Antifa Aktionswoche 15. – 20. Februar

rote schwarz herzen

Antifa Youth Action Week | Potsdam | 15. – 20.02.2016

Wie es aussieht, werden wir Christian Müller, seine Schlange und den wöchentlichen Trott von renitenten Vollpfosten nicht so schnell los. Und selbst wenn, wird die Welt um uns herum beileibe nicht besser – erst recht nicht ohne unser Zutun. Deswegen wird es allerhöchste Zeit für die antifa youth actionweek vom 15. – 20.Februar 2016 in Potsdam! Kommt vorbei, informiert euch und werdet aktiv! Solidarisch statt solide arisch durch 2016…

[KA] Kripo Heidelberg verschickt Post wegen Weinheim

Psst

In den letzten Tagen ging bei mehreren AktivistInnen, die sich im November letzten Jahres an den Protesten gegen den NPD-Bundesparteitag in Weinheim betiligten, Post von der Kriminalpolizei Heildeberg ein.

[B] Organize - United neighbours against racism and social exclusion

United Neighbors - Organize!

Am 30.04. gehen wir gemeinsam auf die Straße. Zusammen wollen wir etwas dagegen tun, dass das Leben in unserem Kiez täglich beschissener wird. Die Mieten steigen und für viele reicht das Geld kaum zum Leben. Entweder ist der Lohn zu niedrig, die Arbeitsbedingungen erdrückend oder das Jobcenter zahlt nicht. Immer mehr Menschen können sich ihre Wohnungen oder Läden nicht mehr leisten. Im schlimmsten Fall droht die Zwangsräumung.

(B) Auswertungstext zur Demo: Rebellische Strukturen verteidigen, solidarische Kieze schaffen!

Rebellische Strukturen verteidigen

Das war sie nun die Demo „Rebellische Strukturen verteidigen, solidarische Kieze schaffen!“ - Wir wollen an dieser Stelle allen danken, die zusammen mit uns auf der Straße waren, in eigener Regie Aufrufe geschrieben, Plakate gedruckt, Zugtreffpunkte organisiert und in den unterschiedlichsten Formen zur Demo mobilisert haben!

[P] POGIDA-Karneval im Industriegebiet

Nopogida

Auch an diesem Mittwoch fand das wöchentliche Schaulaufen des Potsdamer PEGIDA Ablegers POGIDA statt. Der Initiator Christian Müller meldete diesmal südlich von Potsdam, am Bahnhof Rehbrücke, seine rassistisch, völkische Veranstaltung an, welche später nach Alt Drewitz lief. Neben Christian Müller und seinen Kameraden waren auch Anhänger_innen der “Identitären Bewegung“ dabei.

[RZ] Nazi wegen Hakenkreuz-Bild auf Facebook verurteilt

Dieter Kleinschmidt

Am heutigen Mittwoch, den 10.02.2016, fand vor dem Amtsgericht Ratzeburg ein Prozess gegen Dieter Kleinschmidt wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen statt. Der Angeklagte ist kein Unbekannter. Im Oktober war er an der Organisation einer rechten Veranstaltung in Ratzeburg beteiligt, welche unter dem Titel „Ratzeburg duldet keine Islamisierung“ zu einer Versammlung aufrief, die jedoch nie stattgefunden hat.

blick.zurück – Rechter Terror in Potsdam oder „nur“ eine Nationale Bewegung?

Symbolbild rechter Terror

 Die Nationale Bewegung – eine neonazistische Gruppierung. Ein Rückblick auf ihre Anschläge vor sechzehn Jahren - Mindestens vierzehn Anschläge und Propagandaaktionen innerhalb eines Jahres. Bekenner_innenschreiben mit, auf den Nationalsozialismus bezogenen, hergeleiteten historischen Datierungen. Menschenverachtende Drohungen und Anschläge gegenüber der Jüdischen Gemeinde, der Kampagne gegen Wehrpflicht, Hausprojekten, Imbissen und kulturellen Anti-Neonazi-Veranstaltungen – und keine der Täter_innen wurden bisher ermittelt. Wie kann das sein?

Mumia im baskischen Parlament

Mumia - Long distance revolutionary

Am heutigen 10.Februar 2016 hat die Menschenrechts-Kommission des baskischen Parlaments eine Anhörung durchgeführt, bei der die Situation des afro-amerikanischen politischen Gefangenen Mumia Abu-Jamal erörtert wurde. Auf Einladung der linken Fraktion EH Bildu war die Solidaritäts-Gruppe „Freundinnen von Mumia im Baskenland“ (Euskal Herriko Mumiaren Lagunak) in der Kommission vorstellig geworden und hatte die aktuelle Situation des zu Unrecht verurteilten und eingesperrten Journalisten dargestellt: 

Puppenspieler in Spanien sollen Terroristen sein

La Bruja y Don Cristobal

Fünf Tage saßen zwei Puppenspieler aus Andalusien im Knast, nachdem sie von der Aufführung in Madrid weg verhaftet wurden und wegen angeblicher "Verherrlichung des Terrorismus" inhaftiert wurden. Der Richter ist ein ehemaliger Polizist aus der Franco-Diktatur und musste wegen des enormen öffentlichen Drucks, der spät und langsam aufgebaut wurde,  nun  doch Raúl García Alfonso Lázaro freilassen. Obwohl die baskische ETA vor mehr als vier Jahren den Kampf eingestellt hat, zieht die ETA-Keule bei vielen in Spanien noch immer

Fotos: Rebellische Strukturen verteidigen - solidarische Kieze schaffen

Rebellische Strukturen verteidigen - solidarische Kieze schaffen

An einer kämpferischen Demonstration in Berlin für Freiräume, gegen Gentrifizierung und gegen Polizeiwillkür beteiligten sich am 6. Februar rund 4.000 Teilnehmer*innen - ein deutliches Zeichen der Solidarität für die Bewohner*innen der Rigaer Straße 94 und anliegender Hausprojekte im sog. "Gefahrengebiet" im Friedrichshainer Kiez.

[K] Zülpi290 - Hausverwalter setzt Ultimatum bis 11.02 und kündigt Strafantrag an

support-your-local-squat_2

Karnevals-Sonntag setzte Hausverwalter Joisten den Nutzer*innen der Zülpicher Str. 290 und der Josef-Stelzmann Str. 2a, per E-Mail, ein Ultimatum zur fristlosen Räumung. Sollten bis zum 11.02.2016 die Gebäude, inklusive aller mitgebrachten Gegenstände, nicht geräumt sein, kündigt er an Strafantrag zu stellen. Die Eskalation von Hausverwalter Joisten fällt in einer Zeit, in der alternative Freiräume und Wohnprojekte in ganz Deutschland von verstärkter Repression betroffen sind.

Letter from a Fishball Riot

Riot in Hongkong

Where to begin? Maybe with the end of the night – which was now 7 am – sitting outside McDonalds about a mile from the ongoing riot. Sitting with a local friend who always has the an answer: both official version, rumors, and his own nuanced assessment. He was only slightly less confused than I was about how things got to where they were.

(A-Radio) Libertärer Podcast Januarrückblick 2016

A-Radio Berlin

Seit dem 10.2.2016 ist der neue Libertäre Podcast mit dem Januarrückblick 2016 online: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit einem Beitrag zur M99-Demo und einer Refugee-Demo in Berlin, Stadtkämpfen in Sao Paulo, einem Interview zu "Ende Gelände", krassen Enthüllungen zur Rigaerstraße, Wo herrscht Anarchie, Satiren, Musik u.v.m.

Spontandemonstration nach Massaker in kurdischen Gebieten

Spontandemonstration nach Massaker in kurdischen Gebieten

Am Montag folgten etwa 100 Menschen einem Aufruf des Vereins Deutsch-Kurdische Begegnungen und protestierten in Dresden fast 100 Menschen gegen die Menschenrechtsverletzungen in der Türkei und die AKP-Regierung. Dabei liefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Pieschen und dem Sächsischen Landtag bis zum Dr.-Külz-Ring. Auf Plakaten und in Sprechchören forderten sie einen Stopp des Massakers an der kurdischen Bevölkerung. Der Anlass für die Proteste war der Tod von mindestens 30 Menschen in der mehrheitlich von der kurdischen Bevölkerung bewohnten türkischen Stadt Cizre.

Aufruf zur zweiten Radical Bookfair in Hamburg

bookfair flyer

Die Radical Bookfair Hamburg Crew freut sich anzukündigen, dass eine weitere Bookfair in Planung ist. Wir laden Euch ein, Teil davon zu sein! Die Idee der Bookfair ist es, Leute, Gruppen und Organisationen aus Hamburg, Deutschland, Europa und darüber hinaus zusammen zu bringen und ein Wochenende voller Vorträge, Diskussionen, Filme und – natürlich – Bücher zu gestalten. Wir werden Standfläche für Verlage, Kollektive oder Distros bereitstellen, an denen Lesestoff ausgelegt und verkauft werden kann. An diesem Wochenende wird es Workshops, Küche für Alle, Filme, einen Kinderbereich und weiteres noch Anzukündigendes geben.

[PF/KA] Nazivehikel angezündet

**** Pforzheimer Naziufo in Karlsruhe angezündet **** Antifa-News aus der Provinz ****
Am Dingstag den 2. Februar stürzte der selbsternannte LEADER NO.1 mit seinen Alien-Ork-Freund*innen, dem Paralleluniversum der Pforzheimer Oststadt entstammend in ihrem TESLAschen UFO aus dem Karlsruher Nachthimmel. Wir bekennen uns die faschistische Flugscheibe entflammt zu haben, sodass die BORGserker zur Rückreise die Bahn bemühen mussten.

(B) Nach der geilen Demo: Im Gefahrengebiet nichts Neues

(A) 1km

Am Samstag zogen mehrere tausend Menschen durch Friedrichshain, um ihre Solidarität mit dem rebellischen Nordkiez zu bekunden. Ursprünglich war laut den OrganisatorInnen eine Demonstration geplant, die diejenigen zusammenbringen sollte, die sich gegen die Bullenaktionen der letzten Monate zur Wehr setzen wollten. Dieser Anspruch ging mit dem Wandel der Umstände etwas unter, konnte aber letztendlich dennoch erfüllt werden. Über das gemeinsame Demonstrieren des Gefahrengebiets hinaus gibt es einige Gründe, die Demonstration als positiv zu bewerten.

[MS] Münster / Kommuniqué 1 – an unsere Freund*innen / Gedanken zur Räumung

Besetzer*innen vor der alten Post

Am 08.02.2015 veranstaltete die Polizei, darunter die berüchtigte 17. BPH1 aus Münster, mit mehreren hundert Cops ihren ganz persönlichen Karnevalsumzug an der besetzten alten Post in Münster. Die Polizei sperrte das Gebiet mit circa einem halben Kilometer weiträumig ab; hatte praktisch ein ganzes Viertel besetzt und in den Ausnahmezustand versetzt. Im folgenden Text werden wir zuerst die Vorgänge des gestrigen Tages chronologisch abarbeiten, uns später einer Einordnung und dann den Perspektiven für die kommenden Tage widmen. Ja, wir wissen der Text ist super lang, es lohnt sich trotzdem ihn zu lesen.

[SHA] Kurzbericht zur rassisitisch motivierten "Friedensdemo" am 07.02.16

ref welcome

Am 07.02.16 fand in Schwäbisch Hall ab 14.00 Uhr eine flüchtlingsfeindliche Kundgebung der Gruppe "Frieden in SHA" unter dem Motto "Friedensdemo gegen Gewalt an Frauen und Kindern" auf dem Marktplatz statt.

[B] Gegen das rassistische Asylpaket II

Gegen das rassistische Asylpaket II Flyerrückseite

Gegen das rassistische Asylpaket II und das gewalttätige Lagerregime! Für ein Bleiberecht für alle! Demonstration am 16. Februar 2016 um 18 Uhr vom LaGeSo (Turmstraße 21, 10559 Berlin) zum Bundestag!

Video: Emergency shelter in Wiesenstraße throws out Syrian refugee woman at night

Video by International-Woman-Space.

Klick HERE for the Press Release which was published few days ago. - Watch the video: vimeo.com/154353396 - Internation Women Space got to know Viviana when she was still living the emergency shelter (Lager) at the Wiesenstraße, in Wedding, Berlin. On te 29th of January we went to the Notunterkunft to have a coffee with Viviana and see how she was. The moment we met, Viviana was already showing signs of stress. No wonder, she was one of the few women living in a shared space of a former Basketball Hall with 200 men having only her bed as a place of her own.

Politische, soziale und alternative Freiräume erkämpfen und verteidigen! Solidarität mit allen von staatlicher und struktureller Gewalt betroffenen Projekte und Personen!

Freiraum

In den letzten Tagen und Monaten sind zunehmend selbst verwaltete und selbst organisierte Projekte in ihrer Existenz bedroht oder gar vernichtet worden. Ein Großteil dieser Projekte fällt der staatlichen Repression zum Opfer. Aber auch die kapitalistische Verwertungslogik trägt ihren Teil dazu bei, Projekte, welche sich dieser nicht unterwerfen, zu zerstören.

Bunt, bissig und anarchistisch

Bunte Funken gegen braune Halunken

Bunt, bissig und anarchistisch waren die Pappnasen Rotschwarz auch in diesem Jahr mit 70 antifaschistischen Karnevalistinnen und Karnevalisten als erste Gruppe des Kölner Rosenmontagszugs unterwegs. Traditionell geht die Polizei seit jeher als zweite Gruppe. Zugleich sind die Pappnasen Rotschwarz auch die anarchistischste Gruppe im Kölner Rosenmontagszug. Dieses Jahr mutierten die Pappnasen zu Bunten Funken, die bunt und bissig Jagd auf Braune Halunken machten.

PeGiDa in Dublin? No way!

AFA Ireland

Auch in Dublin wollte ein PeGiDa-Ableger am letzten Samstag, den 6. Februar 2016 marschieren. Nö, meinten die irischen AntifaschistInnen dazu und heizten den polnischen und irischen Rassisten ordentlich ein.

[NOTDDZ] Antifaschistischer Selbstschutz im Ruhrgebiet

vorher

Die Zeiten sind hart! Nach einer anfänglichen Willkommenskultur zeigen Politik und ein Großteil der deutschen Bevölkerung wieder ihr wahres Gesicht. Der rassistische Diskurs von Rechts ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen und alle großen deutschen Parteien fühlen sich genötigt auf diesen beschissenen Zug aufzuspringen. Das Resultat dieses Diskurses sind brennende Flüchtlingsheime, körperliche Angriffe auf vermeintlich Geflüchtete und Andersdenkende sowie ein Klima, in dem man sich als Deutscher endlich wieder „traut“ offen rassistisch zu sein. Dieses gesamtgesellschaftliche Klima führte in den vergangenen Wochen zu einem Wiedererstarken rechtsextremer Organisationen und Parteien. Diese konnten in den letzten Monaten ein neues Selbstbewusstsein erlangen, was zwar oft genug in Selbstüberschätzung endete aber dennoch zu einer vermehrten Aktivität der Nazis führte.     

Declaration of the Alliance “Solidarity without limits”

Solidarity without limits

On 6th of February we went to the streets in different European cities. United by a common struggle for a life in solidarity and dignity beyond nation state, borders and capital. The action day against fortress Europe was a further step of transnational networking to connect our struggles and face the Europe of exploitation, exclusion and oppression. We showed our solidarity with all people trying to enter Europe to find a better life demanding freedom of movement for everyone. We faced the cynical and inhuman right-wing movements which promote racism, hate and all kinds of reactionary ideologies. For us there was a need to show that we won’t let the far right to show their power across Europe. At the same time we are as sure as death that the racist movements in the streets of Europe and the anti-migration policies of the European Union and it’s Nations are player in the same game called “war on migrants”.

You’ll never walk alone! Pogida stoppen!

You'll never walk alone - Pogida stoppen!

Die wöchentliche POGIDA-Demonstration geht auch an diesem Mittwoch, den 10.02., in die nächste Runde. Der Initiator Christian Müller kündigte diesmal südlich von Potsdam, am Bahnhof Rehbrücke, seine Veranstaltung an.

Inhalt abgleichen