‎"If voting changed anything they would make it illegal." - Emma Goldman

Rigaer 94 verteidigen

Seit dem Jahr 2000 sind nach offiziellen Statistiken 23.000 Menschen bei dem Versuch das Mittelmeer zu  überqueren, um in Europa Schutz vor Krieg, Folter, Verfolgung und Hunger zu finden, gestorben. Alleine im letzten Jahr starben 3400, erst diese Woche ertranken 400 Flüchtende vor der Küste Lybiens in einem völlig überfüllten Boot. Während das Gedenken an die 138 Mauertoten des deutschen Grenzstreifens regelmäßig eine halbe Stadt in einen Ausnahmezustand versetzt, findet das tägliche Sterben an den Außengrenzen Europas jedoch kaum Beachtung. Der kurze Aufschrei nach dem Bootsunglück vor Lampedusa im Jahr 2013, bei dem 390 Menschen starben und die Politik einen „Wandel“ in der menschenverachtenden Flüchtlingspolitik des Friedensnobelpreisträgers Europas verkünden ließ, verstummte so plötzlich wie er kam. Die Gelder, die sie dafür versprachen, wurden stattdessen für die Aufrüstung der europäischen Außengrenze verwandt. Die Berichterstattung über 400 Flüchtlingstote verschwindet wieder hinter den Bundesligaergebnissen. Und während die Toten von Lampedusa posthum die italienische Staatsbürgerschaft erhielten wurde das Sterben vor Europas Grenzen wieder business as usual.

Gegen Nazis, Nazi-Hooligans, Pegida-Rassist*innen und ihre menschenverachtende Gewalt! Heraus zum Autonomen 1. Mai in Wuppertal!

Gegen Nazis in Wuppertal

Am Samstagmorgen den 11.April 2015 um 1.00 Uhr wurde ein Freund unseres Hauses, ein Antifaschist mit türkischem Migrationshintergrund, auf der Straße vor dem AZ von mehreren Tätern angegriffen und mit zahlreichen Messerstichen in den Rücken und zusätzlich mit stumpfer Gewalt lebensgefährlich verletzt. Vorher hatten die drei Männer mit HoGeSa-Sprüchen AZ-Besucher*innen bedroht. Nach dem Messerangriff flohen die Männer.

[Saarbrücken] Aufruf zum solidarischen Prozessbesuch!

Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Am 06. Mai 2015 soll einem Saarbrücker Antifaschisten der Prozess gemacht werden. Ihm wird unter anderem vorgeworfen am 10. Mai 2014 im Zusammenhang mit den Gegenprotesten zu einem Aufmarsch der neonazistischen Kameradschaft „Sturmdivision Saar“ einen Beamten der hessischen Bereitschaftspolizei verletzt zu haben und darüber hinaus bei seiner anschließenden Festnahme Widerstand geleistet zu haben.

Anti-Frontex-Days Warsaw

Anti-Frontex-Days Warsaw

Anti-Frontex-Tage 19-22. Mai 2015

Am 21. Mai kommt die Crème de la Crème des europäischen Rassismus nach Warschau, um den zehnten Jahrestag der Gründung einer der einflussreichsten Meta-Organisationen, die den Reichtum der Festung Europa bewacht, zu feiern. Diese Organisation ist nicht gut bekannt, bis vor kurzem hielt sie sich noch im Hintergrund. Sie ist ein Hybrid von Grenzpolizei und Geheimdienst, welcher eine agressive Anti–Migrationspolitik fördert. Die Rede ist von Frontex (aus Französischem „Frontièrs exterieurs“), einem Exekutivorgan der europäischen (Anti-)Migrationspolitik.

Abschiebungen fangen nicht mit der Polizei an. Die strukturell rassistische Situation in der Ausländerbehörde Erfurt

Shani Haliti - Roma Thüringen - April 2015.

Rassistisches Verhalten zieht sich durch die Gesellschaft mitsamt ihren Institutionen - dazu gehört im Besonderen die soggenannte Ausländerbehörde.

Noch vor dem so bezeichneten „Winterabschiebestopp“, der am 31. März 2015 endete, wurden die Abschiebungen vorbereitet. Offensichtlich ist zu erkennen, dass der Winterabschiebestopp nur als eine Maske vorgeschoben wird, um zu zeigen wie freundlich die Landesregierung Thüringens und dementsprechend auch die Stadt Erfurt Geflüchteten gegenüber auftritt. Natürlich ist sie das nicht. Natürlich wird nicht wirklich etwas dafür getan, damit geflüchtete Menschen ein Bleiberecht bekommen, geschweige denn sind sie willkommen.

[w] Haftentlassung Felix Budin

Budin

Knappe 2 Jahre vor dem eigentlichen Ablaufen seiner unbedingten Haftstrafe, wurde der, nach dem NS-Verbotsgesetz verurteilte Neonazi Felix Budin am 20.02.2015 aus der Justizanstalt Josefstadt entlassen.

[B] Die Stadt ist (k)eine Beute!

Heraus zum 30.04.2015!

Kämpfe gegen Gentrfizierungseffekte passieren überall. Ob in Barrios, Gecekondus oder Kiezen: Widerstand gegen die kapitalistische Verwertung der Stadt bzw. des Wohnraumes wächst langsam- aber kontinuierlich.

[FR] G19 Geburtstag - 5 Jahre Besetzung

G19 Geburtstag 5 Jahre (1)

Am 25.04., an einem regnerischen Tag, fand die kleine Hündin Tinka bei der G19 in Freiburg Unterschlupf. Dort wurde der 5-jährige Geburtstag des besetzten Hauses gefeiert. Es gab ein buntes Programm voller Workshops wie Singen mit dem Revolutionären Chor, Jonglage, Fahrradwerkstatt, Stencils und Malen. Für Stärkung sorgten die Maulwürfe mit leckerer Calzone aus der KüfA. Am Nachmittag wurde reichlich Kuchen gegessen und Kaffee und selbstgemachte Limo getrunken.

Abbruchbrunch im Mai!

Abrissbirne

Nun ist es also soweit: Alarm zieht um!
Am kommenden Sonntag, den 3. Mai, ab 11 Uhr ist der Alarmraum im MK2 in der Lise-Meitner-Straße 10 nach ziemlich genau sieben Jahren zum letzten Mal für den veganen Brunch geöffnet.

1. Mai 2015 in Offenburg – Heraus auf die Straße – Rein in den antikapitalistischen Block!

Lohnarbeit sucks!

Auch dieses Jahr beteiligt sich die Anarchistische Initiative Ortenau am ersten Mai in Offenburg. Gemeinsam mit anderen Gruppen rufen wir zu einem antikapitalistischen Block innerhalb der DGB-Demo auf. Im Anschluss bauen wir unseren Infostand beim DGB-Fest auf.

[VS] StopPegida: Anreise von Rassisten blockiert, lautstarker Proteste

Spontandemo durch die Obere Straße

+++ 200 Menschen auf der Straße gegen siebten Pegida-Aufmarsch +++ Mehre Zugangswege zu rechten Kundgebung zeitweise blockiert +++ Trotz Bachmann: Nur 120 Nazis und Rassisten auf der Straße +++

Aktionsbündnis70 Jahre Tag der Befreiung gegründet

Oberhausener Aktionsbündnis zum 70. Jahrestag der Befreiung

Oberhausener Aktionsbündnis zum 8. Mai: Anlässlich des diesjährigen 70. Jahrestages des Tag der Befreiung hat sich in Oberhausen ein breites Aktionsbündnis gegründet, um diesen Tag entsprechend zu würdigen. So ist ein buntes Kultur- und Politikprogramm entstanden, welches zwei Wochen lang Gelegenheit bietet, sich zu informieren, den Opfern des nationalsozialistischen Massenmordes zu Gedenken und den Tag der Befreiung zu feiern.

No Primark ShoppenStoppenAktionstag in Wuppertal: Eine erste, kurze Einschätzung

Ein Schaumbad beim ShoppenStoppen Punker-Treff am Von-Der-Heyd-Platz

Nachdem am vergangenen Dienstag eine spontane Aktion für Geflüchtete organisiert wurde, weil erneut viele von ihnen im Mittelmeer ertrunken waren, fand in Wuppertal gestern der "ShoppenStoppen"-Aktionstag statt. Ein Aktionstag, der sich gegen die geplante Ansiedlung von Primark am Döppersberg und gegen die undemokratische, lediglich auf Investoreninteressen ausgerichtete Stadtentwicklung in Wuppertal richtete. Anlass war der zweite Jahrestag des Einsturzes des Rana Plaza in Sabhar/Bangladesh, in dem für viele Modeketten, u.a. auch für Primark, produziert wurde und der über 1.000 Menschenleben kostete. Aus dem Grund wurden (und nicht nur während des Aktionstages) auch die Produktionsweisen von anderen Textilkonzernen thematisiert. Laut Radio Wuppertal wurde gegen 25 Demonstrant*innen ein Strafverfahren wegen Nötigung eingeleitet, weil sie angeblich C&A kurzzeitig blockiert hätten.

Anarchisten, Kommunisten, SYRIZA – Was nun?

Was nun???

Es wird ja derzeit innerhalb der radikalen Linken – auch hier auf Indymedia - sehr viel darüber diskutiert, ob SYRIZA der Beginn eines revolutionären Prozesses ist, oder einfach nur sozialdemokratische Affirmation. Einen sehr guten Einblick in die griechischen Verhältnisse liefert die soeben erschienen Broschüre „Was Nun?“, in der Vertreter unterschiedlicher sozialer Bewegungen und Spektren aus Griechenland zu Wort kommen und die aktuelle Situation beschreiben.

1. Mai: Wir holen uns das Soziale Zentrum in Berlin

Alte Fleischerei im Herzbergkiez

1. Mai 2015 - Roederplatz (Lichtenberg) - 16 Uhr - Aktionstag: Erkämpfen wir uns das Soziale Zentrum

Wenn man sich die Berliner Tagespresse der letzten Tage anschaut, stellt man fest, dass sich auch in diesem Jahr die selbstbestätigende Tedenz der Phrasendrescherei fortsetzt. Unter neuem Label setzen sich die alten Macker breitbeinig symbolisch vor die Presse und nachdem es im Herz der Bestie nichts zu sehen gab, fordert man nun ein Soziales Zentrum in Berlin. Was das sein soll, wird nicht erklärt, auch nicht für wen. Die RLB macht sich zwar einen Jux aus der Provokation, aber genauso hätten sie Henkel auch eine Torte ins Gesicht schmeißen können und danach die Weltrevolution erklären können. Der Effekt wäre mit Sicherheit derselbe gewesen.

Berlin fährt nach Demmin!

Demmin: Nazis versenken

Am 8. Mai mobilisiert auch Berlin wieder nach Demmin, um den alljährlichen Fackelmarsch der Nazis zu blockieren.

[B] Kirchengemeinde verdrängt Video-Kundgebung

Hände weg vom Wedding

Mit allen rechtlichen Mitteln wehrt sich die Evangelische Nazarethkirchengemeinde am Weddinger Leopoldplatz gegen eine politische Kundgebung der Stadtteilgruppe „Hände Weg Vom Wedding“. Diese plant am 26.04. ab 18h eine Kundgebung mit einer kostenlosen Open-Air-Kino-Vorführung des gentrifizierungskritischen Films „Buy Buy St. Pauli“ auf dem Leopoldplatz. Da der vordere Teil des Platzes sich im privaten Eigentum der Kirchengemeinde befindet, versuchte die Stadtteilgruppe im Vorfeld eine Genehmigung zur Platznutzung zu erhalten. Nachdem die Kirchengemeinde dieses mit dem Verweis auf ihre politische Neutralität verwehrte, wurde von „Hände Weg Vom Wedding“ eine Einstweilige Verfügung vor dem Amtsgericht Wedding erwirkt. Dagegen legte die Kirchengemeinde Widerspruch ein, dem am 24.04. stattgegeben wurde.

"Antifa auf Sorbisch"

Flyer

Wie ADDN berichtet, demonstrierten am Mittwoch Abend mal wieder die Nazis Bautzen/Budyšin, genauer im eingemeindeten Niederkaina/Delnja Kina. Spontan und mit SS-Kult und Fackeln und so, was sie in der Gegend besonders zu mögen scheinen. Es fällt fast schwer, sich darüber zu erschrecken – zu sehr hat man sich an Faschodemos in der Region gewöhnt. Um so wichtiger ist es, dagegen zu halten. Währenddessen bekommt die Region samt ihren Eigenheiten mal wieder etwas überregionale Aufmerksamkeit – wenn auch in kleinem Rahmen in der gedruckten Linken Presse. Ein Artikel aus der „Analyse & Kritik“,:

Karlsruhe zeigt am 28.4. erneut seine hässliche Fratze!

lichterkette. stacheldraht.

Vielfalt wilkommen? Nicht in Karlsruhe!

Pegida-Aufmarsch, Sammelabschiebung und Polizeigewalt?!

Todesermittlungen in Sicherungsverwahrung

Knast

Wie an anderer Stelle schon beschrieben verstarb am 11.11.2014 der Sicherungsverwahrte Karl K. im Gefängniskrankenhaus Asperg (bei Stuttgart). In einem mehrmonatigen Ermittlungsverfahren prüfte die Staatsanwaltschaft Stuttgart (Az.: 114 Js 109229/14), ob sich im Zusammenhang mit dem Tod von Herrn K. Anstaltspersonal strafbar gemacht haben könnte.

1. Mai 2015 Worms wir kommen!!!

Antifa-Logo

1. Mai 2015 Worms wir kommen!!! Noch 4 Tage dann will die NPD durch Worms marschieren, provokativ am Tag der Arbeit, unter dem Motto "Asylbetrug macht uns arm"! Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung was bisher geplant ist.

Kämpfe um Selbstorganisierung und Würde

Stadtrundgang

Die Vorbereitungen zur Antikaptalistischen Demonstration "Organize- gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung" am 30.04.2015 in Berlin-Wedding laufen auf Hochtouren. Die Aktionswoche des organisierenden "Hände Weg Vom Wedding"-Bündnisses begann am Freitag, 24.04., mit einem Graffiti Jam auf dem Nettelbeckplatz. An diesem Samstag ging es am Nachmittag weiter mit einem Stadtrundgang unter dem Motto "Berlin zwischen Gentrifizierung und Selbstorganisierung von unten" und am Abend folgte eine Infoveranstaltung zu weltweiten Perspektiven von Selbstorganisierung mit Aktivist*innen der "15M"-Plattform im Ex-RotaPrint.

Rassismus benennen! Aufruf zur Prozessbegleitung

Solidarity

Am Dienstag, den 28.4.2015 findet im Amtsgericht Erfurt um 14 Uhr ein Prozess gegen F. statt, die im Rahmen einer Verhandlung gegen B. am 24.10.2014 dessen Vorwurf des Rassismus gegenüber zwei Polizeibeamten wiederholte. Sie lädt dazu ein, ihren Prozess zu begleiten und sie so zu unterstützen.

10. Mai Demonstration in Bitterfeld: „Focus the Facts – Euer nationalistisches Heimatgefühl nicht zum bitteren Alltag werden lassen!“

Antifa-Logo

Zwischen Dessau, Leipzig und Halle in Sachsen-Anhalt liegt die Kleinstadt Bitterfeld-Wolfen. Vormals nicht groß beachtet und auch sonst, – wie viele provinzielle Gemeinden – selten genannt. Doch seit einigen Wochen ist das anders. Seit Wochen versucht sich die lokale Neonaziszene, erneut in der Kleinstadt auszubreiten und ihre Ideologie zu verbreiten. Geholfen wird ihr dabei durch die hegemoniale, rassistische und rechte Stimmung der Bevölkerung.

Heraus zum antikapitalistischen Block auf der DGB Demo am 1. Mai

1.Mai Flyer Freiburg

Gemeinsam, solidarisch, organisiert! Für eine bedürfnisorientierte Stadt und Gesellschaft!

Freiburg, die Stadt in der wir leben, in der wir arbeiten und studieren ist nur deshalb diese Stadt, weil wir unsere Wohnräume, Nachbarschaften und Plätze gestalten. Jedoch wird die Stadt seid längerem profitorientiert aufgewertet, was sich vor allem in der Wohnungspolitik widerspiegelt. Wohnraum wird zunehmend privatisiert und luxussaniert.

[FR] 1. Mai: Die Straßen gehören uns – schon immer!

[FR] 1. Mai 2015 (Plakat)

Traditionen sind nicht immer schlecht, es müssen nur die richtigen sein.
Immer mal wieder wird sich dieser Tage im südbadischen Städtle Freiburg wie anderswo gefragt: Ist nicht bald erster Mai? Ist das wieder verboten? Machen wir trotzdem was? Gibt's da wieder ein selbstbestimmtes Straßenfest beim Bahnhof? Kommen dieses Jahr noch mehr Bullen? Können wir uns überhaupt versammeln und gibt es denn auch eine Demo? Die Antworten lauten Ja; Ja; Ja; Ja; vielleicht; mal sehen; das hängt von uns ab!

[VS] Gemeinsam gegen rechte Hetze

Stop Pegida

Anfang 2015 machten rechte Kreise und Faschisten in Villingen-Schwenningen mobil: Unter dem Label SBH - Gida mobiliserte Anfang Januar erstmals ein neuer, an PEGIDA angelehnter, Zusammenschluss zu einer Kundgebung auf den Villinger Münsterplatz.

Seitdem trägt SBH -Gida sie alle 2 - 3 Wochen in Villingen-Schwenningen ihre Hetze auf die Straße. Dabei gelang es ihnen zwischenzeitlich bis zu 120 Anhänger zu mobilisieren. SBH- Gida ist der gemeinsame Versuch von faschistischen und extrem rechten Kreisen an die seit dem 11.September 2001 zunehmend geschürte Islamfeindlichkeit anzuknüpfen. Dahinter steckt jedoch allgemeiner Rassismus und ein reaktionäres Weltbild.

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