Keine Demo gegen die Zumutungen des Schweinesystems ohne uns!
Am 17. September werden bundesweit in mehreren Städten Menschen gegen
die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA auf die Straße gehen.
Dabei ist die darin entworfene Absenkung von Umweltschutz- und
Verbraucherstandards nur ein Grund gegen TTIP und CETA.
Neben dem Verbot, privatisierte Unternehmen jemals wieder in die öffentliche Hand zu überführen, sind es die viel zitierten Schiedsgerichte, die die Position des Kapital gegen jede zukünftige Regierung stärken und gesellschaftliche Verhältnisse zementieren. Der Ausbau einer „marktkonforme Demokratie“ (Merkel, 2011) ist der Name jenes Projektes, das mit TTIP und CETA verfolgt wird, damit es in Zukunft das Chlorhähnchen leichter in die EU schafft und das menschliche Exemplar weiter an den EU-Außengrenzen verreckt. It´s the economy stupid!
Viele Gruppen
gehen am 17.09. jedoch nicht aus der Erkenntnis auf die Straße, dass
kapitalistische Produktion zu beschissenen Verhältnissen führt und daher
auf den Müllhaufen der Geschichte gehört. Vorherrschend finden sich
Leute, die der weltweiten kapitalistischen Ausbeutung nur einen
Stoßdämpfer einbauen wollen oder im schlimmsten Fall reaktionäre
Antworten liefern, die hinter den momentanen Zustand zurück fallen.
Kommt deshalb mit mit uns in den antikapitalistischen Block!
Gegen reformistische Augenwischerei und reaktionären Unsinn!
Für eine revolutionäre Perspektive!
17. September, 12 Uhr, Opernplatz, Frankfurt
Aufruf und weitere Infos folgen - kommt zum offenen Vorbereitungsplenum
und bringt euch in die Debatte und die Vorbereitung ein!
Montag, 12. September, 20 Uhr, Café ExZess, Leipziger Straße 91
sehr gut
Statt über Wirrköpfe meckern und nicht hingehen lieber selbst den Arsch hoch. Wir sehen uns!
Es geht um viel mehr
Das vielbesagte Chlor-Hähnchen ist leider immer wieder Gegenstand der Kritik an diesen Freihandelsabkommen,jedoch ist es bei weitem nicht das größte Problem,das dahinter steckt.
Neben den bereits genannten Schiedsgerichten und der zu erwartenden Absenkung der Sozialstandards werden auch alle Richtlinien zum Tier-und Umweltschutz darunter zu leiden haben.
Wenn wir erstmal unsere Lebensgrundlage,die Natur, soweit zerstört haben,dass sie sich nicht mehr regenieren kann,dann brauchen wir uns auch keinerlei Gedanken mehr über die politischen Verhältnisse zu machen,in denen wir leben wollen...
Klasse!
Jetzt Fehlen nur noch 4 Städte, los Berlin, Leipzig, München und Hamburg! Köln, Stuttgart und jetzt Frankfurt haben vorgelegt!
Stark...
Wendland des Antikapitalismus geht mal wieder steil... wir kommen vorbei! Grüße aus Darmstadt!