Protest! Wie man die Mächtigen das Fürchten lehrt

Protest! Wie man die Mächtigen das Fürchten lehrt

Nein eigentlich kein Artikel sondern das Vorwort aus einem Buch, über dessen Inhalt jeder von uns nachdenken sollte, weshalb ich das PDF erstellt und angefügt habe

 

Dies ist ein Buch über Revolutionen.

 
Nicht über Revolutionen der gewalttätigen Sorte: Die enden nur im Blut unschuldiger Menschen. Auch nicht über Revolutionen einer kleinen Gruppe von Fanatikern: Wenn Sie wissen wollen, wie die funktionieren, legen Sie sich mit einer guten Lenin-Biographie ins Bett. In diesem Buch geht es vielmehr um die Art von Demokratiebewegungen, die heute so viele Orte der Welt erfassen, vom Tahrir-Platz in Kairo bis zur Occupy-Bewegung in New York, Frankfurt oder Madrid. Es geht um Revolutionen von ganz normalen Menschen, die daran glauben, Diktatoren stürzen und Unrecht beseitigen zu können, wenn sie sich zusammentun und ihre Phantasie gebrauchen.


Ich hatte das große Glück, einer dieser ganz normalen Revolutionäre zu sein, und erlebte eine erstaunliche Metamorphose vom Belgrader Bass-Gitarristen, der sich zu cool für Politik war, zu einem der Gründer von OTPOR, der gewaltlosen Widerstandsbewegung, die den serbischen Diktator Slobodan Milosevic stürzte. Nach einem kurzen Ausflug ins serbische Parlament arbeite ich heute als Freund und Berater von großen und kleinen Demokratiebewegungen in aller Welt, die mit gewaltlosen Mitteln gegen Unterdrückung und für Freiheit, Demokratie und Lebensfreude kämpfen. Aber keine Sorge: In diesem Buch geht es nicht um mich. Es geht vielmehr um all das, was ich in meiner Arbeit mit politischen Aktivisten von Syrien bis Kiew gelernt habe, um die großen Ideen und kleinen Taktiken, mit denen ganz normale Menschen zu einer schlagkräftigen Macht werden. Da ich kein sonderlich intellektueller Mensch bin, werde ich keine trockenen Fakten oder unverdaulichen Theorien präsentieren, sondern ich werde Geschichten von bemerkenswerten Menschen und Demokratiebewegungen erzählen, von den Herausforderungen, die sie überwunden, und den Lektionen, die sie gelernt haben.

 

Dieses Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten finden Sie zahlreiche Beispiele dafür, wie gewaltloser Widerstand in der heutigen Welt aussieht und was erfolgreiche Demokratiebewegungen ausmacht. Im zweiten Teil stelle ich praktische Hinweise zusammen und zeige Ihnen, wie Sie diese gewaltlosen Techniken nutzen können. Ich hoffe, diese Geschichten und Beispiele helfen Ihnen weiter und inspirieren Sie, selbst aktiv zu werden. Da die Menschen, die ich beschreibe, mitunter in Gefahr geraten würden, wenn ihre Rolle in den entsprechenden Bewegungen bekanntwürde, habe ich die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen und einige Namen sowie Informationen, anhand deren diese Personen identifiziert werden könnten, geändert. Hin und wieder habe ich mir außerdem die Freiheit genommen, komplexe Zusammenhänge zu vereinfachen und auf das Wesentliche zu reduzieren – ich bitte Gelehrte und Pedanten um Nachsicht.


Die Gedanken und Geschichten in diesem Buch sollen nicht nur verstanden, sondern auch gefühlt werden. Wie gute Musik sollen sie in die Beine gehen und Sie von den Stühlen reißen. Und sie sollen Ihnen zeigen, dass die Anzugträger, Schläger und Brutalos – dieser ganze Kader von Finsterlingen, die sonst den Laden schmeißen – nicht so unbesiegbar sind, wie sie aussehen, und dass oft schon ein guter Spaß ausreicht, um sie in die Flucht zu schlagen.

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in der aktuellen gwr gibt es eine lesenswerte kritik auf das buch (leider nicht online). erstens ist die von ihm gepredigte gewaltfreiheit eine sehr oberflächliche, die die geslleschaft nicht wirklich verändert. es ist mehr ein pr-trick als eine echte politik. der zweite punkt ist die weigerung von popovic, kritik anzunehmen. in letzter zeit sind einige dieser revolutionen ganz schön in die hose gegangen bzw. in blutige bürgerkriege ausgeartet. bsp.: syrien, ukraine, gezi-park.

popovoc einzige meinung dazu ist, dass sie das falsche timing hatten.  

… das: die von ihm, laut eigenen angaben, über 50 friedlich angeleiteten revolutionen (darunter die sog. "farbenrevolutionen") stehen anscheinend nicht ganz zufällig desöfteren im zusammenhang mit destabilisierungsinteressen des westens, diese staaten betreffend. popovic gibt sich zudem äußerst verschlossen, was die finanzierungsquellen seines vereins namens OTPOR angeht. es gibt quellen die nahelegen, dass us-stiftungen und die cia ihre finger im spiel haben…

das muss alles noch nicht heissen, dass alle vorgeschlagenen techniken unsinnig sind oder nur der gegenseite dienen. aber kritisches lesen dürfte äußerst angebracht sein.

genau und Hitler hätte mensch auch nur nett fragen müssen, ob er nicht bitte mit den ethnischen und politischen Säuberungen aufhören möge, um die Zeit zum mahlen zu nutzen... Vielleicht hätten die Alierten beim D-Day vorher nur fragen müssen ob sie am Strand landen dürfen...

es muss den mächtigen heißen.

 

das ist ein dativ. wen oder was möchtige ich das fürchten lehren? den mächtigen.

es ist aber Plural Du Checker.

Insofern heißt es "die Mächtigen".

  • Singular: Der/die Mächtige.
  • Plural: Die Mächtigen. Beispiel: "Die Mächtigen fürchten den Aufstand der Armen!"
  • Dativ. Wem möchten wir das Fürchten lehren? Den Mächtigen.

es heißt JEMANDEN das fürchten lehren, nicht JEMANDEM.

 

daher wohl eher akkusativ: WEN wollen wir das fürchten lehren, nicht WEM.

 

zu deiner bildung, du bildungsmacker:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Kasus#Das_System_der_Kasus_in_der_deutsche...

 

http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~jemanden%20das%20F%C3%BCrchten%20lehren&suchspalte[]=rart_ou