[GP] Der schwarze Block meldet sich zu Wort - Einige Anmerkungen zum 6. Oktober

Antifa

Am 6. Oktober gab es in Göppingen einen Naziaufmarsch mit 150 TeilnehmerInnen. Dieser war seit Monaten angekündigt, weshalb zwei Bündnisse dagegen arbeiteten. Das eine Bündnis, Kreis Göppingen Nazifrei (KGN), wollte seinen Protest gegen die Nazis durch eine Kundgebung zum Ausdruck bringen. An Blockaden oder anderen effizienten Möglichkeiten, Faschismus und Nazis zu bekämpfen haben sie jedoch offenbar kein Interesse. Mit Nazis haben sie ein Problem, wenn es um ihre Stadt beziehungsweise ihren Kreis Göppingen geht. Auf der anderen Seite gab es das „Läuft Nicht“ Bündnis, welches hauptsächlich aus Antifa Gruppen bestand und dazu aufrief, den Naziaufmarsch (friedlich) zu blockieren, was ihnen leider nicht gelungen ist.

 

Nach dem Tag wurden nun einige Stimmen laut, die „gewalttätige Ausschreitungen“ oder wie sie es auch immer nennen, bedauerten. Sowohl große Teile der Presse, als auch Polizei tun sich damit wieder einmal hervor. Doch auch das KGN-Spektrum ist sich nicht zu schade gegen „Chaoten“ oder „Linksextremisten“ zu hetzen, die in ihr schönes Dorf kommen, um zu randalieren. Besonders das Phantom „schwarzer Block“ geistert durch nahezu sämtliche Verlautbarungen.

 

Wir, ein paar Menschen, die den Naziaufmarsch verhindern wollten, möchten dieser ganzen Hetze etwas entgegensetzen.

 

Wir waren an dem Tag in Göppingen um die Nazidemo zu verhindern. Davon erhofften wir uns einen schweren Schlag gegen die Naziszene in Göppingen, die die aktivste in ganz Baden-Württemberg ist. Selbstverständlich begrüßen wir von daher alle Versuche den Naziaufmarsch zu blockieren, im Speziellen das Überwinden von Polizeiabsperrungen. Dass man, wenn man um jeden Preis auf die Naziroute gelangen möchte, auch Gewalt anwenden muss, ist für uns selbstverständlich. Und wenn die Nazis auf ihrer Demo „Ein Baum Ein Strick Ein Judengenick“ rufen, dann ist es durchaus legitim sie mit Tränengasgranaten, Steinen, Flaschen oder was auch immer zu bewerfen, um sie von der Verbreitung ihrer Ideologie abzuhalten. In letzter Konsequenz kann das auch eine Kugel oder eine richtige Granate sein, wie es in den 30er und 40er Jahren mehrfach erfolgreich praktiziert wurde. Diese Gewalt ist notwendig und macht, entgegen der Meinung der Presse, keinen Spaß. Es macht nur den wenigsten Leuten Spaß stundenlang, womöglich noch vermummt, durch die ganze Stadt zu rennen, immer mit dem Wissen im Hinterkopf, dass man jeder Zeit dafür festgenommen, verprügelt und mit Gerichtsverfahren überzogen werden kann. Auch uns wäre es deutlich lieber, wenn die Alliierten in Göppingen eingerückt wären und mit den Nazis kurzen Prozess gemacht hätten oder wenn es gar der deustche Staat es für nötig gehalten hätte diesen antisemitischen Aufzug zu verbieten. Doch dies geschah nicht und wird mit aller Wahrscheinlichkeit auch nicht in nächster Zeit der Fall sein. Das haben wir erkannt und deshalb haben wir uns entschlossen selber gegen den Naziaufmarsch in Handarbeit vorzugehen. Doch dass AntifaschistInnen Gewalt anwenden, weil es ihnen Spaß macht, predigen die Medien und der Großteil der „friedlichen Nazigegner“ permanent. Es mag sein, dass es unpolitische Leute gibt, die Gewalt anwenden, weil es ihnen Spaß macht. Auch gab es Leute, die permanent mit Bierflaschen im so genannten „Schwarzen Block“ mitliefen, oder auch solche, die meinten, es sei angebracht von ganz hinten zu versuchen, Gegenstände auf die Bullen werfen, die AntifaschistInnen nur um Haaresbreite verfehlten. Diese Leute gab es. Und ihr Handeln gilt es abzulehnen und sich klar von ihnen abzugrenzen. Doch sie stellen nur eine winzig kleine Minderheit dar. Der Großteil der Menschen, die an diesem Tag in Göppingen waren, wollten den Naziaufmarsch verhindern. Auch wenn leider viele nicht so weit gingen, militant zu agieren. Doch auch ein rein friedlicher Widerstand ist immer noch besser als gar keiner, auch wenn er kein Antifaschismus im eigentlichen Sinne sein kann, da er die Forderung „...,dass Auschwitz sich nicht wiederhole, nichts ähnliches geschehe“ einem im Grunde egoistischen Pazifismus unterordnet.

 

Selbstverständlich soll dies nicht friedliche Aktionsformen diskreditieren oder Leute beleidigen, die sich ein militantes Vorgehen nicht zutrauen oder es sich aufgrund ihrer persönlichen Situation nicht leisten können.

 

In diesem Sinne: Setzen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln durch, dass Auschwitz sich niemals wiederholt und, dass Nazis kein Recht zugebilligt wird. Sei es Meinungsfreiheit, Demonstrationsfreiheit oder das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

 

 

Antifa heißt Angriff

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Bravo! Nun seid Ihr Eure pubertären Kriegsgelüste losgeworden. Es ist sicher spannend Euch zu sehen, wenn es Bomben regnet, man Euch eine Waffe in die Hand drückt und Euch an die Front schickt. "Bomber Harry mach's noch einmal." Ihr habt doch nicht die blasseste Ahnung, wovon Ihr hier so großmäulig schwadronoiert. Wer soll Euch ernst nehmen? Ihr wollt Nazis ermorden? Mit "Granaten" und "Kugeln"? Ich verrate Euch was: Wir leben nicht in den 30er und 40er Jahren. Nazis sind zwar ein tödliches, aber eben auch ein marginales, kleines Scheißproblem in der heutigen Zeit. Keine Frage: Nazis bekämpfen - immer! Und sonst so? Langfristig gesehen? Denkt doch mal darüber nach, wo die Wurzeln gekappt werden müssen, statt nur die Symptome respektive Nazis zu bekämpfen. Dort wo ich Euch nämlich jetzt sehe, seid "in letzter Konsequenz" nur eine weitere Akte irgendeines deutschen Richters, der zwischen Bewährung und Knast entscheiden darf.

 

Aber hey, macht was Ihr für nötig haltet und achtet dabei auf die Verhältnismäßigkeit!

 

Ach so, und beschwert Euch hinterher bitte nicht darüber, dass die Bullen Euer Geschreibsel über "Granaten" und "Kugeln" ernst nehmen und Ihr dem Richter erklären müsst, dass Ihr nur mal Dampf ablassen wolltet, okay? Ich hoffe Ihr seid Euch der möglichen Tragweite Eurer Worte bewusst.

 

Wohnung sauber? Rechner verschlüsselt? Toll.

Wenn du den Text gelesen hättest, würdest du das genaue Gegenteil von "Kriegslust" heraushören.

Mensch hat Samstags bestimmt besseres zu tun als dieser Mörderbande hinterherzurennen...

 

 Nazis sind Nazis, weil sie welche sein wollen. (…) Das Schicksal von Nazis ist mir komplett gleichgültig; ob sie hungern, frieren, bettnässen, schlecht träumen usw. geht mich nichts an.

 

Was mich an ihnen interessiert, ist nur eins: dass man sie hindert, das zu tun, was sie eben tun, wenn man sie nicht hindert: die bedrohen und nach Möglichkeit umbringen, die nicht in ihre Zigarettenschachtelwelt passen.

Ob man sie dafür einsperrt, oder sie dafür auf den Obduktionstisch gelegt werden müssen, ist mir gleich, und wer vom Lager (für andere) träumt, kann gerne selbst hinein. So geht das. Verbaler Antifaschismus ist Käse. Militant soll er sein, vor allem aber erfolgreich !

langweilige argumentation, mir vorzuwerfen ich würde den text nicht gelesen haben und ihn auch noch falsch interpretieren. du hast meine argumente offenbar schon im keim ersticken lassen und möchtest dich nur noch ein weiteres mal zum harten typen erklären. lies meinen antwort auf den kommentar von "maa".

wieso besorgt ihr euch dann nicht einfach "kugeln und granaten"? ok mit granaten duerfte es schwierig werden, aber ne knarre ranzuschaffen duerfte doch kein problem sein. wenn ihr meint, dass es fuer euch ok ist mit knarren gegen nazis vorzugehen, wieso macht ihr es dann nicht einfach? ich halte den text fuer ein grosskotziges, schwachsinniges machwerk von geistig verwirrten. blutruenstige texte schreiben und vom buergerkrieg traeumen bringt GARNICHTS!

Du hast recht, trotzdem kommt er auf die Mittelspalte, was bedeutet, dass Linksunten auch für blutrünstige Texte dieser Machart steht....

Damit müssen wir uns wohl abfinden...

 

So, und auch diesen Kommentar schön verstecken, liebe ModeratorInnen oder am besten ganz löschen...

 

Linskunten steht halt auch für zynische Befürwortung und Umsetzung der Todesstrafe. Hier geht es darum, wie der Mordanschlag in Polizisten in Mexiko begründet wird. Aber lest selbst:

 

https://linksunten.indymedia.org/de/node/69070

http://de.indymedia.org/2012/09/335680.shtml

Die Moderation erfolgt anhand der offen einsehbaren Moderationskriterien. Du wirst nicht glauben, wieviele Texte ich schon in die Mittelspalte geschoben habe, die ich persönlich einfach nur zum Kotzen fand. Als Mod hat man sich dem gegenüber neutral und entsprechend der Mokriterien zu verhalten.

Da streiten sich dann die Gelehrten. Findest du evtl einiges zum Kotzen, weil es dann vielleicht doch gegen die eingenen Kriterien verstößt? 

 

Wird vieles nur deshalb zugelassen, weil es "die Linke" in bestimmter Form gewöhnt ist und z.B. den Nationalismus einiger Gruppen akzeptiert. Mir fallen durchaus nationalistische Gruppen ein, denen mit Toleranz begegnet wird..... Da brauchst du dann nur zufällig in einem bestimmten Teil der Welt geboren zu sein und schon kannst du dich glücklich schätzen, dass dir die Linke Nationalismus eher zubilligt. (z.b. Pälästina, Kurdistan, Baskenland, als Katholik in Nordirland, Israel und viele mehr...)

 

In Kommentaren auf Linksunten  wurde Stalins Handeln als durch die Geschichte begründet, verharmlost, Ist das nicht geschichtsrevisionistisch?  Was ist mit Islamophobie? Müssen hier auch nicht Grenzen gesetzt werden? Ich unterscheide sehr wohl gegen begründete Religionskritik (Ich finde Religionen allesamt ideotisch, aber ich habe auch noch keinen religiösen Text hier gelesen) und einseitige, plumpe Diffarmierung, wie ich sie von bestimmten Kreisen gewohnt bin. . 

 

Das Problem der Moderationskriterien sind Schlagwörter, die immer wieder in Linken Zusammenhängen auftauchen. Hier habt ihr eure Hausaufgaben gemacht. Mir sagt aber mein eigenes Denken, dass ich z.b. eine nihilistische, sehr zynische  Rechtfertigung der Todesstrafe aus Mexiko ebenfalls gegen das verstößt, wofür und wogegen ich sehr viele Jahre meines Lebens kämpfe... Ich bin mit Sicherheit kein Graswurzler, aber ich bin auch kein Anhänger eines Portals, das solche Texte zulässt. Zitat:

 

"Hätten wir nur einen uniforierten Bullen getötet, und der Rest der Besatzung wären Zivilbeschäftigte und Familienangehörige dieses Bezirksbullen gewesen, wie die Massensensationsmedien "beklagen", gäbe es nichts zu bedauern. Wir würden ohne Zögern wieder angreifen. Es gibt keine Schuldigen oder Unschuldigen in dem Kampf für die Zerstörung des Bestehenden. Jeder der dieses tödliche System unterstützt ist unser Feind.

Wir möchten außerdem klarstellen dass wir nichts über den Aufenthaltsort des Bullen wissen der als vermißt gemeldet wird. Wir entführen niemanden und wir inhaftieren niemanden. Wir glauben nicht an Knäste, auch nicht an sogenannte "Volksgefängnisse." Wir kämpfen für vollständige Befreiung, und nicht um ein anderes ebenso repressives System durchzusetzen"

 

Für diese Worte bedarf es wahrlich keiner Moderationskriterien, da bedarf es ein wenig Selbstreflektion.. 

 

Sippenhaft? Todesstrafe? Alle sind der Feind, nur wir, die Ausführenden der Todesstrafe sind gut. Obwohl wir selbst das System auch unterstützen z.B. durch unseres Konsums. Wäre Selbstmord eine adäquate Lösung? Weil wir die Repression ablehen, sind wir so gnädig, zu töten... Das nenn ich widerlich zynisch... Solche Gestalten haben mit Sicherheit keine Probleme Briefbomben mit höherer Sprengkraft zu versenden und freuen sich mehr als klammheimlich, wenn´s in der Poststelle kracht...

 

Warum müsssen solche Texte auf Linksunten erscheinen, verstehe ich nicht bei mir haben sie jedenfalls keinen Platz.. ..

 

Trotz diesen faden Beigeschmacks gib´t auf Linksunten sehr Interressantes und es ist sinnvoll dort zu veröffentlichen, wenn wir auch bei einigen Texten dann leider gemeinsam kotzen müssen.. was vielleicht vermeidbar wäre...

Das Problem der Moderationskriterien sind Schlagwörter, die immer wieder in Linken Zusammenhängen auftauchen. Hier habt ihr eure Hausaufgaben gemacht. Mir sagt aber mein eigenes Denken, dass ich z.b. eine nihilistische, sehr zynische  Rechtfertigung der Todesstrafe aus Mexiko ebenfalls gegen das verstößt, wofür und wogegen ich sehr viele Jahre meines Lebens kämpfe

Ich bin (als Einzelperson) definitiv deiner Meinung.

 

Die Moderationskriterien wurden in langen Diskussionen im Konsens beschlossen und sind alles andere als unveränderlich (tatsächlich wurden sie bereits mehrfach verändert). Wenn du konkrete Vorschläge zur Veränderung und Verbesserung hast, kannst du gerne zum nächsten linksunten-Treffen kommen und deine Ideen vorstellen; auf solchen Input freuen wir uns. Per E-Mail oder Chat (oder eben hier in den Kommentaren) ist sowas eher müßig zu diskutieren.

 

Solidarische Grüße

 

ein Mod.

Die Relevanz von Linksunten geht inzwischen über die namensgebende Region hinaus, vielleicht reicht sie sogar bis in den gesamten deutsprachigen Raum. (Indymedia Austria gibt´ nicht mehr und Indymedia Deutschland evtl. bald auch nicht mehr -- beide hatten weitaus seltsame Moderationskriterien als Linksunten,) Ich hätte einen sehr weiten Anreiseweg, weil ihr euch wahrscheinlich eher im Süden trefft. Da wäre ein regelmäßiges Erscheinen mit Sicherheit kostspielig und zeitintensiv...

 

Ich weiß auch nicht ob ein konkreter Vorschlag weiterhilft, als Moderator z.b. würde ich bestimmt immer anecken, wenn z.B. der Mexiko Text von mir rausgekickt würde... Das wäre dann doch keine vernünftige Basis einer Zusammenarbeit.. Und ich würde ihne alleine wegen seiner Aussagen löschen , für das, was er vermitteln möchte. Nicht weil ich der mörderischen Polizei eine Träne nachweine und nicht für die Wut auch Verständnis hätte... Für mich gibt´s schon eine Bandbreite des Widerstands, das was diese selbstgerechten mörderischen Banden unter diesem FAI Label treiben und von sich geben gehört meiner Meinung nicht dazu..

 

Ich würde auch manch emanzipatorischem Nutzer / Nutzerin vor arroganten dogmatischen KommunistInnen schützen wollen und Menschen die z.b. Stalin verteidigen bzw. verharmlosen bei Diskussionen virtuell vor die Tür setzen.. sprich weg zensieren... Das ist aber auch nicht das, wofür Linskunten bisher steht und mir könnte hier mit Sicherheit auch Intoleranz vorgeworfen werden... Wobei ein Genosse Stalin mit uns AnarchistInnen auch nicht besonders tolerant umgegangen ist.. Da schließt sich für mich die Werbung z.b. für den Roten Tresen Hamburg von vorneherein aus...Die laden doch in der Tat mit einer Grafik von Stalin zu ihrem Umtrunk in der B5.....

 

Solidarische Grüße zurück...

Das zeigt doch ganz klar, dass es zu wenige Indymedia-Kollektive in Deutschland gibt. Also los, gründet mehr Indys :)

Steine, Flaschen und Tränengas gegen Nazis... das hätte ich mir gegen Grauen Wölfe bei Demos gewünscht, die ihren Charakter damals verfehlten.

 

Ich muss über die Aussage grübeln, bei der kritisiert wird, dass sich die KGN nur in dem eigenen regionalen Bassin gegen Nazis stellt. Das kann man jetzt auch bewusst umdeuten, denke aber das ist nicht beabsichtigt.

 

Der Gewaltverzicht durch Unterordnen auf Grund "egoistischen Pazifismus'" erachte ich als einen exzellenten Denkansatz. Letztlich ist da aber das Augenmerk auf eine gem. Basis zu legen. Wenn sich schon zwei Vorgehensweisen bei Ausrichtung mit zwei Schlaglichtern dann auch noch im Kern nicht grün sind, erzeugt das eine große Spannung.

 

Dass Widerstand jeglicher Art in dem Beitrag nicht blind verworfen wird sollte Vorbild für andere Gruppen sein. Militanter Widerstand sollte sich nicht in Differenz von amilitantem Widerstand sehen, sondern als ein weiterer Weg von vielen Nazis aufzuzeigen, dass sie nicht erwünscht sind.

Diesen Text auf die Startseite zu setzen lässt mich an Linksunten verzweifeln!

 

Es wird leider niemals zu einer Plattforum für freiheitlich-kommunistisch, anarchistisch, antiautoritäre, libertäre, undogmatisch autonomen Bewegung. Grund sind solche Texte. Zu häufig sind hier  Texte und Kommentare von antiemanzipatorischen Antideutschen, AnhängerInnen von "Critical Whiteness", dogmatischen marxistischen LeninistInnen, wie die Rote Szene Hamburg, die an ihrem Tresen gerne mit Stalin einen heben, samt stalinfreundlicher Kommentare oder von AnhängerInnen nationaler Befreiungsbewegungen (z.B. die PKK) erscheinen. . Dazu zähle ich ausdrücklich und besonders hervor hebend auch einen Text der die Todesstrafe zynischst rechtfertigt und von mexikanischen selbsterklärten AnarchistInnen verfasst wurde. (NihilistInnen träfe es mehr)  Vor dem vor kurzem hier auf Linksunten publizierten Text ging es um einen Mord an PolizistInnen in Mexiko, der erklärt, dass das Rechtsystem per se abgelehnt wird und erklärt, dass keine Gefangenen gemacht werden, sondern gleich getötet wird.....

 

Auch dieser Text (sogar in der Mittelspalte= lässt einem erschaudern... ) Sind Kugeln oder sogar eine Granate auf einen Nazimarsch eine ernsthafte Überlegung oder nur vollkommen unreflektiertes Maulheldentum. Welcher emanziapatorische Antifaschist bzw. AntifaschistIn wünscht sich denn die Allierten als Kampfgefährten herbei, wennn nicht diese bescheuerten Antideutschen, die ihre Rolle auf die heutige Zeit übertragen wollen und nicht erkennen, was diese Nationen auf der Welt an Leid und Schrecken zu verantworten haben... als Verbündete von Deutschland...

 

Linksunten sollte sich hier profilieren und antiemanzipatorischen Inhalten keinen Platz bieten...

 

Der / die VerfasserInnen diesen Textes haben den Schuss ihrer herbeiphantasierten Knarren nicht gehört!

 

 

Und ModeratorInnen: Macht euch mal Gedanken, wenn ihr auf Linksunten unterstüzten wollt.. ob ihr euch auf emanzipatorische Ideen beschränkt oder Inhalte zulässt, gegen die es sich tagtäglich zu kämpfen lohnt!

 

Gegen Stalinismus, gegen die Todesstrafe, gegen die Alliierten, gegen Menschen, die Grenzcamps zersprengen, gegen Antideutsche, gegen nationale Befreiungsbewegungen...nicht nur auf Linksunten...

Was du willst, ist Zensur.

Wenn es hier keine politische Moderation geben würde, dann würdest du doch als Erster aufschreien. Dann hätten die Nazis hier schon das Zepter in der Hand...

also ich versteh das rumgeheule nicht. es wurden bullen platt gemacht; na und!

was ist für dich bitte schön emanzipatorisch und linksradikal bzw. libertär und anarchistisch?

bücher lesen, lifestile, sich in sog, freiräumen volllaufen zu lassen und unreflektierte komentare schreiben?

wie willst du denn bitte schön eine revolution starten?

mit den vom staat legetimierten mitteln?

mit blumen und seifenblasen?

weisst du was "bewaffneter kampf" bedeutet, was es heisst der regierung den krieg zu erklären?

es ist sehr wohl emanzipatorisch vom protest in den widerstand zu gehen, gegen den staat mit allen mitteln in den krieg zu ziehen, aufhzuhören rumzuheulen und moralpredigten zu halten und anfangen zu handeln. es wäre schön wenn eine friedliche revolution möglich wäre und kein blut fliessen muss, ist aber ganz schön realitätsfern!

die gewalt geht nicht von den "bösen möchtegern anarchistInnen" aus, aber wer das nicht verstehn kann tut mir leid!

ein bischen links sein ist nicht schwer, aber hast du schon mal darüber nachgedacht was linksradikal bedeutet?

konsequent handeln machen die allerwenigsten, obwohl es zum selbstverständnis der "linksradikalen" gehört. nichts tun, kritisieren und spalten ist das letzte was zu einer veränderung der herrschenden verhältnisse beiträgt.

in mexiko kommt es immer wieder zu morden, folterungen und inhaftierungen von anarchistischen aktivistInnen. daher kann ich nicht verstehn das bullen beweint werden. es ist eine logische konsequenz zurückzuschlagen, selbst die initiative zu ergreifen und zu handeln anstatt rumzuheulen und sich zu beschweren. den herschenden klar zu machen das jetzt ernst gemacht wird erfordert mehr als eine gut gemeinte demo. es geht darum den bullen klar zu machen das ihr handeln kosequenzen hat und nicht davor zurückgeschreckt wird auch mal genauso gewalttätig zu sein, das ihre gewalt nicht mehr akzeptiert bzw. ertragen, sondern konsequent erwidert wird. und es scheint als seien es die bullen wert gewesen, da ihre kollegen vor gericht ihre aussagen revidiert haben, also haben sie wenigstens ein bisschen lernen können, das sie es nicht anders raffen tut mir leid für sie.

es gibt eben auch menschen die sich intensiver mit libertärer theorie und praxis auseinandersetzten, tagtäglich ihr leben für eine bessere welt riskieren und kein back-up leben haben keine sicherheiten tolle abschlüsse und n guten job in einer gesellschaft die nur theoretisch abgelehnt wird.

war es nicht schlimm das soviele nazis umgebracht wurden? haben sie die "todessrafe" wirklich verdient? es wär ja bestimmt auch möglich gewesen hitler und das restliche nazipack zu besänftigen, ihn von anarcho-kommunistischen ideen zu überzeugen, aber nein, sie wurden einfach umgebracht - mörder! genauso wie bakunin, durruti und co. - alles mörder!

ich finde das es noch ordentlich an reflektion bedarf bevor irgendwelche vorverurteilenden komentare geschrieben werden. für hippiekacke ist hier auch kein platz! emanzipatorisch, revolutionär oder doch nur etwas links und konservativ?

jedem das seine!!!

aber andere menschen aufgrund ihrer aktionsformen und mittel zu degradierien ist das letzte, vor allem wenn diese personen vorm pc sitzen und komentare schreiben anstatt taten sprechen zu lassen. wer meint das es falsch sei einen bewaffneten kampf gegen die regierung zu führen brauch sich ja nicht beteiligen, sich nicht solidarisieren, sollte sich aber nicht das maul zerreissen ohne selbst den arsch hoch zubekommen, ohne zu reflektieren und ohne alternativen aufzeigen zu können.

 

auf allen wegen, mit allen mitteln - für die anarchie!!!

 

ps.: sorry, aber bei so einem kommentar kann nicht nur konstruktive kritik kommen.

Wenn ich sowas schon lese "Auch uns wäre es deutlich lieber, wenn die Alliierten in Göppingen eingerückt wären.." dann frage ich mich, wes Geistes Kind der/die VerfasserIn dieses Textes ist...
Das ganze hat einen äusserst unangenehmen, antideutschen Beigeschmack und mensch fragt sich nach dem Lesen des Artikels, was denn letztendlich Sinn und Hintergedanke des Artikels sein soll. Für mich ein niveauloser Artikel von vermutlich wenigen jugendlichen antideutschen Nerds.

jetzt erklär mir mal bitte, was bei dem Text explizit "Antideutsch" ist. Und was denn solche "Antideutschen" für dich überhaupt ausmachen.

Wegen den Alliierten Befreiern? Die ruhmreiche Rote Armee hat nunmal nicht im Alleingang die Nazis platt gemacht, auch wenn dir das vllt. nicht schmeckt

Der Text ist schon bemerkenswert. Und das im positiven Sinne: So wird die Notwenigkeit politischer Militanz doch ganz verständlich erklärt. Natürlich ist bei solchen Gegenprotesten immer ein gewisser Teil von "Chaoten" dabei, der diese notwendigen Riot´s durch puren Krawalltourismus mal mehr, mal weniger entpolitisiert. Doch darf nicht vergessen werden, dass ein erheblicher Teil der militanten Gegendemonstranten ihre Demosntrationsform eben mit einem Hintergrundwissen wählt, von denen bürgerliche Initiativen zumeist nur träumen können. 

Fixiert euch doch nicht ausschließlich auf die Frage der Militanz. Den bürgerlichen Protestlern, allen voran dem KGN, ist ja nicht nur ihr unreflektiertes Plädoyer für Gewaltfreiheit vorzuwerfen, sondern vorallem ihre theoretische und praktische Inkompetenz bzw. Substanzlosigkeit. Auch was die möglichen legalen und friedlichen Formen des Protestes angeht, kommt ja aus dieser Richtung so gut wie nichts sinnvolles. Es ist ein Feigenblatt für die ziemlich armselige politische Öffentlichkeit, mehr nicht. 

Desweiteren würd ich eher mal den Anspruch erheben, die selbsternannten Demokraten (wozu auch Polizei und Pressevertreter zu rechnen sind) an ihren eigenen Ansprüchen zu messen - auch hier strafen sich die Worte der Verteidiger der "freiheitlichen Grundordnung" selbst Lügen. 

 

Anstatt sich selbst in die Rolle des gesellschaftlichen Außenseiters zu begeben (schon durch die Selbstbezeichnung "schwarzer Block") kann es sehr viel hilfreicher sein, diese Widersprüche aufzuzeigen. 150 Nazis sind eine ekelhafte Sache, aber bei weitem nicht der einzige Grund für antifaschistisches Engagement. 

"Den bürgerlichen Protestlern, allen voran dem KGN, ist ja nicht nur ihr unreflektiertes Plädoyer für Gewaltfreiheit vorzuwerfen"

Wie kann man/frau jemandem Gewaltfreiheit vorwerfen? Mein Herz schlägt sehr weit links - vermutlich für einige unreflektiert... - aber dieser Beitrag und einige andere bedeuten für mich, dass ich heute zum ersten und letzten Mal auf linksunten war. 

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Die Forderung nach völligem Gewaltverzicht ist dumm und fahrlässig, wenn man von gewaltsamen Verhältnissen bzw. gewalttätigen Feinden ausgehen muss. Im Angesicht des historischen und aktuellen Faschismus ist eine solche Position einfach verantwortungslos - und ich spreche nicht davon, wenn sich viele aus ganz unterschiedlichen Gründen dazu entschließen, selbst auf gewaltsame Konfrontationen zu verzichten. Aber diejenigen direkt oder indirekt zu diffamieren, die selbst unter Risiko der eigenen Unversehrtheit und Freiheit agieren, ist schlicht eine Frechheit, vorallem wenn man sich vorallem hält dass auch in jeder anderen Hinsicht aus dem "gewaltfreien" Lager kaum sinnvolles oder effektives kommt. 

dieser artikel ist eine gute erklären der ereignisse die auf dem gegendemozug passiert sind. die medien und die mäuler der presse, bullen und bürger zerreisen sich ja wieder und finden für solche aktion keine erklärung. da die vergangeheit zeigt das es nicht immer auf "normalen" wege reicht einen aufzug der nazis zu blockieren müssen einfach andere methoden und vorgehensweisen gefunden werden.wenn es nun mal nur mit gewissen antifaschistischem nachdruck geht, dann muss es so passieren.im vordergrund sollte stehen das man unbeteiligte und gleichgesinnte nicht gefährdet aber die gegenseite sollte einem dann schon egal sein.das soll nicht heißen das man sich auf eine stufe stellt mit dem faschistenpack oder die gleiche vorgehensweisen oder idiologien fabriziert sondern einfach nur das man sich gedanken machen muss und auf militante mittel zurück greifen muss um solche aktionen erfolgreich ins ziel zuführen.
die aussage "granaten" und "kugeln" ist nicht schlimm und kann in dem sinne auch nicht strafrechtlich verfolgt wreden.also verstehe ich dein problem nicht.ich denke jeder sollte sich soweit mit aktionen behängen wie er es sich zutraut und für richtig hält.

es geht nicht darum, militanz zu verteufeln. es geht um verhältnismäßigkeit. nazis würden jeden getöteten "kameraden" als grund für märtyrertum und rache missbrauchen. nein, das kann nicht der richtige weg sein. nazis muss man isolieren und handlungsunfähig machen, sie dort treffen, wo es weh tut. auch nazis haben menschliche bedürfnisse, verpflichtungen und sind teil des systems. es gibt unzählige möglichkeiten, nazis klar zu machen, dass sie angegangen werden und ihr leben auf sozialer und finanzielle ebene zerstört wird. im selben atemzug muss man nazis aber auch klar machen: hör auf mit dem scheiß und du kannst ein ruhiges leben leben. das muss das erklärte sein. wir sind besser als nazis und dieses ideal darf nicht verloren gehen!

Jeder hat das recht für sich selber zuentscheiden wie weit er geht..aber einen text im namen des schwarzen blocks zuschreiben,also für eine gruppe von leuten zu sprechen die man zum gross teil nicht kennt und solch harte aussagen zu bringen geht zu weit und zeigt das die verfasser sich nicht im klaren sind in wie weit so ein text gegen jeglichen schwarzen block auf jeder folgenden antinazidemo eingesetzt werden kann. überdenkt was euer tun für folgen für andere hat und sprecht immer nur in eurem namen nicht in dem von menschen die ihr nicht kennt.

im algemeinen fände ich es schön wenn die diskussionen hier nicht immer in beleidigungen ausarteten würden.