[B/DM] Naziaufmarsch in MV verhindern – Berlin fährt Bus!

Demmin

Seit 2006 marschieren Neonazis am Abend des 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Nazismus, in der mecklenburgischen Kleinstadt Demmin auf. Mit ihrem Fackelmarsch versuchen sie - ähnlich wie in Magdeburg und Dresden - an einen lokalen Opfermythos anzuknüpfen: Den angeblichen Massensuizid tausender Demminer*innen in den letzten Kriegstagen.

[Kurdistan-Diaries 1] Die letzte Front

Kurdistan am 1. Mai

Verzweiflung und Hoffnung: Die Linke in der Westtürkei und der Kampf der kurdischen Befreiungsbewegung

„Was sollen wir tun, Abi? Die Lage ist zum Haare raufen“, sagt unser langjähriger Freund Ahmet, während wir in Besiktas bei Meze und Raki sitzen. „Wenn ich nicht wüsste, dass ich ein schlechtes Gewissen hätte, wenn ich da bleibe, würde ich zuhause bleiben.“ Der 1. Mai steht bevor. Der Kampftag der Arbeiter*innenklasse stand dieses Jahr von vornherei klar im Zeichen der Schwäche der radikalen Linken in der Westtürkei. Die wurde schon im Vorfeld durch die Entscheidung der großen linken Gewerkschafts- und Berufsverbände DISK, KESK, TMMOB und TTB dieses Jahr nicht dazu aufzurufen, sich vor der DISK-Zentrale in Istanbul-Sisli zu versammeln, um sich zum wieder einmal für Kundgebungen gesperrten Taksim-Platz durchzukämpfen. Stattdessen wurde in Absprache mit den Behörden eine legale Kundgebung in Istanbul-Bakirköy ausgehandelt.

Autonomes Blättchen Nr 24 ist da

Cover Autonomes Blättchen #24

Mit reichlich Verspätung ist das Autonome Blättchen Ausgabe 24 erschienen.

[HH] Bericht vom antikapitalistischen Block auf der 1. Mai Demo des DGB

Block 7

Auch 2016 gab es einen klassenkämpferischen und antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo in Hamburg. Das Rise-Up! Bündnis mobilisierte unter dem Motto „United we fight – Solidarität statt Konkurrenz“ erneut zu einem eigenständigen Block, um verschiedene Basiskämpfe zusammenzubringen und eine Perspektive jenseits von Sozialpartnerschaft und Kapitalismus in der Demo wahrnehmbar zu machen.

Neue Normalität – Eine Reise durch Sachsen "Tag 24: Hauen in Plauen"

Plauen

Als ich die Halle des Leipziger Bahnhofs betrete, schallt von irgendwoher ein Schrei, verstärkt durch ein Megafon: „Lügenpresse!“. Ich gucke mich um, niemand. Eine Freundin hatte mich gewarnt, allein im Zug zur Neonazi-Demo in Plauen zu fahren. Es sei zu gefährlich. Ich hielt das für Paranoia. Doch tatsächlich: Als ich auf das Gleis trete, stehen vor mir vierzig Rechte, schwarz gekleidet, Bierflasche, einer hält das Megafon in der Hand.

Auf die Straße gegen Nazis und Rassist*innen - 07. Mai Berlin Nazifrei!

Berlin Nazifrei

Am 7. Mai gehen wir zusammen für ein solidarisches Berlin auf die Straße. Wir wollen ein starkes Zeichen gegen Rassismus, Nationalismus, Sexismus, Homophobie und eine arbeitnehmer*innenunfreundliche Politik setzen.

[B] 16.45h – Jetzt Ferienwohnung in Berlin Neukölln Maybachufer 19, nähe Ohlauer Brücke Besetzt!

Haus

Jetzt gerade wurde eine Ferienwohnung besetzt. Kommt alle um die BesetzerInnen zu unterstützen. Gegen Wohnungsnot und Massenunterkünfte, Wohnraum gibt es genug in Berlin wir müssen ihn uns nur nehmen!

Smash Capitalism! Institut der deutschen Wirtschaft Koeln frisst Farbe

Farbklecks Symbolbild

Wir haben puenktlich zum 1. Mai das arbeitgebergesponserte "Institut der deutschen Wirtschaft" (IW) in Koeln mit Farbe markiert. Dieser "Thinktank" ist keinesfalls eine neutrale Denkfabrik, die politische Beratung anbietet - das IW fungiert als Sprachrohr der deutschen Industrie und des Arbeitgeberverbandes und als deren Stichwortgeber gegenueber der Politik.

Plauen am 1. Mai 2016 – Nazi-Krawalle, Antifa-Aktionen und Polizeigewalt

Plauen am 1. Mai 2016 – 1

Der 1. Mai in Plauen ist vorbei. Seit Monaten hatten antifaschistische Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet gegen die geplante Demonstration der NS-Partei „Der III. Weg“ mobilisiert. Aufgerufen hatten unter anderem die Antifaschistischen Gruppen des Vogtlands, die Leipziger Gruppierungen the future is unwritten und Antifa Klein-Paris, die FAU Dresden, der Infoladen Jena, die Anita F aus Regensburg, Antifas aus Roßwein-Döbeln-Leisnig und auch das ums-Ganze-Bündnis samt der bundesweiten Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“. Letztere hatte eine Doppelmobilisierung gegen den AfD-Parteitag in Stuttgart am 30. April und gegen die sächsischen Verhältnisse und den III. Weg am 1. Mai in Plauen durchgeführt.

Türkei zwischen Diktatur und Widerstand

Türkei zwischen Diktatur und Widerstand

Seit über einem Jahr ist die Situation in der Türkei und Nordkurdistan (kurdisch: Bakur) für große Teile der Bevölkerung unerträglich. Nicht eine Woche vergeht, ohne dass die türkische Regierung, das Militär oder die Polizei Angriffe, Massaker oder Verhaftungswellen gegen Revolutionäre und Linke durchführt. Erdogan, der amtierende Präsident geht mit der islamisch-konservativen AKP (Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung) brutal gegen linke, revolutionäre, kurdische und demokratische Kräfte vor. Demonstrationsverbote, die Abschaffung der Pressefreiheit, haltlose Verhaftungen, Ausgangssperren und die konstante Bombardierung von ZivilistInnen sollen ein Präsidialsystem mit Erdogan an der Spitze sichern. Jede Form von Protest soll verhindert und politische GegnerInnen sowie die Bevölkerung eingeschüchtert werden.

[MV] Behörden und Polizei verhindern antifaschistischen Protest am 1. Mai

Schläger bedrohen unser Leben!

[MV] Behörden und Polizei verhindern antifaschistischen Protest am 1. Mai

Etwa 400 bis 500 Neonazis marschierten am internationalen Kampftag der Arbeiter_innenklasse in Schwerin auf. Ordnungsamt und Polizei verhinderten den antifaschistischen Protest hunderter Menschen in Hör- und Sichtweite zum Aufmarsch.

[Wien] Naziaufmarsch der "Identitären" am 11. Juni verhindern!

Naziaufmarsch der Identitären verhindern

NEVER LET THE FASCISTS HAVE THE STREETS!

★ 10. Juni 2016: Antifa-Vorabenddemo

★ 11. Juni 2016: Naziaufmarsch verhindern!

Mannheim/Bruchsal: Vorladungen wegschmeißen!

Feuer und Flamme der Repressioin

Repression wegen Antikapitalistischen Aktionstag in Mannheim und Antifa-Protesten in Bruchsal
In den letzten Wochen  bekommen wir verstärkt mit, dass der Staatsschutz Heidelberg Vorladungen wegen des Antikapitalistischen Aktionstags in Mannheim am 12.03.16 und wegen der Antifa Proteste am 19.03.16 in Bruchsal verschickt. Die Vorwürfe sind ebenso vielfältig, wie sinnlos. Vom Abhalten einer unangemeldeten Versammlung, über Hausfriedensbruch, Nötigung usw...

Autonome 1. Mai Demonstration in Oldenburg

1. Mai 2016

Bei schöns­tem Son­nen­schein star­te­ten gut 450 Demons­tran­t_in­nen in der Kai­ser­straße zur all­jähr­li­chen auto­no­men 1. Mai Demons­tra­tion. Alles ver­lief ruhig – die Poli­zei machte sich auch nicht die Mühe zu stres­sen.

(BO) Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft! Antikapitalistischer Block auf der 1.Mai-Demo des DGB

Der Antikapitalistische Block

Start am Bergbaumuseum

Unter dem Motto „Wir kriegen nur wofür wir kämpfen: Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft!“ versammelten sich am 01. Mai circa 50 Menschen vorm Begbaumuseum zu einem antikapitalistischen Block auf der Demo des DGB. Teilgenommen haben Menschen aus verschiedenen Gruppen und Organisationen, wie der Anarchistischen Föderation Rhein/Ruhr, Freie Arbeiterinnen und Arbeiter Union, Industrial Workers of the World und selbstverständlich der schwarzen Ruhr-Uni und Anarchistischen Gruppe Bochum, als veranstaltende Gruppen.

[TUE] No border. no nation - Feuer und Flamme dem Abschiebestaat!

In der Nacht zu Dienstag, dem 03.05.2016, wurde in Tübingen in Solidarität mit Migrant*innen und Menschen auf/nach der Flucht ein Müllhaufen in Brand gesetzt. Daneben wurden folgendes Graffiti gesprayt: „Feuer und Flamme dem Abschiebestaat“ und "No Deportation".

Athen: Angriff auf die Zentrale der öffentlichen Verkehrsbetriebe (OASA)

OASA

Am Montag dem 15. Februar griffen einige GenossInnen die zentrale Verwaltung von OASA (Öffentliche Verkehrsbetriebe Athen) in der Metsovou Straße in Exarchia an. Wir konzentrierten unsere Aktion auf die Büros für das Erhöhte Beförderungsentgeld ( in Athen das 60-fache des Ticketpreises) indem wir die Ausstattung zerstörten und Unterlagen über festgestellte Beförderungserschleichungen entwendeten. Dabei liessen wir es uns nicht entgehen, das Büro des OASA Managers zu verwüsten, der die Preiserhöhungen für Tickets mit seiner Unterschrift auf den Weg bringt.

Wü - Aufruf zur Nachttanzdemo und anderen Aktionen

Nachttanzdemo und Kundgebung

Es ist 2016. Das Ende des Zweiten Weltkriegs liegt nun 71 Jahre zurück und faschistische Gedanken werden wieder offener geäußert. Seit vorletztem Herbst zeigt sich auch auf den Straßen und in den Parlamenten wieder deutlich wie tief verwurzelt Antisemitismus, Nationalismus und Rassismus in der deutschen Gesellschaft sind. Genau in dem Land, das für die schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte verantwortlich ist, gehen Zehntausende mit ihrer Fahne auf die Straße und hetzen hemmungslos gegen alles, was nicht in ihr deutsches, kleinbürgerliches, faschistoides Weltbild passt.

[B] Bericht & Fotos vom 30. April und 1. Mai 2016

Klassenkämpferischer Block auf DGB-Demo [1]

Am 1. Mai 2016 beteiligten sich etwa 250 Menschen am klassenkämpferischen Block auf der DGB-Demonstration. Die Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration startete mit mehreren Tausend Menschen trotz des polizeilichen Verbots wie geplant vom Oranienplatz aus und zog durchs Myfest. An der Demonstration beteiligten sich insgesamt etwa 20 000 Menschen, die Berliner Polizei hat 13 000 Teilnehmer*innen angegeben. Die DGB-Demonstration begann wie in den letzten Jahren um 10 Uhr am Hackeschen Markt und zog mit einigen Tausend Teilnehmer*innen bis zum Platz des 18. März. Der klassenkämpferische Block beteiligte sich daran unter dem Motto „Klassenkampf kennt keine Grenzen!“. Bereits am 30. April 2016 fand in Berlin-Wedding die antikapitalistische Demonstration unter dem Motto „Organize – Nachbar*innen gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung“ mit mehreren Tausend Teilnehmer*innen statt.

Nationalismus ist keine Alternative, auch im Hinterland!

Nationalismus ist keine Alternative 1

Heute, den 2. Mai 2016, besuchten Aktivist_innen das Ehepaar Wittig in der Artilleriestraße 55a in Jülich. Bewaffnet mit Straßenkreide legten sie die AFD-Mitgliedschaft und die ideologischen Hintergründe der beiden offen und signalisierten somit, wer dort in der Nachbarschaft wohnt.

Panzerbesetzung in Flensburg

Panzerbesetzung in Flensburg 1

Die Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft FFG sowie Rheinmetall Defence (MAN military vehicles) haben eine Niederlassung in der Flensburger Innenstadt direkt an der Förde. Dort werden regelmäßig Panzer der Bundeswehr repariert. Wir finden: Verschrotten statt reparieren!

[Stuttgart] Kurzbericht zum 1. Mai 2016

Revolutionäre 1. Mai Demo

# Revolutionäre 1. Mai Demonstration

Trotz der Proteste gegen den AfD Bundesprogrammparteitag am 30.04. kamen um die 500 Menschen zur Revolutionären 1. Mai Demonstration. Die Polizei versuchte zu Beginn die Auflagen durchzusetzen, dass Transparente nicht länger als 2,50 Meter sein dürfen. Nach einer kurzen Unterbrechung und einer Rangelei, bei der einige AktivistInnen durch Pfefferspray verletzt wurden, konnte die Demonstration aber weiterlaufen – mit längeren Transparenten.

Aachen: Transpiaktion am Dom

Get Angry am Aachener Dom

In der Nacht vom ersten auf den zweiten Mai haben wir ein Transparent mit der Aufschrift „GET ⒶNGRY“ am Glockenturm des Aachener Doms angebracht. Mit dieser Aktion wollen wir unsere Solidarität mit den Menschen ausdrücken, die am vergangenen Wochenende ihre Wut über die herrschenden Verhältnisse auf die Straße getragen haben. Ob in Stuttgart, Plauen, Bochum, Hamburg, Frankreich oder der Türkei.

NPD Kundgebung in Osterholz-Scharmbeck stören!

Antifa-Logo

Am 07.05.2016, am Samstag, ruft die NPD auf zu einer Kundgebung in Osterholz-Scharmbeck. Angemeldet wurde für 15 Uhr, auf dem Marktplatz, um gegen Geflüchtete zu hetzen. Es wird davon ausgegangen, dass die NPD mit ihrem üblichen Tour-Bus auftauchen wird, um vor Ort ihren immer gleichen Propagandazirkus zu veranstalten.

„Tag der deutschen Zukunft“ in Dortmund? Gemeinsam blockieren, sabotieren, verhindern!

 „Tag der deutschen Zukunft“ in Dortmund? Gemeinsam blockieren, sabotieren, verhindern!

Am 4. Juni 2016 soll der jährliche „Tag der deutschen Zukunft“ („TddZ“) in Dortmund stattfinden. Die Dortmunder Neonazis um die Partei „Die Rechte“, ehemals „Nationaler Widerstand Dortmund“ (NWDO), möchten der bundesweiten Naziszene in der Dortmunder Nordstadt eine Negativvision der Zukunft Deutschlands darbieten. Wir sind angetreten, um dies zu verhindern.

[B] Gedenkstättenfahrt nach Brandenburg/Havel

Never again!

Gedenkstätten-Tagesfahrt nach Brandenburg (Havel)
Besuch der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie*-Morde und der Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden
Im Oktober 2014 haben 40 Menschen aus Weißensee und Hohenschönhausen das ehemalige Frauen KZ Ravensbrück bei Fürstenberg (Havel) besucht. Am 6.Mai werden wir nun erneut eine Gedenkstättenfahrt durchführen. Dieses Jahr fahren wir per Bus nach Brandenburg (Havel) und besuchen zwei Gedenkstätten, die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde und die Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden.

"Hört doch auf zu heulen, es hat doch gerade erst angefangen" - 1. Mai in Paris

Irgendwann fangen die Dinge an, sich zu verselbstständigen. Dann ist es nicht mehr eine Frage der politischen Perspektive, des Kräfteverhältnisses, der theoretischen Analyse. Dann geht es nur noch um ganz praktische Fragen, nur noch darum, sich in der Zuspitzung behaupten zu können. Mensch mag dies bedauerlich finden oder gar verurteilen, es spielt keine Rolle mehr, die Situation schafft sich ihre eigenen Gesetze. Viele Bewegungen haben diese Momente erlebt, einige sind daran gewachsen, andere daran gescheitert.

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