EA [Ermittlungsausschuss] Freiburg

Der EA [Ermittlungsausschuss] Freiburg ist eine Gruppe AktivistInnen, die gegen staatliche Repression agieren. Wir unterstützen Linke, die Stress mit Bullen oder Justiz haben, politisch und materiell.

Die aktuelle EA Nummer für Freiburg ist seit Jahren: 0761 - 409 72 51 Persönlich könnt ihr mit uns immer Montags von 19 bis 20 Uhr in der KTS Freiburg sprechen. Ansonsten könnt ihr uns auch per mail kontaktieren. Außerdem haben wir Informationen zum Umgang mit Ermittlungs- und Strafverfahren und wichtige Dokumente zur Reaktion auf Repression zusammengestellt.

VS bespitzelt Freiburger Anwält*innen - Anwalt klagt auf Herausgabe ungeschwärzter Akten

Michael Moos VS-Akte

Spätestens seit der Veröffentlichung des Grundrechtereports 2014 mit einem Artikel von Udo Kauß ist einer breiteren Öffentlichkeit klar, dass der Verfassungsschutz in Baden-Württemberg die Anwält*innen Angela Furmaniak und Michael Moos überwacht. Ebenfalls wurde öffentlich, dass der Göttinger Anwalt Sven Adam vom niedersächsischen VS bespitzelt wird. Man kann davon ausgehen, dass sie nicht die Einzigen sind. Inzwischen hat Michael Moos seine gut 700-seitige Akte erhalten, der größte Teil davon geschwärzt. Michael Moos, auch Mitglied im Freiburger Gemeinderat für die Linke Liste,  will nun gegen das Landesamt auf die Herausgabe von ungeschwärzten Akten klagen. Unterstützung erhält er dabei u.a. von der Rechtsanwaltskammer, dem Anwaltsverein, der Gewerkschaft Verdi und der Strafverteidigervereinigung.

Heraus zu den Actionday(s*) für Sand im Getriebe

Hohes Tier und sein Plaisier

Seit 3 Jahren kämpfen „Sand im Getriebe“ nun um einen neuen Wagenplatz. Nach einer ewig währenden Odyssee über dutzende Brachen, Parkplätze und Randstreifen dieser Stadt wurde ein Großteil der Wagen der Gruppe am 14. April 2014 beschlagnahmt. Formell droht ab dem 14.10.2014 sogar „Einziehung und Zerstörung“ der Wohnungen unserer Freund*innen. Freiburg braucht einen neuen Wagenplatz und der aggressiven Stadtverhaltung Freiburgs gehört entgegengetreten. Zeigt euch Solidarisch und macht Aktionen am 18. Oktober!

[FR] Love-or-Hate-Parade von Polizei weitgehend verhindert

[FR] Love-or-Hate-Parade von Polizei weitgehend verhindert

Heute um 14.00 versammelten sich gut 150 Menschen sowie viele Luftballons vor der Johanneskirche. Trotz der dort anwesenden zwei Hundertschaften war die Stimmung weitgehend entspannt. Gleichzeitig wollten sich etwa 15 Lautsprecherwagen und weitere Demonstrant_innen auf den Weg machen, um dann als Demonstration mit Techno-Geburtstags-Paraden-Flair durch die Stadt zu ziehen. Dies hat die Polizei von Beginn an verhindert. Durch eine Allgemeinverfügung, die weder veröffenlicht wurde noch auf Anfrage verschickt wird, wurden die Lastwagen, die vom Bauwagenplatz Schattenparker, aus der Susi und der KTS auf dem Weg zur Demo waren aufgehalten.

Zwischenstand nach sechs Tagen KTS-Jubiläum

You can get it if you really want! Mobilisierung für die Love or Hate Parade, Freiburg, 7. Juni 2014

Presse und Medienmitteilung der KTS-Jubiläumsgruppe zur autonomen Kulturwoche vom 02.06.2014
Was war? – Die erste Hälfte der Feierlichkeiten zum 20-Jährigen Bestehen der KTS gehen mit den heutigen Jazz-,Noise- und Ambient-Konzerten und der Eröffnung der Ausstellung weiterer GrafikerInnen und Maler zu Ende. Neben einem gut besuchten Tag der offenen Tür am Donnerstag gab es diverse Vorträge und Diskussionsveranstaltungen zur linken und autonomen Geschichte in Freiburg. Auch zahlreiche ehemalige NutzerInnen ergriffen die Gelegenheit des Jubiläums das AZ wieder einmal zu besuchen.

Love or Hate Parade 7.0 – You Can Get It If You Really Want

MaxMaxMobil auf der Love or Hate-Parade am 20.03.2004

Anlässlich der Jubiläums-Kulturwoche zum 20-jährigen KTS-Bestehen rufen wir für Samstag, den 7. Juni 2014, zur Jubel- oder Pöbelparade auf: Alles für die KTS – Die autonome Geburtstags–Polonaise  
20 Jahre KTS heißt für uns: Besetzungen, Räumungen, Kampf um den Erhalt, Legalisierung, Bedrohungen, Überwachung und Angriffe, gelebte Subkultur, Wagenplätze, alternative Politik, Spaziergänge auf den  Dächern dieser Stadt, Kunst, Kultur und Chaos im öffentlichen Raum, Antifa, Montagsplenum und Punkakneipe. Selbstverwaltete Räume wie die KTS waren und sind wichtig für eine lebendige Gesellschaft. Sie geben Raum für das Austesten von Utopien und für solidarische Organisierung, zum Durchatmen und Entspannen. Und sie sind Schutzräume vor Angriffen auf das schöne Leben.

[FR] Aufruf zur Demonstration gegen Überwachung und Ausgrenzung - 14.12.2013

BZ-Plakat für den 14.12.

Wir leben in Zeiten des Abbaus von Freiheiten aus kapitalistischen Interessen. Die ewige und umfassende Verwertung von Daten und die rücksichtslose Ausnutzung technischer Möglichkeiten zur Absicherung fraglicher Privilegien liegen mehr im Trend denn je. Wir rufen zur breiten Beteiligung an der Demonstration „Freiheit stirbt mit Sicherheit“ am 14. Dezember in Freiburg auf. Los geht’s um 14 Uhr auf dem Rathausplatz.

[FR] Finger weg von selbstverwalteten Räumen - Her mit den Wagenplätzen

KTS Freiburg

Seit dem 07. Juli hat die Wagengruppe Sand im Getriebe (SiG) zumindest temporär einen sicheren Stellplatz an der Pädagogischen Hochschule Freiburg gefunden.

Seit nunmehr einigen Jahren hat sich die Situation der Wägler*innen in Freiburg erneut verschärft. Die wenigen angemessenen Plätze reichen bei weitem nicht aus!

Die Seele, sie blasst aus. Meldungen aus Zelle 3117- Lesung aus Texten von Thomas Meyer- Falk

Thomas Meyer-Falk, der 1996 eine Bank überfiel, um linke Projekte zu finanzieren, soll auf unbestimmte Zeit in „Sicherungsverwahrung“ in Freiburg eingesperrt werden, nachdem er nun schon seit 17 Jahren im Knast sitzt. Aus Anlass der Überstellung nach Freiburg gibt es am 7. und 8. Juli um 19 Uhr Veranstaltungen im Crash, Schnewlinstraße 7.

Uwe Neubauer liest aus Nachrichten aus dem Strafvollzug von Thomas Meyer-Falk.

Die Seele, sie blasst aus. Meldungen aus Zelle 3117- Lesung aus Texten von Thomas Meyer- Falk

Thomas Meyer-Falk, der 1996 eine Bank überfiel, um linke Projekte zu finanzieren, soll auf unbestimmte Zeit in „Sicherungsverwahrung“ in Freiburg eingesperrt werden, nachdem er nun schon seit 17 Jahren im Knast sitzt. Aus Anlass der Überstellung nach Freiburg gibt es am 7. und 8. Juli um 19 Uhr Veranstaltungen im Crash, Schnewlinstraße 7.

Uwe Neubauer liest aus Nachrichten aus dem Strafvollzug von Thomas Meyer- Falk.

In Freiburg wird die Gentrifizierung am grünen Tisch entschieden

FR, Uferstraße 67, EG links, 4 Zimmer, Küche, Bad, WC, Balkon, 113 m², 750 Euro, provisionsfrei: „Die Wohnung eignet sich vorwiegend für kleine Familien oder Paare. Keine WG's! Die Wohnung wird neu renoviert übergeben.“ Heinzelmann Immobilien, seit 1970

Am Abend des 1. April 2011 besetzten Autonome das Haus in der Johann-Sebastian-Bach-Straße 36 in Freiburg-Herdern. Das besetzte Haus wurde als politisches Wohnprojekt mit gemeinsamen Projekträumen genutzt. Rund 50 Menschen unterstützten die fünftägige Besetzung bis die Polizei am Morgen des 6. April mit einem Großaufgebot das Haus Nummer 36 und einige Nachbarhäuser in der Bachstraße durchsuchte, ohne auch nur eineN BesetzerIn anzutreffen. Die unsoziale Stadtpolitik wurde durch die Besetzung nicht nur in der Bachstraße selbst, sondern auch beim „Herdermer Bürgergespräch“ und in der Presse zum Thema.

Chronik eines gescheiterten Naziaufmarschs in Südbaden

Demoanmelder Florian Stech am 23.10.2010 in Offenburg

Für den 22. Oktober planten südbadische Nazis einen Aufmarsch in Emmendingen. Ursprünglich war Offenburg als Aufmarschort vorgesehen, doch nach dem Mordversuch an einem Antifaschisten am 1. Oktober wollten die Nazis nach Emmendingen ausweichen. Die dortige Stadtverwaltung hat die Naziveranstaltung jedoch verboten und die Nazis schafften es nicht, das Verbot juristisch anzufechten. Zwar zeigen die schweren Verletzungen des Antifaschisten die Gefährlichkeit der südbadischen Nazis, intern sind sie jedoch vollkommen zerstritten und unfähig sich politisch zu organisieren. Umso mehr verwundert es, dass es Hinweise darauf gibt, dass die NPD am 12. und 13. November ihren in Dessau verbotenen Bundesparteitag jetzt ausgerechnet in Südbaden abhalten will.

Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland

Die HJ ist Papst!

Am Dienstag, den 6. September, organisieren wir im Vorfeld des Papst-Besuchs einen Vortrag mit dem Titel „Die Rechte Gottes: Über Rechtsklerikale und christliche Fundamentalisten“. Als Veranstaltungsort hatten wir das besetzte Haus in der Gartenstraße 19 in Freiburg gewählt. Die Stadtverwaltung hat jedoch die kirchenkritische Veranstaltung in der Gartenstraße verboten und angekündigt diese zu verhindern. Wir haben daraufhin den Veranstaltungsort in die Räumlichkeiten des u-asta in der Belfortstraße 24 verlegt, Beginn ist um 20 Uhr.

Razzia in der Gartenstraße 19 in Freiburg

Räumung der Barrikade an der Ecke Merzhauser-/Wiesentalstraße in der Nacht auf den 03.08.2011

In der Nacht auf den 5. August drang die Polizei gegen 1 Uhr in das besetzten Haus in der Gartenstraße 19 ein. Am Vortag war die Polizei nach den militanten Protesten gegen die Rhino-Räumung gewaltsam in das Autonome Zentrum KTS Freiburg eingedrungen. Weder bei der KTS-Razzia noch bei der ersten Razzia in der Gartenstraße 19 am 24. Februar 2011 wurde ein Durchsuchungsbeschluss vorgezeigt. Diesmal jedoch präsentierte die Polizei eine baurechtliche Verfügung nach § 47 Landesbauordnung, welche das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung einschränkt.

Razzia im Autonomen Zentrum KTS Freiburg

Brennende Barrikade an der Ecke Merzhauser-/Wiesentalstraße in der Nacht auf den 03.08.2011

Nach der gewaltsamen Räumung des Kunst-, Kultur- und Wagenplatz-Kollektivs „Kommando Rhino“ vom M1-Gelände im Vauban-Quartier am 3. August stürmten gegen Mitternacht mindestens 60 PolizistInnen das Autonome Zentrum KTS Freiburg. Rund 15 Polizeibusse sperrten die Basler Straße und auch der Zugang zur KTS über den Bahnweg wurde von der Polizei gesperrt. Die PolizistInnen umstellten das Gebäude, brachen die hintere Notausgangstür auf und zerstörten dabei die Scharniere. PolizistInnen mit Taschenlampen drangen ins Café ein und machten erst bei einer massiven Feuerschutztür halt. Die Polizei weigerte sich wiederholt einen Durchsuchungsbeschluss vorzuzeigen.

Anwerbeversuche des Inlandsgeheimdienstes in Freiburg

Wenn sie wieder wen anquatschen...

Von März bis Juli 2011 versuchte der Inlandsgeheimdienst in Freiburg mindestens vier Menschen als sogenannte „V-Personen“ anzuwerben. Eine Person wurde zwei Mal angesprochen, so dass insgesamt fünf Anwerbeversuche in vier Monaten bekannt wurden. Ziel der Ausforschung sollten antifaschistische, autonome und allgemeine linke Strukturen in Freiburg und anderen Orten sein. Das „V“ in „V-Personen“ steht dabei nach offizieller Lesart für „Verbindung“ oder gar „Vertrauen“, dabei ist die Aufgabe der „V-Personen“ doch im Gegenteil der Missbrauch von Vertrauen, ihre Aufgabe ist der Verrat. Denn die „V-Personen“ sollen Informationen über ihr Lebensumfeld beschaffen, also ihre FreundInnen, GenossInnen und WG-MitbewohnerInnen verraten. Bei den aktuellen Anwerbeversuchen gehörten sogar enge Familienangehörige zu den auszuforschenden Zielpersonen.

[FR] Repression gegen antiklerikalen Protest

Trägst du Bibel, Helm oder Kondom?

Seit Jahren marschieren in Freiburg immer kurz nach Ostern zwischen hundert und zweihundert Anhänger der Piusbrüder – einer klerikalfaschistischen katholischen Sekte – betend gegen Abtreibungen und das Recht von Frauen auf Selbstbestimmung. Daneben sorgen die Piusbrüder durch Holocaustleugnung und Verehrung von Kriegsverbrechern für Aufsehen. Gegen diese Aufmärsche formiert sich seit 2009 antifaschistischer und queer-feministischer Hohn, Protest und Widerstand. Die Polizei sorgt Jahr für Jahr dafür, dass deren Aufmarsch dennoch stattfinden kann, und nahm jedes Jahr einige Menschen in Gewahrsam. Im Nachhinein wurde dann wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Unrühmlicher Höhepunkt war das Jahr 2013, in dem gegen mehr als 50 Menschen ermittelt wurde, immerhin jedoch die meisten Verfahren eingestellt wurden.

VS bespitzelt Freiburger Anwält*innen - Anwalt klagt auf Herausgabe ungeschwärzter Akten

Michael Moos VS-Akte

Spätestens seit der Veröffentlichung des Grundrechtereports 2014 mit einem Artikel von Udo Kauß ist einer breiteren Öffentlichkeit klar, dass der Verfassungsschutz in Baden-Württemberg die Anwält*innen Angela Furmaniak und Michael Moos überwacht. Ebenfalls wurde öffentlich, dass der Göttinger Anwalt Sven Adam vom niedersächsischen VS bespitzelt wird. Man kann davon ausgehen, dass sie nicht die Einzigen sind. Inzwischen hat Michael Moos seine gut 700-seitige Akte erhalten, der größte Teil davon geschwärzt. Michael Moos, auch Mitglied im Freiburger Gemeinderat für die Linke Liste,  will nun gegen das Landesamt auf die Herausgabe von ungeschwärzten Akten klagen. Unterstützung erhält er dabei u.a. von der Rechtsanwaltskammer, dem Anwaltsverein, der Gewerkschaft Verdi und der Strafverteidigervereinigung.

[FR] Love-or-Hate-Parade von Polizei weitgehend verhindert

[FR] Love-or-Hate-Parade von Polizei weitgehend verhindert

Heute um 14.00 versammelten sich gut 150 Menschen sowie viele Luftballons vor der Johanneskirche. Trotz der dort anwesenden zwei Hundertschaften war die Stimmung weitgehend entspannt. Gleichzeitig wollten sich etwa 15 Lautsprecherwagen und weitere Demonstrant_innen auf den Weg machen, um dann als Demonstration mit Techno-Geburtstags-Paraden-Flair durch die Stadt zu ziehen. Dies hat die Polizei von Beginn an verhindert. Durch eine Allgemeinverfügung, die weder veröffenlicht wurde noch auf Anfrage verschickt wird, wurden die Lastwagen, die vom Bauwagenplatz Schattenparker, aus der Susi und der KTS auf dem Weg zur Demo waren aufgehalten.

Vorladungen zu den Bullen wegen der Platzbesetzung am Wiehrebahnhof in Freiburg

Heute kamen bei einigen von uns Vorladungen zu den Bullen an, die gerne wegen der Platzbesetzung hinter dem Wiehrebahnhof in Freiburg im Rahmen der Aktionstage für mehr Wagenplatze und autonome Freiräume vom 19.-22. September 2013 mit uns plaudern wollen.

Anquatschversuch in Freiburg

Rote Hilfe Logo

In Freiburg kam es in der ersten März Hälfte zu mindestens einem Anquatschversuch durch den Verfasungsschutz. Bei den Eltern einer Person wurden zwei Beamte vorstellig und hinterließen eine Telefonnummer mit der Bitte um Rückruf. Die betroffene Person rief in der Folge die angegebene Nummer an. Es stellte sich herraus, dass es sich bei den Angerufenen um Schlapphüte mit Gesprächsbedarf handelte, woraufhin das Gespräch abgebrochen wurde. Es lässt sich nicht mehr rekonstruieren, ob diese Mitarbeiter des Landes- oder Bundesamtes für Verfassungschutz sind.

RDL: Drei Niederlagen für die Polizeidirektion Freiburg

Info | Ticker

12:50 minutes (17.63 MB)

EA-Jingle (0761 - 409 72 51) (mp3)


2:33 minutes (3.51 MB)

Handy & Demos


1:54 minutes (2.18 MB)

Wie verhalte ich mich auf der Demo


2:17 minutes (3.13 MB)

Wie verhalte ich mich nach der Verhaftung


4:04 minutes (5.59 MB)