Schon am 2.07.2017 beginnen die Proteste gegen den G20 in Hamburg!!

G20-Welle
Alles zum G20-Gipfel 2017 auf Indymedia linksunten

G20-Protestwelle....?!

Am 2.7.2017 mobilisieren Campact, DGB Nord, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und weitere NGOs nach Hamburg um gegen den G20-Gipfel zu protestieren. Dies passiert eine Woche vor dem G20-Gipfel und spaltet damit defakto die Proteste, den man während des G20-Gipfel hätte organisieren können. Die Organisationen haben wohl schiss, dass es auch mal knallt zudem geht die Kritik am G20 eher mit einem Bitten an die Herrschenden einher eine „bessere Politik zu machen“...!

 

Da am 2.7.2017 wohl ca. 10.000 Menschen bei diesen Protesten in Hamburg auf der Straße sein werden, ist dies die Gelegenheit uns unter die Leute zu mischen um eine radikale Kritik am G20 und den kapitalistischen Normalzustand darzustellen. Da die Bullenpräsents während dieser Proteste (wie bei den anti TTIP-Demos) eher gering sein wird, ist der Handlungsspielraum groß! Ein Woche vorher kann man schon mal mit größeren Gruppen den ständtischen Raum erkunden und Genoss_innen aus Nah und Fern die schöne Hansestadt zeigen....

 

Lasst uns unsere Kritik an Staat und Kapital praktisch werden lassen.

Am 2.07.2017 beginnen die Proteste....!

 

 

Mehr Infos zu den offiziellen Protesten am 2.07: http://g20-protestwelle.de/

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Ziviler Ungehorsam des Bürgertums sollten mit der Militanz einhergehen, heißt aber nicht dass ihr auf diese Demo müsst und da Randale anfangt. Zum einen wird sich eh entsolidarisiert dadurch, zum anderen macht ihr deren Aktionsform kaputt. Ihr wollt ja auch nicht dass die durch eure ersten Reihen im Black Block laufen mit bunten Blumen und so die Demostruktur durcheinander bringen.

Werde das so der Kommandostruktur des Antifa e.V. mitteilen: k e i n e R a n d a l e, sonst kein Demogeld, Blumen schon gar nicht, alles klar.

Die treibenden Kräfte sind hauptamtliche Mitarbeiter von Organisationen die Spenden aquirieren wollen, wie der "Geschäftsführer und Mitbegründer der Bewegung" (Hamburger Abendblatt) Christoph Bautz von Campact. Entsprechend gibt es auch noch keinen Aufruf auf der Seite, sondern es gab zuerst eine Internetseite mit Spendenaufruf und einem Newsletter zum eintragen. Weitere Inhalte sollen später folgen folgen.

 

Dies passt zur Kritik an Campact aus der FAZ, dass im hohen Maße personenbezogene Daten ohne Einwilligung der Nutzer*innen gesammelt wurden. Mit einem Verteiler von 1,7 Millionen aktiven E-Mail-Adressen spamt Campact nun gezielt um Menschen für Spenden anzusprechen. Campact ist aber eben kein Verein mit 1,7 Millionen Mitgliedern, sondern ist ein Unternehmen mit einem Geschäftsführer, welches mit Mitteln der Internetkriminalität und mit Verstössen gegen Datenschutzrichtlinien Gelder aquiriert und für sich in Anspruch nimmt für "die Bürger" zu sprechen.

 

Geplant ist nach eigenen Aussagen in der Presse auch kein Protest gegen den G20 als Institution, sondern ihn zu beraten und gute Ratschläge mit auf den Weg zu geben. Entsprechend sind im eilig zusammen geschmiedeten auch die in Hamburg regierenden Grünen beteiligt und NGOs die von Bundesministerien mit Geld gefördert werden. Oder die Naturfreunde Deutschlands deren Vorsitz ein hochrangiges SPD-Mitglied und ehemaliger Staatssekretär des Bundes hat.

 

Migrantische Organisationen sind ohnehin nicht beteiligt und vorhanden es geht allein um deutsche NGOs und Verbände die sich hier versammeln. Die Veranstalter distanzierten sich stattdessen von der Vorbereitung der Großdemo zum 8. Juli und haben versucht das Demovorbereitungsbündnis gespalten.

 

Der obige Aufruf wertet die Veranstaltung lediglich auf. Vermutlich läuft die Organisierung der Demo bisher extrem schleppend, weil es zwar viel bezahlte und hauptamtliche Kräfte gibt, aber eben wenig Mobilisierungskraft außerhalb von TTIP. Ein klassischer Fall von zu großem Ego und Selbstüberschätzung.

 

Die "Antiwerbung" und Verlinkung der Seite stellt damit vor allem Aufmerksamkeit her und mobilisiert für die Veranstalter*innen von denen sonst so gut wie nichts zu hören und zu erwarten ist. Besser ist die Veranstaltung ganz zu ignorieren. Sie hat ohnehin beste Chancen zum Rohrkrepierer des Jahres zu werden.

 

Viele Leute aus den Organisationen kommen ob des Termins eine Woche vor dem Gipfel nämlich einfach trotzdem zum 8. Juli. Ob da überhaupt 10000 zusammenkommen muss zum jetzigen Stand ernsthaft bezweifelt werden. Die Zahlen werden zur Zeit ständig nach unten korrigiert.

 

Die Musik spielt während G20 nicht eine Woche vor dem Gipfel, sondern während dem Gipfel:

 

5.7. Nachtanzdemo & Start des Gegengipfels

6.7. Internationale Auftaktkundgebung und antikapitalistsiche Demonstration

7.7. Aktionstag

8.7. Großdemo

Natürlich kommen wir auch und wir werden die Freiräume nutzen! Wichtig ist aber auch bei den Öko's einen soliden Block zu bilden als Rückzugsraum! 

 

Seid kreativ, nutz die Lücken! Zeigt dem System was wir von ihnen halten!

 

Der Kamof gegen G20 beginnt hier und heute!

um die Welt der G20 ins wanken zu bringen, benötigt es kein festes Datum, denn Widerstand reduziert sich nicht auf dieses, daher viel Erfolg allen Aktivist*Innen, die für ein besseres Leben auf diesem Planeten kämpfen.

Auf einen G20-Gipfel, den die Welt in Erinnerung behalten wird, als den G20-Gipfel, wo die "Mächtigen" dieser Welt, in die Schranken verwiesen wurden.

bei dem die Mächtigen der Welt irrelevant werden!

Ich denke überhaupt nicht, dass im Juli irgendwelche Mächtigen in die Schranken verwiesen oder irrelevant werden. Nicht weil ich mir das nicht auch wünsche und politisch dahinterstehe, sondern weil ich die Kräfteverhältnisse so einschätze.
Und mich nervt einfach tierisch, wenn Leute ein paar brennende Mülltonnen, eingeschmissene Bankenfenster, auch verletzte Bullen oder eine ein paar Tage oder Stunden gehaltene Gebäudebesetzung als irgendwas großes abfeiern. Is es nicht. Was großes ist es einzig und allein, genug Menschen in Bewegung zu bringen, die es so sehen wir wir. Die Gegenstrukturen aufbauen, Massenstreiks anzetteln, Gleise und jede wichtige Kreuzung in HH besetzen. Aber nicht ein paar schwarzgekleidete Heinis (JA, Testosteron spielt eine viel zu wichtige Rolle) die auf einem Dach Feuerwerk anzünden. Das ist für Euch vielleicht ein erhebender Moment und macht ein schönes Bild. Aber es hat auch viel mit Eurer Identität, Selbstverwirklichung und Revoluzzerverklärung zu tun. Bitte reflektiert das, die Kritik ist nicht neu.

Wenn man selber dabei ist , bei Demos und Aktionen, dann weiß man was man an den ""schwarzgekleideten HeinisInnen" hat ! Die halten nämlich uns, den harmloserem Demonstranten, den Arsch frei von Bullen und Nazis. Die Pyro auf dem Floradach ist da nur die visuelle Oberfläche, die den Anderen deutlich zeigt" Wir sind auch da".

Aber das kannst Du natürlich nicht wissen.

Selbstüberschätzung - du weißt anscheinend supergut Bescheid, wo ich dabei bin und was ich alles natürlich nicht weiß. Hab ich davon geredet, was Militante/Antifas auf der Straße leisten? Und "den arsch freihalten" klingt auch ganz schon martialisch. Findest du dass das oft klappt?

Ich möchte nur, dass das gut einsortiert wird in unseren Köpfen. Ein paar Minuten oder Stunden die Kräfteverhältnisse umdrehen, Schnippchen schlagen, auf dem "Kampffeld" Erfolge erzielen, Präsenz demonstrieren - Ja. Find ich gut. Danke. Ist wichtig.

Aber es ist mitnichten das, was den Mächtigen irgendwie "den Wind aus den Segeln nimmt" oder wie hats der Kollege oben formuliert.

Ansonsten DANKE nochmal an die Heinis, ja!

Es gibt (ältere) Menschen (so wie ich), die scheuen Krawalle, wollen aber trotzdem ein Zeichen setzen und gegen G20 demonstrieren. Akzeptiert das doch bitte und macht nicht alles schlecht, was vielleicht nicht in euer Bild von einer "Demo'" paßt. Es geht ja nicht nur darum, wie und wann man auf einer Demo auftritt, sondern wie man sein Leben führt - Stichwort Konsumverzicht.

Genauso sehe ich das auch.....ich möchte meine "Gesinnung" auf die Straße tragen können, gemeinsam mit meinen Kindern, ohne Angst davor haben zu müssen, meine Kinder und mich zu gefährden. Ich stehe auf und gehe gegen!!!! Gewalt auf die Straße. Ich wünsche mir eine friediche , bunte Demo die eindeutige Zeichen setzt.

ich bin hamburgerin und frage mich gerade auf was für eine seltsame seite ich hier geraten bin... ichhoffe, dass sich hier menschen-freunde finden, die nicht gegen andere menschen handeln indem sie ihre ansichten mit gewat durchsetzen wollen. friedliche demos und proteste sind immer gerne gesehen, alles andere finde ich nicht vertretbar....