer Friedensdemonstration bzgl. des Konflikts Russland - Ukraine aufgerufen hatten.

Herne: Shoah-Denkmal wiederholt geschändet

Shoa-Denkmal in Herne

Wie die örtliche WAZ meldet wurde am letzten Wochenende das Shoah-Denkmal in Herne das dritte Mal in vier Wochen Ziel von Sachbeschädigungen. Die Steinplatte und die Rampe des Denkmals auf dem Willi-Pohlmann-Platz wurde mit dicker schwarzer Farbe beschmiert.

Repression in Moskau/Archipel Putin: Sechs Jahre Lager für Alexandra Dukhanina?

Alexandra Dukhanina

Der Anarchistin Alexandra Dukhanina droht eine Haftstrafe von sechs Jahren. Sie ist angeklagt sich bei den Auseinandersetzungen mit der russischen Polizei am 6. Mai 2012 auf dem Bolotnaya Square beteiligt zu haben. Hier ihr Schlußwort: "Es waren offensichtliche Lügen und brutale Gewalt“  vom 5.2.1014 in dem Moskauer Prozess. Die Urteilsverkündung ist am 21. Februar 2014. 

Bochum: Was macht eigentlich?

broken arms army

Der Ewers Clan. Zum harten Kern der rechtsradikalen Gewaltszene Bochum-Langendreers gehörten fast alle Mitglieder aus dem familiären Zusammenhang der Ewersfamilie, der sogenannte Ewers Clan. Einen Großteil dieser Familienbande Ewers ist vor einem Jahr an die Bochumer Stadtgrenze verzogen. Zu publik wurde das Verhalten der Familienmitglieder, zu sehr wurde von antifaschistischer Seite gegen sie recherchiert und publiziert, als das sie im Stadtteil Langendreer weiterhin ohne Konsequenzen hätten weiter agieren können.

Bochum: Zur Brandstiftung in Langendreer im Oktober 2011

Bochum-Langendreer, 25.10.2011, Brandstiftung

In der Nacht auf den 25. Oktober 2011 brannte die Pizzeria „Bella Bellissimo“ auf der Kaltehardstraße in Bochum-Langendreer auf Grund einer Brandstiftung aus. Zunächst fiel der Verdacht auf Mitglieder der örtlichen Naziszene. Jetzt erging ein Urteil vor dem Bochumer Landgericht, dass den Pizzeria-Betreiber und weitere Personen wegen Brandstiftung und Versicherungsbetrug verurteilte.

Bochum: Bundestagswahlkampf 2013 – ein Gespräch

Symbolbild: Durchgestrichenes NPD-Logo

Ein Gespräch mit zwei Bochumer AntifaschistInnen anlässlich der anstehenden Bundestagswahl am 22. September 2013. Lisa und Frank sind von einer Gruppe, die nicht genannt werden will. Ihre Namen sind ebenfalls geändert. Unser Mitglied Paul beteiligte sich auch an der Debatte.

Bochums Justiz mal wieder auf dem rechten Auge blind?

Ach wie gut das niemand weiß...

Am 10. Juni 2013 fand vor einem Bochumer Schöffengericht ein Strafverfahren gegen einen Wattenscheider wegen zahlreicher Fälle der Brandstiftung, schwerer Brandstiftung, diverser gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr und Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen statt. Der Angeklagte wurde zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt.

Hattingen: Rassistischer Brandanschlag vor 20 Jahren

Hattingen; Brandanschlag 1993

Am 5. Juni 1993 kam es in der kleinen Ruhrstadt Hattingen zu einem Brandanschlag. In dem Haus einer türkischen Familie wurden im Erdgeschoß mehrere Brandherde gelegt. Der Familienvater war auf „Schicht“ während im Haus seine Frau und seine Kinder schliefen. Diese konnten dem Brand entkommen. Der Brandanschlag geschah eine Woche nach dem Brandanschlag in Solingen. Dementsprechend aufgeheizt war die Stimmung in Hattingen. Aber schon einige Tage später gaben die Behörden zu erkennen, dass sie gegen die Opfer und nicht gegen mutmaßlich rechte Brandstifter ermittelten. Den Spuren nach Rechts wurde bewusst nicht nach gegangen, ein Ermittlungsverfahren gegen die türkische Mutter eingeleitet.

Bochum: A. Zimmer wieder mal vor Gericht

Andre Zimmer, Magdeburg, Januar 2013

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Der in Bochum bekannte 21-jährige Andre Zimmer steht wieder einmal vor Gericht. 2011 war er schon einmal zu 22 Monaten Gefängnis auf Bewährung und einer sozialpädagogischen Maßnahme verurteilt worden. Er hatte als JN-Jugendbeauftragter wahlweise seiner Familie oder der NPD Inventar abgefackelt und in der Öffentlichkeit Mordaufrufe gegen seine Person verbreitet. In Anschluss versuchte er diese Taten AntifaschistInnen anzulasten.

Bochum vor 30 Jahren (12.05.1983) - Blockade gegen den NPD Parteitag

Screenshot aus der Dokumentation, NPD-Parteitag Wattenscheid 1983

Am 12. Mai 1983 hielt die NPD in Bochum ihren Landesparteitag ab. Sie konnte ihn durchführen. Aber nur ein massiver Polizeieinsatz ermöglichte das. Vor allem Spontis und Hausbesetzer mischten fleißig beim Widerstand mit. Seit 30 Jahren hat die NPD keinen Parteitag mehr in Bochum abgehalten.

Ein Interview und einige Dokumentationen aus der Zeit.

Bochum: Kahlin Prozeß - „Eine böse Geschichte“

Sven Kahlin und sein Verteidiger Wolfgang Opitz am Bochumer Landgericht(Foto: Ruhr Nachrichten)

Der Prozeß gegen die beiden Brüder Sven und Jan Kahlin hat mit einer Verurteilung zu 15 Monaten Gefängnis auf Bewährung für den 20 jährigen Jan Kahlin geendet. Sein älterer Bruder, der 25 jährige Sven Kahlin war schon vor einer Woche aus der Untersuchungshaft entlassen worden und wurde freigesprochen.

Anarchist activist seriously wounded in a Nazi attack in Kiev of Ukraine, 14.04.2013

kiew - solidarity

Anarchist activist seriously wounded in a Nazi attack in Kiev of Ukraine

Bochum: Prozeß gegen Mitglieder der Skinheadfront Dortmund-Dorstfeld

Aufkleber der Skinheadfront Dortmund-Dorstfeld(Foto: Azzoncao)

Am nächsten Freitag, den 12. April 2013 wird vor dem Bochumer Landgericht ein Prozess gegen zwei Mitglieder der Skinheadfront Dortmund Dorstfeld stattfinden. Bei den beiden wegen gefährlicher und vorsätzlicher Körperverletzung Angeklagten handelt es sich um niemanden Anderes als um Sven Kahlin und seinen jüngeren Bruder Jan Kahlin.

Bochum - Wenn Alltagsrassismus auf staatliche Entlastungsstrategien trifft

antifa

Diese Woche bewies die Bochumer Justiz wieder ihren großzügigen Umgang mit rassistischen Taten und volksverhetzender Propaganda zu Gunsten rechter Straftäter. Am Dienstag den 22. Januar 2013 fand vor dem Bochumer Amtsgericht ein Prozess wegen Bedrohung gegen den 20 jährigen Marcel K. statt. Gleich mehrere rassistische Beleidigungen und Bedrohungen standen zur Anklage. Alle Anklagen wurden fallen gelassen.

Aktenzeichen: 28 Ls 33 Js 80/11 -112/11

Antimilitarismus in Russland: AnarchistInnen in Petrozavodsk von Maskierten entführt und schwer misshandelt

Solidarität gegen die Repression in Russland

In Petrozavodsk, der Hauptstadt der russischen Republik Karelien, gab es Überfälle und Entführungen von AnarchistInnen, die zu einer Friedensdemonstration bzgl. des Konflikts Russland - Ukraine aufgerufen hatten.

Repression in Moskau/Archipel Putin: Sechs Jahre Lager für Alexandra Dukhanina?

Alexandra Dukhanina

Der Anarchistin Alexandra Dukhanina droht eine Haftstrafe von sechs Jahren. Sie ist angeklagt sich bei den Auseinandersetzungen mit der russischen Polizei am 6. Mai 2012 auf dem Bolotnaya Square beteiligt zu haben. Hier ihr Schlußwort: "Es waren offensichtliche Lügen und brutale Gewalt“  vom 5.2.1014 in dem Moskauer Prozess. Die Urteilsverkündung ist am 21. Februar 2014. 

Save this music: Bastardogz aus Napoli

Antifa Production

Für FreundInnen des Antifa Hip Hop hier ein heißer Tip: facebook.com/Bastardogz

Ein Blick zum Downloaden auf http://lahorde.samizdat.net/2014/01/15/bastardogz-napoli-antifa lohnt sich.

ZAM 3.0 - Zona Autonoma Milano

ZAM 3.0

Am 09. November 2013 führten wir ein Interview mit Francesco aus dem ZAM, einem besetzten Schulgebäude in der Innenstadt von Mailand. Die etwas holprige Übersetzung wurde stilistisch, nicht aber inhaltlich, geglättet. Um einen bildlichen Eindruck zu vermitteln, haben wir diverse Videos aus dem Internet eingebunden. Diese geben natürlich nicht unsere Meinung, sondern die Auffassungen ihrer MacherInnen wieder.

Under Fire between the Lines - Russian anarchists during the 1993 Yeltsin coup

Stas Markelov 1993

As 20 years have passed since tragical events of October 1993, we republish this detailed account stored in flag.blackened archive. By Yaroslav Leontyev & Peter Ryabov (eine Weiterleitung)

Moscow in early October 1993 was the scene of a bloody showdown between the authoritarian pro-Western President Boris Yeltsin and his opponents in the Russian parliament, a large section of whom were national-Bolsheviks. In September 1993 President Yeltsin had issued a special decree on presidential rule and the use of a referendum to gain approval for his policies.

Kazan, Russia: Arrested anarchists released court pending

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In Thursday 3rd of October, local activists learned that four anarchist anti-fascists arrested in Kazan have been released court pending. According to one of the comrades, during the arrest everyone was heavily pressured to sign a confession during the period of arrest. Activists spent around half years in remand. Due to bad arrest conditions, some of them got health problems.   It is expected that court will begin approximately in one month. Comrades in Kazan are still in need of financial help for lawyer costs and other costs of the criminal case.

Left Wing Student Union Activist in Ukraine Attacked by Far-Right Again: Second Attack in Just One Month

solidarity

On September 11, another activist of left wing student union “Direct Action” was attacked by a fascist paramilitary group with their faces covered. The attack happened in a public place in the city centre, near the subway station. The activist was not robbed, and the attack was video recorded by the offenders. The activist fainted and the passerby witnessed the attack called the ambulance and the police. Pavlo Myronov is in the hospital with a brain concussion and partial memory loss.

Anarchistische Antifas aus Kazan, Russland, brauchen Hilfe

russ. Antifa

Four anarchist anti-fascists from Kazan, Oleg Kapustyanov, Ruslan Rostov, Timur Dornonin and Artyom Sher are currently in remand prison.

Fifth suspect, Dmitri Ilichev is under traveling restrictions. Goal of the imprisonment is to pressure them to plea guilty. (Eine Weiterleitung)

Ein RAP für Clement Meric - "NI OUBLI, NI PARDON"

Clement Meric auf einer Demonstration gegen Homophobie im April 2013 in Paris

Kurzer Verweis:

Seit ein paar Tagen steht ein RAP von Cutter & Le Druide (Sang Mêlé) für den am 5. Juni 2013 ermordeten französischen Antifa Clement Meric online:

http://www.youtube.com/watch?v=arkmq-d-p7o#at=147

Der Mord an Clément Méric

Clément Méric auf einer Demonstration gegen Homophobie im April 2013 in Paris

Am 5. Juni 2013 wurde der 18 jährige Antifaschist Clément Méric von einem Naziskin in Paris erschlagen. Die Tat ereignete sich an einem Nachmittag im 9. Arrondissement im Stadtteil Haussmann - Saint-Lazare. Mitten in der Stadt. Clément war für sein Studium der Politikwissenschaft an der Science-Po von Brest nach Paris gezogen und engagierte sich dort in verschiedenen linken Gruppierungen. Sein Mörder ist der 20 jährige Estaban Morillo, der aus der französischen Picardie nach Paris zog. Schon in seinem Heimatort agierte er als Nazi. Er gehört zum Umfeld der “Jeunesses Nationalistes Révolutionnaires” und des „Troisième Voie“ (Dritter Weg) unter Serge Ayoubs.

Free Alexei Gaskarov and the Prisoners of May 6!

Alexei Gaskarov

Who is Alexei Gaskarov?

Alexei Gaskarov, a Russian social activist and economist, was arrested in Moscow on April 27, 2013. Gaskarov first became known to the broader public both in Russia and abroad in 2010, as one of the “Khimki hostages,” when he was arrested the day after a grassroots protest action in the Moscow suburb of Khimki, apparently because of his role as a spokesman for the anti-fascist and environmental movements. After three months in a pretrial detention facility and a triumphant acquittal on all charges, Gaskarov did not give up his activism. On the contrary, he became even more involved in numerous campaigns and causes. Having gained fame as an anti-fascist, Gaskarov has over the past two years become a visible young public figure thanks to his energy, intelligence, passion, and commitment.

Anarchist activist seriously wounded in a Nazi attack in Kiev of Ukraine, 14.04.2013

kiew - solidarity

Anarchist activist seriously wounded in a Nazi attack in Kiev of Ukraine

Dax vive – Milano am 16.03.2013

Auftakt

Am Samstag den 16. März 2013 demonstrierten über 10.000 Antifaschist_innen in Erinnerung an Davide „Dax“ Cesare in Mailand. Davide Cesare war vor 10 Jahren bei einem Überfall von Faschisten erstochen worden (siehe: https://linksunten.indymedia.org/de/node/6647)

Mailand: Davide DAX Cesare - 10 ANNI SENZA TE, 10 ANNI CON TE!

DAX, Plakat zur Demonstration 2013

- 10. Jahrestag der Ermordung Davide Cesare -

Am 16. März 2013 jährt sich zum 10ten mal der Tag, an dem im Mailänder Stadtteil Ticinese der Antifaschist Davide „Dax“ Cesare von Faschisten ermordet wurde. Als seine FreundInnen am Krankenhaus San Paolo von seinem Tod erfuhren kommentierten die Polizisten seinen Tod mit „Einer weniger“. Die provozierte Situation eskalierte in einer wüsten Schlägerei, bei der Dax Freundinnen durch das Krankenhaus gejagt und, teils mit Baseballschlägern, blutig zusammengeschlagen wurden.

Aufruf: Unterstützt die inhaftierten Antifaschisten in Russland

solidarity with russian antifa

The Police places pressure on relatives and friends of jailed antifascists. Your support is needed

Antifascists Alexey Sutuga and Alexey Olesinov has already been in the Moscow "Butyrka" prison for more than half a year.

Deutsche Kriegsverbrechen in Italien

Massaker an der Piazzale Loreto

Ende der 90er Jahre arbeiteten wir (noch unter anderen Gruppennamen) zu dem Themenkomplex der deutschen Kriegsverbrechen in Italien. Über einige Artikel aus dieser Zeit sind wir vor kurzem gestolpert. Da sie bisher nicht digital vorliegen veröffentlichen wir sie hier noch einmal:

Teil 1: Deutsche Kriegsverbrechen in Italien (aus der damals von uns gegründeten Lotta / hier die Nr. 2 aus 2000) und

Teil 2: Flugblatt - SS-Hauptsturmführer Theodor Saevecke muß zur Verantwortung gezogen werden

Die "Krefelder Krawalle" vor 30zig Jahren (25.06.1983)

25.06.2013 Krefeld - back to the future

Vor 30 Jahren kam am 25. Juni 1983 der damalige Vize-Präsident George Bush in das nordrhein-westfälische Krefeld. In einem Festakt im Seidenweberhaus und mit einer Philadelphiade auf den Straßen wurde „300 Jahre Deutsche in Amerika“ gedacht. Der Bundespräsident Karl Carstens und der Bundeskanzler Helmut Kohl waren zur Begrüßung des amerikanischen Repräsentanten erschienen. Ebenso 30.000 bis 50.000 PazifistInnen, die gegen den Nato-Doppelbeschluß und das Wettrüsten demonstrierten. Und einige tausend Linksradikale, die für die Nato andere Pläne hatten.

Eine Broschüre von 1983 und ein Interview.

R.I.P. Annunziata „Ceda“ Cesani

Annunziata „Ceda“ Cesani

Gestern verstarb in Mailand die ehemalige Partisanin und Staffette Annunziata Cesani, genannt Ceda. Sie wurde heute am 24.05.2013 beerdigt.

Im April 2005 organisierten wir eine Partisanen-Fahrt zum Institut für Zeit- und Partisanengeschichte ISEC in Sesto San Giovanni, Mailand. Der dort arbeitende Historiker Luigi Borgomaneri arrangierte für uns mehrere Stadtrundgänge und Treffen mit ehemaligen PartisanInnen der Resistenza. An einem Tag trafen wir die PartisanInnen Giovanni Pesce, Onorina Brambilla, Carlo Talamucci und Annunziata Cesani. Was uns diese vier alten Menschen über ihre Zeit als WiderstandskämpferInnen gegen den italienischen Faschismus und die deutsche Besatzungsmacht zu erzählen hatten beeindruckte uns sehr.

Kaltland - Der Tod bleibt ein Meister aus Deutschland

Kaltland 1 (Foto: Azzoncao)

Heute vor 15 Jahren verstarb am 17. Oktober 1997 der schwule Frührenter Josef-Anton Gera mit 59 Jahren im Bochumer St. Elisabeth Krankenhaus. Drei Tage zuvor, am 14. Oktober, war Josef Gera von den homophoben und rechten Obdachlosen Patrick K. und Uwe K. zusammengetreten und mit einem Stahlrohr zusammengeschlagen worden.

Proyecto Memoria: Carlo Travaglini, uno spirito libero

Carlo Travaglini

 In Mailand-Lambrate trafen wir im April 2011 den Historiker Luigi Borgomaneri für ein Interview. Schon vor einigen Jahren erzählte er uns eine Geschichte über einen Mann, der innerhalb des antifaschistischen Widerstands Mailands Erstaunliches geleistet hatte. Dieser Mann, Carlo Travaglini, war Sohn eines Italieners und einer Deutschen und in Dortmund, unserer Nachbarstadt, aufgewachsen. Das interessierte uns: Ein Dortmunder im italienischen Partisanenkampf.

Proyecto Historia - Interview mit Gertrud Koch, aka Mucki

Gertrud

- Edelweisspiraten, die sind treu -

Gertrud Koch oder besser „Mucki“, wie ihr Deckname im Dritten Reich war, gehört mit wenigen Männern zu den letzten lebenden Edelweisspiraten von Köln. Den Namenszusatz „Pirat“ zum Edelweiss hört sie nicht gerne, denn diesen Zusatz, bzw. Namen, gab ihnen die GeStaPo. Die Geheime Staatspolizei bezeichnete so alle jene jugendlichen Clichen, die Widerstand gegen das NS-System leisteten. Mucki sagt lieber Gruppe Edelweiss, denn sie gehört zu den GründerInnen der Widerstandsgruppe „Edelweiss“ aus Köln. Einer der ersten rebellischen Gruppen, von denen viele ihrer Mitglieder ihren Widerstand mit Folter und Tod bezahlten.

Proyecto Memoria - Dortmund vor 10 Jahren: Die faschistischen Morde an drei PolizistInnen

Kranzniederlegung am 13. Juni 2010

Vor 10 Jahren, am 14. Juni 2000, ermordete der Rechtsradikale Michael Berger drei PolizistInnen in Dortmund und Waltrop und verwundete eine Beamtin schwer.

Grund genug an diese Opfer der deutschen Naziszene zu erinnern. Aus Anteilnahme für die Hinterbliebenen haben wir am Sonntag den 13.Juni eine kleine Mahnwache im Unteren Graffweg abgehalten.
Grund genug auch ein weiteres Mal die Exekutive Dortmunds und ihren fast freundschaftlichen Umgang mit den nazistischen Totschlägern zu kritisieren.

Proyecto Memoria – Die Morde an Martin Kemming, Dagmar Kohlmann und Patricia Wright

Trauer

Vor 15 Jahren, am 15.3.1996, ermordete der Nazi Thomas Lemke seinen ehemaligen Kameraden Martin Kemming mit einer Pumpgun. Darüber hinaus hatte er in den 8 Monaten zuvor seine Bekannte Dagmar Kohlmann und die junge Antifaschistin Patricia Wright vergewaltigt und bestialisch ermordet.

Mit der Vergewaltigung und dem Mord an der Antifaschistin gab er zudem in der Naziszene des Ruhrgebiets an.

Proyecto Historia - Auf den Spuren der PartisanInnen in Slowenien

Partisans Cankarjeve brigade, maj 1943

 Vom 6. bis 10. April 2010 nahmen wir an einem Seminar über die PartisanInnenbewegung in Slowenien teil.

Organisiert war es von Ernest Kaltenegger und Peter Porsch. Der ehemalige steierische Landtagsabgeordnete der Kommunistischen Partei Österreichs und der ehemalige Vorsitzende der PDS-Fraktion bzw. der Linksfraktion im Sächsischen Landtag lotsten uns mehrere Tage durch die slowenischen Berge und brachten uns die bemerkenswerte Geschichte der slowenischen Partisanenbewegung nahe.

Proyecto Historia - Interview mit dem Ex-GAP-isten Enzo Galasi

Enzo Galasi, Ex-GAPist

Seit 5 Jahren organisieren Bochumer AntifaschistInnen Seminare in Mailand und Umgebung zur italienischen Partisanengeschichte. Als besonders erfreulich und fruchtbar hat sich dabei der seit langen bestehende Kontakt zum Institut ISEC in Sesto San Giovanni/Mailand erwiesen. Hier ist namentlich der Wissenschaftler Luigi Borgomaneri zu nennen, ohne dessen profunde Kenntnisse und Integrität all diese Seminare nicht zu Stande gekommen wären. Über ihn lernten wir Enzo Galasi kennen. Enzo Galasi ist einer der letzten lebenden Großstadtpartisanen, der Gruppi di Azione Patriottica (GAP).

Proyecto Historia - Gedenkveranstaltung für vier Partisanen in Mailand am 27. Dezember 2009

Ankündigung

Am Sonntag, den 27. Dezember, kamen über 50 ehemalige Partisanen und Partisaninnen, ihre Verwandten und FreundInnen im Stadtteil Cagnola in Mailand zusammen, um vier erschossenen Partisanen zu gedenken. Darunter Arturo Capettini, dem ersten Kommandanten der Mailänder GAP.