Stell´dir vor du hast nichts getan und landest für Monate im Knast...

empty cages empty cells

... Oder über die grenzenlose Staatswillkür der US-Regierung. Stell dir vor du fährst mit einem Auto durch die Nacht, hast handelsübliche und völlig legale Werkzeuge wie z.B. einen Bolzenschneider im Kofferraum und wirst bei einer "Routinekontrolle" von der Polzei kontrolliert. Stell dir vor diese "Routinekontrolle" wird plötzlich zur Terrorfahndung gegen dich; du findest dich gefesselt auf dem Boden wieder während immer mehr Beamt*innen in dieser Kontrolle einen Schlag gegen den Terroismus herbeifantasieren. Du hast nichts getan außer mit einem Auto und Werkzeugen im Kofferaum unterwegs zu sein. Du hast weder gerade eine Aktion durchgeführt noch wäre in dieser Nacht ein geeignetes Aktionsobjekt in erreichbarer Nähe.

 

Stell dir vor es gibt keinerlei konkrete Verdachtsmomente gegen dich, stell dir vor es gibt keine konkreten Anschuldigungen gegen dich; dein einziges Verbrechen in dieser Nacht; Werkzeuge im Kofferraum zu haben und als Aktivist der sogenannten Tierbefreiungsbewegung im Fokus der Polizei gewesen zu sein. Stell´dir vor du hast nichts getan und trotzdem landest du für Monate im Knast, ohne Aussicht darauf in den kommenden Jahren entlassen zu werden.

 

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All das was sich wie ein grotesker Horrorfilm anhört ist seit vier Monaten Realitat für Kevin Johnson. Der Tierbefreiungsaktivist sitzt seit dem 14. August 2013 im Woodford County Gefängnis in den USA. Und da die Vorgehensweise der us-amerikanischen Repressionsbehörden ohnehin schon einer Grotesken gleichen ist derzeit auch nicht absehbar, was als nächstes passiert. Die einzige Waffe im Kampf gegen diese staatliche Willkür ist unsere Solidarität und die Unterstützung der Gefangenen. Solidarität hält die Gefangenen am Leben, Solidarität verhindert, dass sie zerbrechen, Solidarität zeigt dem Staat und der Industrie, dass sie es niemals schaffen werden unsere Bewegung zu stoppen. Solidarität zeigt dem Staat und seiner Repression, dass die Tierbefreiungsbewegung mit jedem Schlag wächst und stärker wird.

Wir lassen uns nicht einschüchtern, wir lassen uns nicht stoppen.

Der Kampf für die Befreiung der Menschen und allen nichtmenschlichen Tieren wird solange weitergehen bis jeder Knast und jeder Käfig leer ist.

 

Nach über 4 Monaten Haft wendet sich Kevin erneut an die Öffentlichkeit. In einem Brief versucht er den staatlichen Wahnsinn der ihm gerade widerfährt in Wort zu fassen:

"Hört mir bitte einen Moment zu. Was gerade in diesem Land passiert könnte auch als Wahnsinn bezeichnet werden. Tausende Füße rennen, die Industrie sucht nach Antworten und die Justiz steht unter dem Druck sie zu unterstützen. 

Es ist nicht schwer genau den Momnet zu benennen als Tyler und ich Teil dieser Geschichte wurden. Meine ID-Nummer wurde durch den Stempel "Tierrechtsextremist" ausgetauscht und plötzlich wurde aus einer Routineverkehrskontrolle ein Gewimmel von Polizeibeamt*innen. Einige von ihnen wurden sogar extra aus dem Bett geholt.

 

Mit Handschellen gefesselt im Schmutz liegend beobachtete ich sie, wie sie unsere Taschen duchsuchten und eine Packung Sojamehl so behandelten als wäre es Anthrax. Sie fühlten sich sehr wichtig als sie am Telefon zu ihren Vorgesetzten von ihrem ´Großen Fang´ berichteten.

Ich machte mich auf das Unvermeidliche gefasst.

 

Das Theater dieser Nacht nahm seinen Verlauf in akrobatischen Veränkungen der Beamt*innen in Widersprüchlichkeiten wenn es darum geht ihren Fahndungen einen Sinn zu verleihen. Vor Gericht bestand das FBI darauf diesen erbärmlichen Fall zu einem Fall der nationalen Sicherheit zu machen. Im Gefängnis haben mich die Offiziellen mit einer Reihe verschiedenster Taktiken explizit bestraft. Und zuhause fragen sich meine Liebsten, wann sie mich endlich wieder sehen dürfen ... während FBI-Agenten sie drangsalieren.

 

Aber ich habe das Privileg mit der Stärke und Unterstützung von verschiedensten Menschen überall auf der der Welt, von der kleinen Stadt Midwest bis nach Australien gestärkt zu sein. Ich kann gar nicht ausdrücken wie dankbar ich bin über jede Spende, jeden Brief und jedes Buch das mir geschickt wurde seit ich hier im Gefängnis sitze. In den Worten meiner Gefängnisaufseher*innen: Ihr Jungs seit gut in dem was ihr tut. 

Ich bin stolz darauf sagen zu können, dass ich dem zustimme.

Mein größter Dank gilt all denen, die dafür kämpfen die brutalsten Gefängnisse überhaupt zu schließen, in denen millionen von unschuldigen Tieren gefangen gehalten werden.

 

Dies steht in krasssem Gegensatz zu dem was meine Gefängniswärter*innen und ihr Umfeld als Maßnahmen ergreifen; die gerne jeden jungen Menschen mit einer Eisenstange und einem Radioscanner in ihrer Region verhaften würden.

Ihr Ziel ist es eine Bewegung zu stoppen, die dieses Land mitzureißen droht. Und in ihrer Unfähigkeit die für Aktionen Verantwortlichen zu ergreifen nehmen sie jede*n gefangen die als ein Symbol dafür stehen könnte.

Seit ich hier im Gefängnis sitze und auf den weiteren Veraluf der Dinge nur warten kann, gibt es zwei Dinge die mich in Bewegung halten. Die Solidarität einer Gruppe die immer mehr wächst und immer aufsässiger wird. Und der Gedanke an die die bereits gegangen sind.

***"

 

Schickt Kevin bitte weiter Unterstützungsbriefe:

Kevin Johnson #4565
Woodford County Jail
111 E Court St.
Eureka, IL 61530

 

 

 

Kevin´s Brief in Originalsprache:

"Listen closely. That buzz throughout the country is called frenzy. Of thousands of feet running, of industry roaring for answers, of law enforcement scrambling to provide them.

It’s not difficult to identify the exact moment at which Tyler and I stepped into this narrative. My ID returned with an “animal rights extremist” flag, and suddenly a routine traffic stop—a mistaken one at that—was swarming with officers. Some of them woken up out of bed.

Handcuffed in the dirt, I watched them poke at our bag of soy protein powder like it was anthrax. They clearly felt important as they talked on the phone to higher authorities about their “big catch.”

I braced myself for the inevitable.

That night’s circus has continued, beginning with the deputies’ acrobatic feats of self-contradiction in justifying their search. In court, the FBI insists on having this pitiful state case treated as a matter of national security. In jail, officials have selectively penalized me for the last four months with a variety of tactics. At home, my loved ones wonder when they’ll see me again…while federal agents harass them.

But I’m privileged to be replenished in strength and spirit by decent people the world over, from this tiny Midwest town all the way to Australia. I cannot sufficiently express my gratitude for every donation, every letter, and every book that’s been sent while I’m here. In the words of my jailers, “You guys are good at what you do.”

I’m proud to say that I agree. My greatest gratitude in here is for those fighting to shut down the most barbaric prisons, in which billions of innocent animals are held captive.

This is in stark contrast to the counter measures of my jailers and their peers, who would arrest any young person who happens through their town with Clif Bars and a radio scanner.

Their goal is to stop a movement that’s sweeping this country. And in their inability to capture the ones responsible, they settle for imprisoning anyone who will serve as a symbol of it.

As I sit inside Woodford County Jail awaiting the next turn of events, I’m kept going by two things. The support of a community that only grows stronger and more defiant.

And the thought of the ones who get away.

***

Please send Kevin a letter of support :

Kevin Johnson #4565
Woodford County Jail
111 E Court St.
Eureka, IL 61530

Tyler Lang has been released!

 

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http://supportkevinandtyler.com

 

 

Was bisher geschah:


09. No­vem­ber 2013:
Nach­dem Kevin und Tyler drei Mo­na­te ihres Le­bens im Wood­ford Coun­ty Ge­fäng­nis ve­brin­gen muss­ten gab es am Mitt­woch eine wei­te­re Vor­ver­hand­lung mit fol­gen­dem Er­geb­nis: Tyler wurde ohne Be­wäh­rungs­auf­la­gen die Ent­las­sung an­ge­bo­ten. Das be­deu­tet er ist wie­der frei! Doch Kevin wird wei­ter­hin vom us-​ame­ri­ka­ni­schen Staat ge­fan­gen ge­hal­ten.
Wie kommt es zu die­ser Si­tua­ti­on? Der Staats­an­walt hat Kevin 24 Mo­na­te an­ge­bo­ten, was die Ver­tei­di­gung ab­ge­lehnt hat. Dem be­ge­ge­ne­ten sie mit einem Ge­gen­an­ge­bot von 18 Mo­na­ten und beide Sei­ten tra­fen sich dann bei 22 Mo­na­ten. Aber der Rich­ter Hu­schen zeig­te auch hier sein wah­res Ge­sicht und lehn­te Ke­vins An­ge­bot ab. An die­sem Tag konn­te Kevin al­ler­dings nicht ver­ur­teilt wer­den und der Ver­tei­di­gung wurde ge­sagt, dass Kevin spä­ter „eing­scho­ben“ wer­den solle. Das be­deu­tet, dass die nor­ma­le Stra­fe für einen Klas­se 4 Ge­fan­ge­nen zwi­schen einem und vier Jah­ren be­trägt. Da die An­kla­ge bei Kevin al­ler­dings eine Ver­knüp­fung zu sei­nem Ak­ti­vis­mus her­stellt, kann der Staat das Straf­maß auf 6 Jahre er­hö­hen, falls Kevin vor einem Ge­richt ver­ur­teilt wer­den soll­te. Selbst bei einer „po­si­ti­ven“ Ent­wick­lung könn­te Kevin die nächs­ten zwei­ein­halb Jahre in einem staat­li­chen Ge­fäng­nis ver­brin­gen müs­sen.
Zwei­ein­halb Jahre für den Be­sitz von ein­fa­chen Werk­zeu­gen???
Zieht eure ei­ge­nen Schlüs­se dar­aus. Re­pres­si­on ist nicht neu für Ak­ti­vist*innen und fak­tisch nimmt sie ge­ra­de zu. Aber hat sonst noch ir­gend­wer den Ein­druck, dass un­se­rer Freund Kevin eine Ziel­schei­be auf sei­nem Rü­cken hat?
So­bald der Ge­richts­ter­min be­kannt ge­ge­ben wird wer­den wir dies ver­öf­fent­li­chen. In der Zeit bis dahin bleibt bitte FREI, LAUT, EN­GA­GIERT UND WÜ­TEND!
Hal­tet die Un­ter­stüt­zung für Kevin auf­recht!

Schreibt Kevin Un­ter­stüt­zungs­brie­fe:

Kevin John­son #4565
Wood­ford Coun­ty Jail
111 E Court St.
Eu­re­ka, IL 61530

 

09. No­vem­ber 2013:
Nach­dem Kevin und Tyler drei Mo­na­te ihres Le­bens im Wood­ford Coun­ty Ge­fäng­nis ve­brin­gen muss­ten gab es am Mitt­woch eine wei­te­re Vor­ver­hand­lung mit fol­gen­dem Er­geb­nis:
Kevin wird wei­ter­hin vom us-​ame­ri­ka­ni­schen Staat ge­fan­gen ge­hal­ten. Tyler wurde ohne Be­wäh­rungs­auf­la­gen die Ent­las­sung an­ge­bo­ten. Das be­deu­tet er ist wie­der frei! Und dar­über sind wir nicht er­staunt. Auf­grund Ty­lers sau­be­rer Straf­ak­te und dem du­bio­sen Po­li­zei­an­griff und der Fahr­zeug­durch­su­chung die zur In­haf­tie­rung führ­ten, war es nur eine Frage der Zeit bis er wie­der ent­las­sen würde. Es ist eine un­glaub­li­che Un­ge­rech­tig­keit und eine Schan­de, dass Tyler drei Mo­na­te sei­nes Le­bens und sei­ner Lauf­bahn als Ak­ti­vist im Wood­ford Coun­ty Ge­fäng­nis ver­brin­gen muss­te; und das nur, weil die Kau­ti­on von Rich­ter Hu­schen so hoch ge­setzt wurde.
Wir sind ent­rüs­tet, dass so etwas über­haupt mög­lich ist.
Wir sind aber auch über­glück­lich un­se­ren Freund zu­rück zu haben.
Herz­lich will­kom­men Zu­hau­se.

 

31. Ok­to­ber 2013:
Das Bü­cher­ver­bot wurde auf­ge­ho­ben + Kevin be­en­det sei­nen Hun­ger­streik
Nach einem 8tä­gi­gen Hun­ge­streik von Kevin Ol­liff hat der Ge­fäng­nis­lei­ter Micha­el Wa­ter­worth das Bü­cher­ver­bot end­lich auf­ge­ho­ben. Die­ser große Er­folg kam, nach­dem Kevin in 8 Tagen fast 20 Pfund an Ge­wicht ver­lo­ren hatte. Kevin hat sei­nen Hun­ger­streik mit so­for­ti­ger Wir­kung be­en­det.
Vie­len Dank an alle, die welt­weit Te­le­fona­ru­fe ge­tä­tigt haben, Ar­ti­kel ge­schrie­ben haben und die Un­ter­stüt­zung wäh­rend Ke­vins Hun­ger­streik or­ga­ni­siert haben. Auch wenn es immer ein Drama ist wenn je­mand dazu ge­trie­ben wird sein ei­gens Leben zu ge­fähr­den um grund­le­gen­de Men­schen­rech­te zu er­hal­ten, kön­nen wir doch von einem glück­li­chen Ende spre­chen, weil so­vie­le Men­schen an die­sem Er­folg so hart mit­ge­ar­bei­tet haben und Kevin durch­ge­hal­ten hat.
Kevin hatte am Don­ners­tag sein ers­tes Essen nach über einer Woche und er bekam ein Buch über­reicht. Ihm wurde mit­ge­teilt, dass ihm alle Bü­cher, die wäh­rend des Bü­cher­ver­bots ge­schickt wur­den, bis zum Ende des Tages aus­ge­hän­digt wer­den.
Das Ende des Bü­cher­ver­bots kam erst nach der Schaf­fung einer gro­ßen Öf­fent­lich­keit und hun­der­ten Te­le­fon­an­ru­fen.
Das Ende des Hun­ger­streiks kam nach über einer Woche Hun­ger­streik und einer gro­ßen Schaf­fung von Öf­fent­lich­keit wie z.B. durch Al­ja­zee­ra Ame­ri­ca und Twit­ter, wo die Kam­pa­gne für das ´Recht auf Lesen´ von Mil­lio­nen über zwei Tage mit­ver­folgt wer­den konn­te.
Wenn wir es zu­las­sen, dass auch nur ein ein­zi­ges Ge­fäng­nis die grund­le­gen­den Men­schen­rech­te von Ge­fan­ge­nen weg­nimmt, dann wer­den sie dies bald auch allen an­de­ren Men­schen weg­neh­men. Danke an alle die gegen diese Un­ge­rech­tig­keit und für das Recht von Ge­fan­ge­nen auf Lesen auf­ge­stan­den sind. Dies ist nicht nur ein Er­folg für Kevin und Tyler, son­dern auch für alle an­de­ren die im Wood­ford Coun­ty Ge­fäng­nis und an­ders­wo ge­fan­gen ge­hal­ten wer­den.
Wa­ter­worth’s Plan schlägt jetzt zu­rück
Die neus­ten Ent­wick­lun­gen kamen nicht auf­grund eines schlech­ten Ge­wis­sens bei Wa­ter­worth. Er gab Kevin klar zu ver­ste­hen, dass die Ak­ti­on, das Bü­cher­ver­bot zu lo­ckern nicht seine Ent­schei­dung war, son­dern von hö­he­ren In­stan­zen kam. Zwei­fel­los ist er über­racht, dass sein Bü­cher­ver­bot welt­wei­te Auf­merk­sam­keit er­reg­te und dass er von oben dis­zi­pli­niert wer­den muss­te.
In vie­len Kom­men­ta­ren ge­gen­über Kevin wurde deut­lich, dass es beim Bü­cher­ver­bot le­dig­lich um die ab­so­lu­te Kon­trol­le ging. Zudem sagte die Ge­fäng­nis­lei­tung ge­gen­über Kevin, dass sie das Bü­cher­ver­bot nicht auf­ge­ho­ben hät­ten um Ge­fan­ge­ne und deren So­li­da­ri­täts­be­we­gun­gen au­ßer­halb des Ge­fäng­nis­ses zu er­mu­ti­gen oder zu stär­ken oder gar um zu zei­gen, dass Ge­fäng­nis­se davon be­ein­fluss­bar wären.
Es sieht ganz da­nach aus als hätte der Plan des ge­set­zes­treu­en Wa­ter­worth zu­rück­ge­schla­gen. Wa­ter­worth der nicht er­war­tet hatte, dass die Welt­öf­fent­lich­keit Notiz von sei­nen Ma­chen­schaf­ten nimmt und dass Men­schen die in der Hier­ar­chie über ihm ste­hen seine Will­kür eben­falls un­mensch­lich und in­ak­zep­ta­bel fin­den.
Die Lek­ti­on:
Geht nie­mals davon aus, dass klei­ne Ak­tio­nen die den Fokus auf Un­ge­rech­tig­kei­ten len­ken keine Wir­kung hät­ten. Die­ser Er­folg wäre nie­mals zu­stan­de ge­kom­men, wenn wir nicht aktiv ge­wor­den wären.
Jetzt könnt ihr Kevin und Tyler Bü­cher schi­cken.

 

30. Ok­to­ber 2013:
Die Ge­fäng­nis­lei­tung be­ginnt nun Kevin in Ein­zel­haft zwangs­zu­er­näh­ren.
Am 30.​10.​2013 wurde Kevin in Iso­la­ti­ons­haft im Wood­ford Coun­ty Ge­fäng­nis ver­la­gert. Er ist nun seit 7 Tagen im Hun­ger­streik um gegen die Ge­fäng­nis­maß­nah­me zu pro­tes­tie­ren wel­che be­sagt, dass Kevin und Tyler im Ge­fäng­nis keine Bü­cher emp­fan­gen dür­fen. Diese Maß­nah­me macht den Ge­fäng­nis­auf­ent­halt un­be­schreib­lich mo­no­ton und kaum aus­halt­bar.
Als vor­der­grün­di­ge Ab­sicht für die Iso­la­ti­ons­haft von Kevin wird die „me­di­zi­ni­sche Über­wa­chung“ an­ge­ge­ben, nach­dem Kevin die zwei­te Woche ohne Nah­rung be­gon­nen hat. Seine Zelle be­fin­det sich jetzt im Erd­ge­schoss wo er von der Ge­fäng­nis­ver­wal­tung bes­ser be­ob­ach­tet wer­den kann.
Kevin hat be­reits 10 bis 15 Pfund Kör­per­ge­wicht ver­lo­ren, seit er vor 7 Tagen mit dem Hun­ger­streik began. Er trinkt Was­ser und Kaf­fee und nimmt Salz zu sich.
Die Ge­fäng­nis­ver­wal­tung hat nun be­gon­nen Kevin mit Essen zu be­ste­chen das das nor­ma­le Ge­fäng­nis­es­sen über­steigt, wie z.B. Brat­kar­tof­feln, vega­ne Chil­li usw. Und sie haben ihm an­ge­droht „me­di­zi­ni­sche Maß­nah­men“ zu er­grei­fen, wenn er wei­ter­hin das Essen ver­wei­gern soll­te. Zudem haben sie ihm an­ge­droht, dass er fest­ge­schnallt und zwangs­er­nährt wird.
Wa­ter­worth hat ihm per­sön­lich an­ge­droht, dass er für alles selbst zahlrn müsse und ihm alle Rech­nun­gen zu­ge­stellt wer­den die durch den Hun­ger­streik ent­stan­den sind. Mit jedem Tag ver­schlech­tert sich der Ge­sund­heits­zu­stand von Kevin und er braucht drin­gend Un­ter­stüt­zung.
Es ist eine Schan­de, dass ein Bü­cher­ver­bot im Ge­fäng­nis die Ge­fan­ge­nen der­art unter psy­chi­schen Stress ver­setzt, dass sie zu sol­chen Re­ak­tio­nen ge­zwun­gen wer­den.
Was könnt ihr tun:
Ruft wei­ter­hin im Ge­fäng­nis an und fragt nach Micha­el Wa­ter­worth, 309-​467-​2116
Kon­tak­tiert den Go­ver­nor: Pat Quinn: (217) 782-​0244 oder (312) 814-​2121 or via on­line form.
Kon­tak­tiert den Bür­ger­meis­ter: Scott Punke: (309) 467-​2113 or via email at mayor@​eurekaillinois.​net.
Schickt Kevin Emai­l­aus­dru­cke: Das ist für Kevin die ein­zi­ge Mög­lich­keit sich die Zeit zu ver­trei­ben. Druckt ihm ebooks aus und lange Ar­ti­kel zu span­nen­den The­men aus. Wenn ihr ihm Aus­dru­cke schickt könnt ihr auch gerne einen Brief bei­le­gen! (Und ver­gesst nicht auch Tyler zu schrei­ben).
******
Kevin John­son #4565
Wood­ford Coun­ty Jail
111 E Court St.
Eu­re­ka, IL 61530

Tyler Lang #4564
Wood­ford Coun­ty Jail
111 E Court St.
Eu­re­ka, IL 61530

 

24. Ok­to­ber 2013:
Seit über 6 Wo­chen hat die Ge­fäng­nis­lei­tung nun alle Bü­cher aus den Ge­fäng­nis ver­bannt und die Si­tua­ti­on wird für Kevin und Tyler psy­chisch immer un­er­träg­li­cher. Kevin ist heute in den Hun­ger­streik ge­tre­ten um gegen das Bü­cher­ver­bot zu pro­tes­tie­ren.

 

22. Ok­to­ber 2013:
Das FBI be­sucht Freun­de von Kevin und Tyler und an­de­re Tier­be­frei­ungs­ak­ti­vist*innen bzw. ver­däch­ti­ge Per­so­nen in der Re­gi­on um LA und in Süd­ca­li­for­ni­en. Mit Tricks und Ver­leum­dun­gen ver­su­chen die Po­li­zei­be­amt*innen Stim­mung gegen Kevin und Tyler zu ma­chen, deren Freun­des­kreis ein­zu­schüch­tern und In­for­ma­tio­nen über die Tier­be­frei­ungs­sze­ne zu er­lan­gen.

 

13. Ok­to­ber 2013:
Welt­wei­ter Te­le­fon­ak­ti­ons­tag gegen das Bü­cher­ver­bot im Ge­fäng­nis

 

06. Sep­tem­ber 2013:
Am 06. Sep­tem­ber wur­den Kevin & Tyler ihre Emi­al­mög­lich­kei­ten, ihre Zu­stän­dig­keits­per­son und ihr Te­le­fon­zu­gang ent­zo­gen, als aus­drück­li­cher Ge­gen­schlag für die So­li­da­ri­tät die die bei­den von außen er­hal­ten haben.
Und es wurde noch schlim­mer.
Als wei­te­re Stra­fe hat das Ge­fäng­nis bei­den das Recht ent­zo­gen einen Arzt zu kon­tak­tie­ren und Ak­ten­ein­sicht zu haben. Diese bei­den Maß­nah­men sind il­le­gal.
Und der Skan­dal wei­tet sich immer mehr aus: Ein Be­treib­s­an­ge­hö­ri­ger des Ge­fäng­nis­ses hat Kevin Ol­liff vor zwei Tagen ge­warnt, dass sich die stra­fen noch stei­gern wer­den, wenn Kevin nicht ver­an­las­sen würde, dass die Un­ter­stüt­zungs­web­site vom Netz ge­nom­men würde.
Das Wood­ford Coun­ty Ge­fäng­nis ist außer Kon­trol­le und kri­mi­nell, und sie ver­su­chen die Kom­mu­ni­ka­ti­on die Kevin & Tyler nach außen haben völ­lig ab­zu­schnei­den, damit nie­mand mit­be­kommt, was im Ge­fäng­nis pas­siert. Das Ge­fäng­nis hat eine ein­fa­che Bitte nach Bü­chern und Nah­rung zu einem ju­ris­tisch an­greif­ba­ren Kon­flikt es­ka­lie­ren las­sen.
Hal­tet den Druck auf das Ge­fäng­nis auf­recht!
Wir sind dabei die Namen derer zu re­cher­chie­ren, die für die Zu­stän­de im Ge­fäng­nis ver­ant­wort­lich sind und wer­den diese hier ver­öf­fent­li­chen, so dass sie öf­fent­lich ver­ant­wort­lich ge­macht wer­den kön­nen. Wir müs­sen den Druck auf das Ge­fäng­nis wei­ter auf­recht er­hal­ten!
Ruft das Ge­fäng­nis an: 309-​467-​2116 lau­tet die Num­mer. For­dert von ihnen, dass sie Kevin und Tyler mit vega­nem Essen ver­sor­gen und ihnen ihr Recht auf Kon­takt zu einem Arzt, sowie Zu­gang zu Te­le­fon, Email, An­sprech­per­so­nen und Bü­chern ge­wäh­ren sol­len.
Ruft den She­riff an: She­riff James Pier­ce­all, 309-​467-​2375. Teilt ihm mit was im Ge­fäng­nis pas­siert und fragt ihn was er da­ge­gen zu tun ge­denkt.
Ruft den Bür­ger­meis­ter an: Scott Punke, 309-​467-​2113. Lasst ihn wis­sen, was im Wood­ford Coun­ty Ge­fäng­nis pas­siert und dass es sich hier um einen ge­setz­lo­sen Raum han­delt, teilt ihm alle De­tails mit, be­son­ders, dass Ge­fan­ge­nen hier als Stra­fe eine me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung vor­ent­hal­ten wird.
Nach­fol­gend eine Zu­sam­men­fas­sung der bis­he­ri­gen Er­eig­nis­se:
- Vom ers­ten Tag ihrer Ver­haf­tung an wurde bei­den vega­nes Essen ver­wei­gert.
- Ge­ra­de nach­dem die Bü­cher­wun­sch­lis­te von Kevin und Tyler ver­öf­fent­licht wurde, hat die Ge­fäng­nis­lei­tung die Regel er­las­sen, dass Bü­cher im Ge­fäng­nis nicht er­laubt seien.
- Nach einer Flut von Te­le­fon­an­ru­fen, hat ein Ge­fäng­nis­mit­ar­bei­ter Tyler und Kevin ge­droht, ihnen alles weg­zu­neh­men was mög­lich ist, in­klu­si­ve der Mög­lich­keit zu te­le­fo­nie­ren und eine An­sprech­per­son zu kon­tak­tie­ren, wenn die Pro­tes­t­an­ru­fe gegen das Ge­fäng­nis nicht auf­hör­ten.
- Am sel­ben Tag, hat ein Ge­fäng­nis­wär­ter Kevin ge­droht ihn zu be­stra­fen, wenn die Web­site (und die An­schul­di­gun­gen gegen das Ge­fäng­nis) nicht so­fort vom Netz ge­nom­men wür­den.
- Als wei­te­re Maß­nah­me wurde den bei­den alles was mög­lich war ge­nom­men: Ihr Email­zu­gang wurde ge­kappt, ihre Te­le­fon­mög­lich­kei­ten ent­zo­gen und ihre An­sprech­per­son wurde weg­ge­nom­men.
- Wei­ter wurde ihnen die Ak­ten­ein­sicht un­ter­sagt und die Mög­lich­keit einen Arzt zu kon­tak­tie­ren ver­bo­ten.
Kevin und Ty­lers Ge­sund­heit ist in Ge­fahr
Wie ge­sagt, er­hal­ten Kevin und Tyler nur un­zu­rei­chend Nah­rung und wer­den jetzt auch noch daran ge­hin­dert Essen bei einer An­sprech­per­son zu er­hal­ten. Und ob­wohl sie seit Wo­chen un­ter­ernährt sind haben sie keine Mög­lich­keit me­di­zi­ni­sche Hilfe in An­spruch zu neh­men. Was ihr Si­tua­ti­on noch schwie­ri­ger macht ist die Tat­sa­che, dass es bei­den nicht mehr mög­lich ist nach außen zu kom­mu­ni­zie­ren, weil alle Mög­lich­kei­ten der Kom­mu­ni­ka­ti­on von der Ge­fäng­nis­lei­tung ge­kappt wur­den.
Es ist ab­so­lut not­wen­dig den Druck auf das Ge­fäng­nis jetzt zu es­ka­lie­ren.
Die Welt­öf­fent­lich­keit be­ob­ach­tet den Fall und das Wood­ford Coun­ty Ge­fäng­nis hat welt­wei­te Auf­merk­sam­keit. Und diese Auf­merk­sam­keit wird auch nicht da­durch ver­schwin­den, dass die Ge­fäng­nis­lei­tung alle Wege der Kom­mu­ni­ka­ti­on von den Ge­fan­ge­nen Kevin und Tyler nach außen kappt. Wir wer­den die Namen der Ver­ant­wort­li­chen re­cher­chie­ren und sie hier ver­öf­fent­li­chen, damit die Welt­öf­fent­lich­keit er­fährt wer hin­ter dem allem steckt. Wir wer­den auf ju­ris­ti­schem Wege vor­ge­hen um die­ses Drama zu be­en­den. Und wir brau­chen jetzt die größt­mög­li­che Un­ter­stüt­zung von Ak­ti­vis­t_in­nen um durch die Te­le­fon­an­ru­fe im Ge­fäng­nis den Druck auf­recht zu er­hal­ten.
An das Wood­ford Coun­ty Ge­fäng­nis: Eure kri­mi­nel­len Ma­chen­schaf­ten haben jetzt welt­wei­te Auf­merk­sam­keit. Euer Ver­such Kevin und Tyler von der Au­ßen­welt ab­zu­schnei­den ist fehl­ge­schla­gen. Die Auf­merk­sam­keit ist jetzt völ­lig bei euch.
DIE TE­LE­FON­AN­RU­FE WER­DEN WEI­TER­GE­HEN.
Ge­fäng­nis: 309-​467-​2116
She­riff: She­riff James Pier­ce­all, 309-​467-​2375
Bür­ger­meis­ter: Scott Punke, 309-​467-​2113

 

04. Sep­tem­ber 2013:
Beide er­hal­ten nur un­zu­rei­chend Nah­rung

Seit Wo­chen igno­riert das Ge­fäng­nis ihr Be­dürf­nis nach vega­nem Essen. Beide sind seit ihrer In­haf­tie­rung ge­zwun­gen klei­ne Men­gen von vega­nen Be­stand­tei­len aus dem ihnen vor­ge­setz­ten Essen zu pi­cken. Viele Ge­rich­te die ihnen bis­her vor­ge­setzt wur­den be­inhal­te­ten nichts vega­nes. Die Ge­fäng­nis­lei­tung re­agier­te bis­her völ­lig teil­nahms­los auf die Bitte nach vega­nem Essen. Des­halb ist es jetzt an der Zeit diese Bit­ten von außen an das Ge­fäng­nis her­an­zu­tra­gen.
Ein klei­nes Ge­fäng­nis wie das von Wood­ford Coun­ty, ist sich of­fen­sicht­lich nicht dar­über im Kla­ren was es be­deu­tet Ge­fan­ge­ne an­zu­grei­fen, die eine mas­si­ve Un­ter­stüt­zung von außen haben. Zu­sam­men kön­nen wir dem Ge­fäng­nis eine Lek­ti­on er­tei­len.
Alle (selbst­ver­ständ­lich höf­li­chen) An­ru­fe di­rekt ins Ge­fäng­nis soll­ten die Ver­ant­wort­li­chen dort wis­sen las­sen, dass:
Das Ge­fäng­nis allen Ge­fan­ge­nen Bü­cher er­lau­ben soll­te (wie dies fast alle an­de­ren Ge­fäng­nis­se im Land tun). Und dass Kevin und Tyler end­lich vega­nes Essen be­kom­men müs­sen.
Bitte ruft das Ge­fäng­nis jetzt an: 309-​467-​2116
Wenn euch die Ant­wor­ten der Ge­fäng­nis­ver­wal­tung als un­zu­rei­chend er­schei­nen, dann ruft den She­riff an unter des­sen Ver­ant­wor­tung das Ge­fäng­nis steht und ver­langt Ant­wor­ten von ihm und fragt ihn was er be­reit ist dafür zutun, dass sich die Zu­stän­de im Ge­fäng­nis än­dern.
She­riff James Pier­ce­all: 309-​467-​2375

 

04. Sep­tem­ber 2013:
Haft­be­din­gun­gen für Kevin und Tay­lor ver­schärft!

Nur we­ni­ge Stun­den nach­dem die Bü­cher­wun­sch­lis­te von Kevin Ol­liff and Tyler Lang auf der Un­ter­stüt­zer_in­nen­web­site ver­öf­fent­licht wurde, hat das Ge­fäng­nis eine neue Regel be­kannt ge­ge­ben: Bü­cher sind somit im Ge­fäng­nis nicht län­ger ge­stat­tet.
Das ist ein of­fen­sicht­li­cher Ver­such Kevin and Tyler ab­zu­stra­fen. In einem Ge­fäng­nis mit we­ni­ger als 20 In­sas­sen, wurde be­haup­tet, dass sie die bei­den ein­zi­gen waren, die Bü­cher von außen er­war­tet hät­ten. Klei­ne Ge­fäng­nis­se wie das Wood­ford Coun­ty Jail sind es nicht ge­wohnt, Ge­fan­ge­ne zu haben die eine der­art große So­li­da­ri­tät von außen be­kom­men und brau­chen des­halb eine freund­li­che Er­in­ne­rung daran, dass die Welt­öf­fent­lich­keit sie be­ob­ach­tet. Wir wer­den gegen diese grund­lo­se Pro­vo­ka­ti­on des Ge­fäng­nis­ses gegen Kevin & Tyler vor­ge­hen.
Bitte ver­schiebt das Ver­sen­den von Bü­chern zu­nächst bitte, bis das be­schrie­be­ne Pro­blem ge­löst ist.
Was ihr je­doch tun könnt, ist Kevin & Tyler einen Un­ter­stüt­zungs­brief zu schrei­ben (in­klu­si­ve eurer Email­adres­se, falls ihr per Email Kon­takt haben):
Kevin John­son #4565
Wood­ford Coun­ty Jail
111 E Court St.
Eu­re­ka, IL 61530

Tyler Lang #4564
Wood­ford Coun­ty Jail
111 E Court St.
Eu­re­ka, IL 61530

 

14. Au­gust 2013:
Die zwei Tier­be­frei­ungs­ak­ti­vis­ten Kevin Ol­liff und Tyler Lang aus Los An­ge­les wur­den in der Nacht des 14. Au­gust 2013 in ihrem Auto von der Po­li­zei kon­trol­liert. Nach­dem die bei­den zu­nächst eine Durch­su­chung ihres Autos ver­wei­ger­ten, tat dies die Po­li­zei dann trotz­dem.
Die Po­li­zei fand Bol­zen­schnei­der, Draht­sche­ren, Salz­säu­re, Ski­mas­ken und Tarn­klei­dung im In­ne­ren des Fahr­zeugs.
Nach der Kon­trol­le wur­den beide so­fort wegen „Be­sit­zes von Ein­bruchs­werk­zeu­gen“ ver­haf­tet. Seit­her sind sie im Ge­fäng­nis.
Es gibt keine Be­wei­se dafür, dass die bei­den ein Ver­bre­chen be­gan­gen oder ge­plant hat­ten, noch wur­den sie auf ir­gend­je­man­dem Pri­vat­grund­stück ver­haf­tet. Ihre dem Staat an­schei­nend be­kann­te Ge­schich­te als Tier­be­frei­ungs­ak­ti­vis­ten kann somit die ein­zi­ge Basis für diese An­kla­ge eines schwe­ren Ver­bre­chens sein.

 

Nächs­ter Ge­richts­ter­min ist am 09. Sep­tem­ber 2013:
Kevin und Tyler haben ihren nächs­ten Ge­richts­ter­min am 09. Sep­tem­ber 2013. Dies ist je­doch le­dig­lich eine Vor­ver­hand­lung. Auch wenn wir nicht si­cher sind, was dabei her­aus­kom­men wird, haben wir da­nach viel­leicht we­nigs­tens ei­ni­ge In­for­ma­tio­nen mehr als heute. Hal­tet eure Augen also offen für Neu­ig­kei­ten.
Ihr könnt Kevin und Tyler in jedem Fall Post zu deren Un­ter­stüt­zung schi­cken (falls ihr per Email Kon­takt haben wollt, gebt bitte eure Mail­adres­se an).
Hier die Adres­sen unter denen Kevin und Tyler mo­men­tan ge­fan­gen ge­hal­ten wer­den:

Kevin John­son #0327873943
Wood­ford Coun­ty Jail
111 E Court Street
Eu­re­ka, IL 61530-​1252
USA

Tyler Lang #0821889409
Wood­ford Coun­ty Jail
111 E Court Street
Eu­re­ka, IL 61530-​1252
USA

Das ein­zi­ge was wir ge­ra­de über die Haft­be­din­gun­gen wis­sen ist, dass Tyler Lang aus un­be­kann­ten Grün­den in „Son­der­ver­wah­rung“ ge­fan­gen ge­hal­ten wird. Diese Art der Ge­fan­gen­hal­tung ist über­li­cher­wei­se für Hoch­ri­si­ko­ge­fan­ge­ne oder wel­che die dis­zi­pli­na­risch be­straft wer­den vor­ge­se­hen. Wir konn­ten her­aus­fin­den, dass er in einer klei­nen Zelle mit drei an­de­ren Ge­fan­ge­nen vom Rest der Ge­fan­ge­nen ab­ge­son­dert wurde. Es ist mög­lich, dass dies getan wurde, weil das Ge­fäng­nis so klein ist, dass dies die ein­zi­ge Mög­lich­keit war um Kevin und Tyler so ge­fan­gen zu hal­ten, dass diese kei­nen Kon­takt zu ein­an­der hal­ten kön­nen.
Zudem haben wir in Er­fah­rung brin­gen kön­nen, dass Tyler im Ge­fäng­nis kein vega­nes Essen be­kommt. Um sich selbst am Leben zu er­hal­ten muss er des­halb sein Essen vom Ge­fäng­nis­be­auf­trag­ten kau­fen, was sehr teuer ist. Er ver­sucht die­ses Pro­blem mit Rechts­mit­teln zu lösen.

 

Die Kau­ti­on für Kevin und Tyler wurde auf 100.​000 und 200.​000 Dol­lar fest­ge­setzt:
Die Höhe der fest­ge­leg­ten Kau­ti­on zeigt, wel­chen Stel­len­wert die Jsu­tiz die­sem Fall bei­misst. Nach­dem der ört­li­che Staats­an­walt zu­nächst einen we­sent­lich nied­ri­ge­ren Be­trag for­der­te, legte der Rich­ter die Kau­ti­on von Tyler Lang auf $100,000 und von Kevin Ol­liff auf $200,000 fest. Diese Sum­men sind ex­or­bi­tant für den „Be­sitz von Ein­ruchs­werk­zeu­gen“. In Il­li­nois sind $15,000 eine Stan­dart­kau­ti­on für eine Straf­tat der Klas­se 4. So­lan­ge die Kau­ti­on nicht auf­ge­trie­ben wer­den kann, müs­sen Kevin und Tyler im Ge­fäng­nis blei­ben.

 

Über Kevin Ol­liff:
Kevin ist ein 25 Jahre alter Ak­ti­vist aus Brent­wood, Ca­li­for­ni­en. Es lebt vegan seit er 15 Jahre alt ist und war an zahl­rei­chen Tierr­rechts­kam­pa­gnen be­tei­ligt, wie z.B. der vegan ou­t­reach, An­ti­tier­ver­suchs­kam­pa­gnen und einer Tour mit Sea She­pherd.