"Gorleben ist Murks" - BI fordert von CDU Bewegung in der Atommülldebatte

Under umbrealla

Die Gorleben-Gegner appellieren an die Parteien, die Atommüllproblematik nicht wie gehabt auf die lange Bank zu schieben. "Leider hat der Bundesumweltminister unser Angebot, heute einen Anfang zu machen und mit uns über 35 Jahre Lug und Trug in Gorleben zu debattieren, ausgeschlagen", bedauert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Stattdessen trifft er sich nach der Absage von SPD und Grünen zu einem Gespräch über das "Standortauswahlgesetz" mit Vertretern der CDU-geführten Länder.

 

"Showeffekte und Wahlkampfparole statt Atommülldebatte und Verantwortung bei der Frage, wie hochgiftige und hochradioaktive Abfälle für über 30.000 Generationen sicher gegen die Biosphäre abgeschirmt werden müssten, das beißt sich", sagte Wolfgang Ehmke (BI).

 

Wenn in der CDU die Einsicht gereift sei, dass nur eine vergleichende Endlagersuche in Frage kommt, dann sei das zwar ein erster Erkenntnisgewinn, den die Partei im letzten Jahr durchlaufen habe.

 

"Es fehlt das Eingeständnis, dass Gorleben Murks ist und der Mut zu einem öffentlichen Diskurs und Beteiligungsverfahren", so Ehmke.


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