EA [Ermittlungsausschuss] Freiburg

Der EA [Ermittlungsausschuss] Freiburg ist eine Gruppe AktivistInnen, die gegen staatliche Repression agieren. Wir unterstützen Linke, die Stress mit Bullen oder Justiz haben, politisch und materiell.

Die aktuelle EA Nummer für Freiburg ist seit Jahren: 0761 - 409 72 51 Persönlich könnt ihr mit uns immer Montags von 19 bis 20 Uhr in der KTS Freiburg sprechen. Ansonsten könnt ihr uns auch per mail kontaktieren. Außerdem haben wir Informationen zum Umgang mit Ermittlungs- und Strafverfahren und wichtige Dokumente zur Reaktion auf Repression zusammengestellt.

[FR] Aufruf zur Demonstration gegen Überwachung und Ausgrenzung - 14.12.2013

BZ-Plakat für den 14.12.

Wir leben in Zeiten des Abbaus von Freiheiten aus kapitalistischen Interessen. Die ewige und umfassende Verwertung von Daten und die rücksichtslose Ausnutzung technischer Möglichkeiten zur Absicherung fraglicher Privilegien liegen mehr im Trend denn je. Wir rufen zur breiten Beteiligung an der Demonstration „Freiheit stirbt mit Sicherheit“ am 14. Dezember in Freiburg auf. Los geht’s um 14 Uhr auf dem Rathausplatz.

[FR] Finger weg von selbstverwalteten Räumen - Her mit den Wagenplätzen

KTS Freiburg

Seit dem 07. Juli hat die Wagengruppe Sand im Getriebe (SiG) zumindest temporär einen sicheren Stellplatz an der Pädagogischen Hochschule Freiburg gefunden.

Seit nunmehr einigen Jahren hat sich die Situation der Wägler*innen in Freiburg erneut verschärft. Die wenigen angemessenen Plätze reichen bei weitem nicht aus!

Die Seele, sie blasst aus. Meldungen aus Zelle 3117- Lesung aus Texten von Thomas Meyer- Falk

Thomas Meyer-Falk, der 1996 eine Bank überfiel, um linke Projekte zu finanzieren, soll auf unbestimmte Zeit in „Sicherungsverwahrung“ in Freiburg eingesperrt werden, nachdem er nun schon seit 17 Jahren im Knast sitzt. Aus Anlass der Überstellung nach Freiburg gibt es am 7. und 8. Juli um 19 Uhr Veranstaltungen im Crash, Schnewlinstraße 7.

Uwe Neubauer liest aus Nachrichten aus dem Strafvollzug von Thomas Meyer-Falk.

Die Seele, sie blasst aus. Meldungen aus Zelle 3117- Lesung aus Texten von Thomas Meyer- Falk

Thomas Meyer-Falk, der 1996 eine Bank überfiel, um linke Projekte zu finanzieren, soll auf unbestimmte Zeit in „Sicherungsverwahrung“ in Freiburg eingesperrt werden, nachdem er nun schon seit 17 Jahren im Knast sitzt. Aus Anlass der Überstellung nach Freiburg gibt es am 7. und 8. Juli um 19 Uhr Veranstaltungen im Crash, Schnewlinstraße 7.

Uwe Neubauer liest aus Nachrichten aus dem Strafvollzug von Thomas Meyer- Falk.

In Freiburg wird die Gentrifizierung am grünen Tisch entschieden

FR, Uferstraße 67, EG links, 4 Zimmer, Küche, Bad, WC, Balkon, 113 m², 750 Euro, provisionsfrei: „Die Wohnung eignet sich vorwiegend für kleine Familien oder Paare. Keine WG's! Die Wohnung wird neu renoviert übergeben.“ Heinzelmann Immobilien, seit 1970

Am Abend des 1. April 2011 besetzten Autonome das Haus in der Johann-Sebastian-Bach-Straße 36 in Freiburg-Herdern. Das besetzte Haus wurde als politisches Wohnprojekt mit gemeinsamen Projekträumen genutzt. Rund 50 Menschen unterstützten die fünftägige Besetzung bis die Polizei am Morgen des 6. April mit einem Großaufgebot das Haus Nummer 36 und einige Nachbarhäuser in der Bachstraße durchsuchte, ohne auch nur eineN BesetzerIn anzutreffen. Die unsoziale Stadtpolitik wurde durch die Besetzung nicht nur in der Bachstraße selbst, sondern auch beim „Herdermer Bürgergespräch“ und in der Presse zum Thema.

Chronik eines gescheiterten Naziaufmarschs in Südbaden

Demoanmelder Florian Stech am 23.10.2010 in Offenburg

Für den 22. Oktober planten südbadische Nazis einen Aufmarsch in Emmendingen. Ursprünglich war Offenburg als Aufmarschort vorgesehen, doch nach dem Mordversuch an einem Antifaschisten am 1. Oktober wollten die Nazis nach Emmendingen ausweichen. Die dortige Stadtverwaltung hat die Naziveranstaltung jedoch verboten und die Nazis schafften es nicht, das Verbot juristisch anzufechten. Zwar zeigen die schweren Verletzungen des Antifaschisten die Gefährlichkeit der südbadischen Nazis, intern sind sie jedoch vollkommen zerstritten und unfähig sich politisch zu organisieren. Umso mehr verwundert es, dass es Hinweise darauf gibt, dass die NPD am 12. und 13. November ihren in Dessau verbotenen Bundesparteitag jetzt ausgerechnet in Südbaden abhalten will.

Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland

Die HJ ist Papst!

Am Dienstag, den 6. September, organisieren wir im Vorfeld des Papst-Besuchs einen Vortrag mit dem Titel „Die Rechte Gottes: Über Rechtsklerikale und christliche Fundamentalisten“. Als Veranstaltungsort hatten wir das besetzte Haus in der Gartenstraße 19 in Freiburg gewählt. Die Stadtverwaltung hat jedoch die kirchenkritische Veranstaltung in der Gartenstraße verboten und angekündigt diese zu verhindern. Wir haben daraufhin den Veranstaltungsort in die Räumlichkeiten des u-asta in der Belfortstraße 24 verlegt, Beginn ist um 20 Uhr.

Razzia in der Gartenstraße 19 in Freiburg

Räumung der Barrikade an der Ecke Merzhauser-/Wiesentalstraße in der Nacht auf den 03.08.2011

In der Nacht auf den 5. August drang die Polizei gegen 1 Uhr in das besetzten Haus in der Gartenstraße 19 ein. Am Vortag war die Polizei nach den militanten Protesten gegen die Rhino-Räumung gewaltsam in das Autonome Zentrum KTS Freiburg eingedrungen. Weder bei der KTS-Razzia noch bei der ersten Razzia in der Gartenstraße 19 am 24. Februar 2011 wurde ein Durchsuchungsbeschluss vorgezeigt. Diesmal jedoch präsentierte die Polizei eine baurechtliche Verfügung nach § 47 Landesbauordnung, welche das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung einschränkt.

Razzia im Autonomen Zentrum KTS Freiburg

Brennende Barrikade an der Ecke Merzhauser-/Wiesentalstraße in der Nacht auf den 03.08.2011

Nach der gewaltsamen Räumung des Kunst-, Kultur- und Wagenplatz-Kollektivs „Kommando Rhino“ vom M1-Gelände im Vauban-Quartier am 3. August stürmten gegen Mitternacht mindestens 60 PolizistInnen das Autonome Zentrum KTS Freiburg. Rund 15 Polizeibusse sperrten die Basler Straße und auch der Zugang zur KTS über den Bahnweg wurde von der Polizei gesperrt. Die PolizistInnen umstellten das Gebäude, brachen die hintere Notausgangstür auf und zerstörten dabei die Scharniere. PolizistInnen mit Taschenlampen drangen ins Café ein und machten erst bei einer massiven Feuerschutztür halt. Die Polizei weigerte sich wiederholt einen Durchsuchungsbeschluss vorzuzeigen.

Anwerbeversuche des Inlandsgeheimdienstes in Freiburg

Wenn sie wieder wen anquatschen...

Von März bis Juli 2011 versuchte der Inlandsgeheimdienst in Freiburg mindestens vier Menschen als sogenannte „V-Personen“ anzuwerben. Eine Person wurde zwei Mal angesprochen, so dass insgesamt fünf Anwerbeversuche in vier Monaten bekannt wurden. Ziel der Ausforschung sollten antifaschistische, autonome und allgemeine linke Strukturen in Freiburg und anderen Orten sein. Das „V“ in „V-Personen“ steht dabei nach offizieller Lesart für „Verbindung“ oder gar „Vertrauen“, dabei ist die Aufgabe der „V-Personen“ doch im Gegenteil der Missbrauch von Vertrauen, ihre Aufgabe ist der Verrat. Denn die „V-Personen“ sollen Informationen über ihr Lebensumfeld beschaffen, also ihre FreundInnen, GenossInnen und WG-MitbewohnerInnen verraten. Bei den aktuellen Anwerbeversuchen gehörten sogar enge Familienangehörige zu den auszuforschenden Zielpersonen.

Videoüberwachung des Autonomen Zentrums KTS Freiburg

Kamera auf KTS bei Nacht

Das Autonome Zentrum KTS Freiburg in der Baslerstraße 103 wurde am letzten Januar-Wochenende von der Polizei mit einer Videokamera überwacht. Die Kamera war im 12. Stock des Hochhauses Schönbergstraße 1 versteckt, das etwa 260 Meter von der KTS entfernt ist. Während sich bis zum 11. Stockwerk Privatwohnungen befinden, besteht der 12. Stock aus Funktionsräumen. Neben der gemeinschaftlich genutzten Waschküche befinden sich dort mehrere kleine Technikräume, die für die BewohnerInnen nicht zugänglich sind. In einem dieser abgeschlossenen Räume stand die Kamera an einem Richtung KTS zeigenden Fenster.

Deutsche JuristInnen schützen die FaschistInnen

KTS Freiburg

Am 12. Juli 2012 sprach das Landgericht Freiburg den Nazi Florian Stech aus der Ortenau frei. Der gescheiterte NPD-Kandidat versuchte am 1. Oktober 2011 an einem Schleusungspunkt der Naziszene in Riegel mehrere Antifas mit einem Auto zu überfahren. Ein Antifaschist wurde dabei schwer verletzt. Die Anklage gegen Stech lautete auf versuchten Totschlag.

[FR] WER WEIß WAS? Datensammelwut engegentreten

Flyer: [FR] WER WEIß WAS? Datensammelwut engegentreten

Reclaim your data | Infoveranstaltung | Strandcafe, Grethergelände | Mittwoch, den 25.7.2012, 20:00 Uhr

INPOL, ADPMK, LIMO & KAN - All diese Abkürzungen stehen  für Datenbanken der Polizeibehörden. Welche relevanten Datenbanken es gibt, wie sie unter Umständen zusammen hängen und wie mensch dort landen kann wollen wir heute  Abend klären.

Gegen Repression und Hetze in Freiburg

Wagenplatz Kommando Rhino am 27.02.2010

Seit Anfang August ist die linke Szene in Freiburg starker Repression von Seiten der Stadtverwaltung, der Lokalpresse und der Polizei ausgesetzt. Am 3. August wurde der Wagenplatz von Kommando Rhino auf dem M1-Gelände im Vauban von einem martialischen Polizeiaufgebot geräumt und vollständig zerstört. In der Nacht auf den 4. August drang eine Hundertschaft der Polizei in das Autonome Zentrum KTS Freiburg ein und in der Nacht auf den 5. August wurden BesetzerInnen der Gartenstraße 19 von der Polizei für den Rest der Nacht aus dem besetzten Haus geworfen. Als Reaktion wurde nach einer Kundgebung und einem Straßenfest eine linksradikale Vollversammlung einberufen, um gemeinsam die Situation zu analysieren und über das weitere Vorgehen zu beraten.

Solidarität mit dem Café Irrlicht in Schopfheim

Café Irrlicht in Schopfheim

Das selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentrum Café Irrlicht in Schopfheim ist in seiner Existenz bedroht. Nachdem 2002 die Stadt das Gebäude von der Bahn kaufte, wurde ein Mietvertrag über 20 Jahre mit dem Verein Soziokultur abgeschlossen. Nun soll der Vertrag nach Willen der SPD-Fraktion mit Brandschutzauflagen, dem Gaststättenrecht und anderen Verwaltungsmaßnahmen ausgehebelt werden. Der Rückgriff auf derartige bürokratische Mittel erfolgt von Verwaltungen immer dann, wenn politisch unangepasste Gruppen mundtot gemacht und alternative Räume geschlossen werden sollen. Nach ersten Solidarisierungen und Protesten wurde dem Irrlicht auf der Gemeinderatssitzung vom 21. März 2011 zumindest das Recht einer Stellungnahme eingeräumt. Doch noch immer mangelt es an einem klaren politischen Willen des Gemeinderats zur Fortführung des wichtigsten linken Zentrums im Kreis Lörrach.

Vorladungen zu den Bullen wegen der Platzbesetzung am Wiehrebahnhof in Freiburg

Heute kamen bei einigen von uns Vorladungen zu den Bullen an, die gerne wegen der Platzbesetzung hinter dem Wiehrebahnhof in Freiburg im Rahmen der Aktionstage für mehr Wagenplatze und autonome Freiräume vom 19.-22. September 2013 mit uns plaudern wollen.

Anquatschversuch in Freiburg

Rote Hilfe Logo

In Freiburg kam es in der ersten März Hälfte zu mindestens einem Anquatschversuch durch den Verfasungsschutz. Bei den Eltern einer Person wurden zwei Beamte vorstellig und hinterließen eine Telefonnummer mit der Bitte um Rückruf. Die betroffene Person rief in der Folge die angegebene Nummer an. Es stellte sich herraus, dass es sich bei den Angerufenen um Schlapphüte mit Gesprächsbedarf handelte, woraufhin das Gespräch abgebrochen wurde. Es lässt sich nicht mehr rekonstruieren, ob diese Mitarbeiter des Landes- oder Bundesamtes für Verfassungschutz sind.

[Freiburg] Strafbefehle wegen der Rhino-Räumung

Bullen nerven auf der Vauban foto:d.rock

Nach der gewaltsamen Räumung von Kommando Rhino durch ungezählte Cops in rund 200 Fahrzeugen am 03.08.2011 sowie vielfältigen Aktionen im Vorfeld und den Wochen darauf, flattern momentan die ersten Strafbefehle gegen Aktivist_innen ein. Obwohl der Staatsschutz mit einer eigens eingerichteten Sonderkommission (SoKo Vauban) ermittelt hat, wurde bisher keine der militanten Aktionen aufgeklärt, sondern Linke wegen vermeintlichen Beleidigungen, Hausfriedensbrüchen und Widerstandshandlungen angeklagt. Wie immer gilt: Wenn ihr von Strafbefehlen betroffen seid, legt Einspruch ein und meldet euch bei uns!

(HD) Verurteilung wegen Hausfriedensbruch

Heidelberg

Am Mittwoch den 26.10.2011 wurde ein Aktivist vor dem Heidelberger Amtsgericht wegen Hausfriedensbruch zu 20 Tagessätzen à 10 € verurteilt. Dies war die erste Verurteilung zu der Hausbesetzung im Eckhaus Nummer 80 in der Alten Eppelheimer Straße in der Nacht auf den 17.4.2011, 6 weitere sind zu erwarten.

Dresdner SOKO 19/2 kommt auch nach Freiburg

Nach den Vorladungen in Stutttgart und Tübingen/Reutlingen ist jetzt auch der erste Fall in Freiburg bekannt. Noch diese Woche soll die betroffene Person sich auf einem Freiburger Polizeirevier zur erkennungsdienstlichen Behandlung einfinden. Die Post stammt mal wieder von der Dresdner SOKO 19/2. Es ist also davon auszugehen, dass auch in Freiburg und Umgebung noch weitere Menschen, die im Februar in Dresden waren betroffen sein könnten.

RDL: Drei Niederlagen für die Polizeidirektion Freiburg

Info | Ticker

12:50 minutes (17.63 MB)

EA-Jingle (0761 - 409 72 51) (mp3)


2:33 minutes (3.51 MB)

Handy & Demos


1:54 minutes (2.18 MB)

Wie verhalte ich mich auf der Demo


2:17 minutes (3.13 MB)

Wie verhalte ich mich nach der Verhaftung


4:04 minutes (5.59 MB)