Antispeziesistischer Angriff in Würzburg

Anti-Speziesismus

Heute Nacht hat sich in der Semmelstraße etwas ereignet. Aus Protest gegen die Massentötung von sogenannten Pelz- und Nutztieren wurde der Pelz- und Lederladen Dornblut angegriffen. Steine trafen die Schaufensterscheiben, hinter denen die Haut der toten Tiere zur Schau gestellt wird. Der Gehsteig vor dem Laden ist nun rot wie das Blut, das durch diesen fließt.

 

Es sollte offensichtlich sein warum dies geschah, trotzdem erklären wir es nochmal (auch für die Volltrottel von Würzburgerleben): Täglich sterben unzählbar viele fühlende und denkende Lebewesen für nichts weiter als Mode und Prestige. In typisch neoliberaler Dekadenz werden soziale Lebewesen zu Luxusartikeln verwertet. Diese lebensverachtende Arroganz gegenüber anderen Spezies sollte uns alle motivieren gegen Unternehmen vorzugehen, die aus dem Leid von Tieren Profit schlagen.

 

Informationen zum internationalen Tierrechtsaktivismus: http://www.animalliberationfront.com/

Zeige Kommentare: ausgeklappt | moderiert
Aus Protest gegen die Massentötung von sogenannten 'Pelz- und Nutztieren' wurde der Pelz- und Lederladen 'Dornblut' angegriffen.

Wir haben das geändert.

 

Aber der Satz "Der Gehsteig vor dem Laden ist nun rot wie das Blut, das durch diesen fließt." macht (zumindest) für mich auch keinen Sinn. Auf was/wen bezieht sich "diesen"?

 

Grüße, ein*e Mod

Bezieht sich auf die Geschäftsräume, den Lade, durch das das Blut der getöteten Tiere ,bildlich gesehen, läuft. 

Was bitte ist am Pelzhandel denn bitte neoliberal? Das ist eine Luxusgüterindustrie, die seit vielen Jahrhunderten existiert (was die Sache nicht besser macht). Mensch sollte nicht immer unreflektiert mit solchen Modebegriffen um sich werfen.

Until every cage is empty!
WÜRZBURG. Bei einem Pelzgeschäft in der Würzburger Innenstadt wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zwei Schaufensterscheiben mit Pflastersteinen und einem farbgefüllten Glas beworfen. Es entstand erheblicher Sachschaden. Am Donnerstag in den frühen Morgenstunden meldete ein Straßenreiniger bei der Polizei die Beschädigungen an den Schaufenstern des Pelz- und Bekleidungsgeschäftes in der Würzburger Semmelstraße. Unbekannte Täter hatten offenbar in der vorangegangenen Nacht mit Pflastersteinen auf die Glasscheiben geworfen wodurch diese teilweise zu Bruch gingen. Ein wohl ebenfalls gegen die Scheiben geworfenes Glas, welches mit roter Dispersionsfarbe gefüllt war, durchschlug die Fenster jedoch nicht und zerbrach auf dem Gehweg vor dem Geschäft. Hierbei verschmutzte die Farbe die Straße, die Fassade des Geschäftes sowie ein davor abgestelltes Auto. Zudem wurde eine weitere Glasscheibe von den Tätern mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt. Nach ersten Zeugenhinweisen geht die Polizei von mehreren Tätern und einer Tatzeit von ca. 03:50 Uhr aus. Die Unbekannten flüchteten nach der Tat vermutlich in Richtung Handgasse. Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach handelt es sich um eine Aktion von „Tierrechtsaktivisten“. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.