[Recherche] Die „Freien Kräfte Neuruppin / Osthavelland“ – Analyse eines neonazistischen Netzwerkes in Brandenburg

Freie Kräfte Neuruppin: Beatrice Koch, Marvin Koch, und Christoph Meinecke (v.l.n.r.) am 28. März 2015 in Wittstock/Dosse(Foto: Presseservice Rathenow)

Die "Freien Kräfte Neuruppin / Osthavelland" veranstalten am 6. Juni 2015 den so genannten "Tag der deutschen Zukunft". Zu diesem Aufmarsch werden ungefähr 500 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet. Es könnte eine der größten neonazistischen Versammlungen der letzten Jahre im Land Brandenburg werden. Grund genug, um einen näheren Blick auf die Organisation und ihre Protagonist*innen zu werfen.

Infos zum G7 in Elmau

aussichtvorne

Informationen zu strategischen punkten der Bullen. Hier ein paar informationen zum g7 gipfel nächste woche, die nützlich sein könnten. Natürlich können die bullen einzelne punkte bereits geändert haben und werden das ziemlich sicher nun tun. also nicht blind drauf verlassen!

[Mhl] 8. Thügida-Aufmarsch – diesmal in Mühlhausen

Fuck Thügida
Am kommenden Montag, dem 1. Juni, wollen die Faschos und Nationalist*innen von Thügida wieder aufmarschieren, diesmal in der Kleinstadt Mühlhausen.
Nachdem vor einigen Monaten bekannt wurde, dass es Pläne der Landesregierung gibt, in den Gebäuden der ehemaligen Kaserne eine Erstaufnahmeeinrichtung unterzubringen, dauerte es nicht mehr lange, bis sich auch in Mühlhausen eine „Bürgerinitiative“ gegen die Flüchtlinge gründete. 

[K] Bustickets zu den Protesttagen gegen G7

Ins Herz der Bestie

Nach einer zweimonatigen Erholungspause nach Blockupy steht nächste Woche der nächste große Protest gegen das organisierte Verbrechen Kapitalismus vor der Tür: Nächste Woche gehts auf nach Bayern zur Blockade des G7-Gipfels!

EIN BOOT ZUM EUROPÄISCHEN PARLAMENT - 10. JUNI 2015 - 16:30

Geflüchtete auf dem Mittelmeer

EIN BOOT ZUM EUROPÄISCHEN PARLAMENT - Fähren statt Frontex! Anlegeaktion am 10. Juni 2015 zur Unterstützung der Forderungen von Migrant_innen - Treffpunkt um 16.30 Uhr vor dem Palast des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte - Straßburg

Grußwort von Smily zu den G7-Protesten

Die Idylle trügt - Block G7!

Ein Grußwort zum kommenden G7 vom RASH-Aktivisten Smily, der sich seit September 2013 in der Illegalität befindet: Genossinnen und Genossen,

zu den Protesten gegen das G7-Gipfel-Treffen und für alle, die sich - in welcher Form auch immer - daran beteiligen, möchte ich gern ein Grußwort senden.

Griechenland: Anarchist erschossen

Griechenland: Anarchist erschossen

Die sogenannten "Räuber von Distomo" wurden in der Nähe von Volos von der griechischischen Terrorpolizei EKAM festgenommen, dabei soll sich einer der anarchistischen Freiheitskämpfer erschossen haben.

[AC] Protest gegen CHIO

widerstand gegen CHIO

Wir rufen alle dazu auf, uns beim Protest gegen den CHIO zu unterstützen. Seid am 30. Mai 2015 in Aachen dabei und setzt ein Zeichen gegen die Unterdrückung von Pferden, anderen nicht-menschlichen sowie menschlichen Tieren! - In Aachen ist die Ausbeutung und Zurschaustellung von Pferden zur Belustigung der Zuschauer ein seit fast einem Jahrhundert zelebriertes kulturelles Großereignis. Der CHIO (Concours Hippique International Officiel) ist ein vom Aachen-Laurensberger Rennverein ausgetragenes Turnier in welchem Pferde zur Ausführung verschiedener unnatürlicher Kunststücke gezwungen werden: Dies wird als "Weltfest des Pferdesports" bezeichnet.

More Aboriginal children than ever ripped from their families

Grandmothers Against Removals

At a time when more Australian Aboriginal children than ever before are being ripped from their families, communities and country by white ‘welfare’ authorities, grandmothers from across the vast continent rallied in Perth in the west for a week-long conference about the trauma. The “Grandmothers Against Removals” (GMAR) held a national protest on ‘Sorry Day’, May 26th, which marked 18 years since publication of the ‘Bringing Them Home’ reportThat report detailed the horrors of the Stolen Generations in the 20th century and called for urgent action to stop the continued removal of Aboriginal children from their families by ‘child protection’ agencies.

[FR] Straßentheater - Besetzte Häuser ziehen durch die Stadt

Leserunde auf dem Rathausplatz

[FR] Straßentheater - Besetzte Häuser ziehen durch die Stadt  - Mit einer atemberaubenden Straßen-Improvokation zogen heute zehn Menschen als besetzte Häuser und Plätze verkleidet durch die Innenstadt Freiburgs. Unter dem Motto "Häuser leer – Schnauze voll" nahmen sie sich den öffentlichen Raum.

Karlsruhe, 2.6.2015: Es reicht! PEGIDA stoppen!

No place to hide!

Am 2.6. will Pegida in Karlsruhe zum 10. Mal aufmarschieren. Inzwischen ist die Veranstaltung auf einen harten Kern von 80-100 Nazis und Nazihools zusammengeschrumpft. Wer sich selbst ein Bild dieser Personen machen möchte, kann dies gerne unter http://facesofkargida.blogsport.de/ tun. Ihr Treffepunkt, Start- und Endkundgebung ist um 19 Uhr in der Lammstr., Ecke Hebelstraße. Dort befindet sich auch der bekannte Treffpunkt rechter Hools "La Vida Loca". Dieser Ort ist nicht zufällig gewählt.

Gülaferit Ünsal hat ihren Hungerstreik erfolgreich beendet!

Rote Hilfe Logo

Heute, am 29. Mai hat Gülaferit Ünsal ihren Hungerstreik nach 54 Tagen erfolgreich beendet. Die Knastleitung hat in einer Vereinbarung erklärt, dass sie sämtliche Forderungen erfüllen wird. Die Nachricht drang nach außen, während vor dem Knast ca. 60 solidarische Menschen demonstrierten und wurde mit Erleichterung und Freude aufgenommen.

Demo gegen Totalüberwachung vor dem Kanzleramt

Demo gegen Totalüberwachung vor dem Kanzleramt

Rechtsanwälte gegen Totalüberwachung

Anlässlich des 2. Jahrestages der ersten Enthüllungen von Edward Snowden am 6. Juni 2015 ruft die Hamburger Initiative „Rechtsanwälte gegen Totalüberwachung“ zu einer Demonstration am Samstag, 30. Mai 2015 ab 14:00 Uhr in Berlin vor dem Bundeskanzleramt auf.

“Operation Phönix”: Repressionswelle in Tschechien

Logo der Roten Hilfe

Seit dem 28.04.15 wird landesweit in der Tschechischen Republik gegen linke Aktivist*innen vorgegangen. Wegen einer landesweiten anarchistischen Vernetzung und den direkten Aktionen gegen den Betreiber des Restaurants “Riskarna” in Prag sind solidarische anarchistische Netzwerke und anarchistische Gruppen in Prag und Most seit längerem der staatlichen Ausspitzelung und Überwachung ausgesetzt.

Neonazikundgebung in Groß Lafferde (Peine)

28.05.2015, Naziaufmarsch in Peine

Neonazis der Partei "Die Rechte" und ihres Kreisverbandes Hildesheim veranstalteten am Donnerstag den 28.05.2015 eine Kundgebung eine Kundgebung vor der Flüchtlingsunterkunft im niedersächsischen Groß Lafferde bei Peine

HB: Glas Steine Scherben – Textilindustrie in Bremen angegriffen

Eingeschlagene Scheibe - Symbolbild

Der erzielte Gewinn ist gigantisch; Tendenz steigend. Die Zahl der zerstörten Leben ist gigantisch; Tendenz steigend. Die Rede ist von der Textilindustrie. In zwei Nächten 25/26 und 26/27 Mai 2015 wurden stellvertretend zwei Geschäfte in Bremen mit Steinen eingeworfen und mit Farbe markiert. Wir hinterließen Flugblätter mit der Aufschrift „Grüße aus Bangladesh“und „Kapitalismus tötet, Bangladesh 24.04.13“. Bei den Filialen von zero (höheres Preissegment) und KiK (bekannter Discounter) entstand ein Scherbenhaufen der daran erinnern soll, dass die Normalität von Ausbeutung und Unterdrückung angreifbar ist.

Für einen roten Aufbau!

Für einen roten Aufbau

Hiermit geben wir die Umbenennung von der Roten Szene Hamburg (RSH) zu Roter Aufbau Hamburg (aufbau) bekannt. Dies soll nicht nur ein Schlussstrich sein, sondern gleichzeitig ein Neuanfang, denn wir starten einen neuen Angriff auf Staat und Kapital! Wir veröffentlichen hiermit unser neues Selbstverständnis.

Die rassistische "Harmonie" stören! Reflexionen über eine Veranstaltung mit SPD, CDU/CSU und bekannten Neonazis in Magdeburg

Asylrechtsverschärfung

Am 26.05.2015 veranstaltete das Familienhaus Magdeburg e.V.  einen „Talk“ mit dem Titel „Einwanderungsland Deutschland – zwischen Grundgesetz und demografischer  Entwicklung“[1]. Zur Diskussion waren Burkhard Lischka (SPD), Tino Sorge (CDU), Sören Herbst(Bündnis90 / Die Grünen) und Henriette Quade (Die Linke) eingeladen, das Ganze wurde von einer Moderation begleitet.

Das Allgäu fährt nach Elmau!

Block G7

Genossinnen und Genossen,

am 7. und 8. Juni findet auf Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen der G7 Gipfel statt. Zu diesem Anlass treffen sich die 7 Staatschefs der reichsten Industrienationen der um Ausbeutung und Kapitalismus unter dem Deckmantel von Frieden und Demokratie weltweit voran zu treiben. Dieses Treffen wollen wir nicht einfach so hinnehmen.

[Wahlen in der Türkei] ,,Es ist wieder ,in’ revolutionär und links zu sein”

Toplumsal Özgürluk

Ein Interview mit Meral (25) von der marxistisch-leninistischen Parteiinitiative Toplumsal Özgürluk zu den kommenden Wahlen in der Türkei, der Einschätzung der HDP, der Bedeutung des Gezi-Aufstands und des Kampfs um Kobane
In der Türkei steht ein wichtiger Urnengang an, am 7. Juni 2015 werden die 550 Abgeordneten der Großen Nationalversammlung gewählt. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und seine Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP) erhoffen sich erneut eine satte Mehrheit, mit der Erdogan seinen autokratischen neoliberal-islamischen Kurs fortsetzen kann. Erreicht die AKP die nötigen Stimmen, plant Erdogan den Umbau der Türkei in ein autoritäres Präsidentialregime. Auf der linken Seite des Parteienspektrums kandidiert die aus kurdischen und linken türkischen Parteien bestehende Demokratische Partei der Völker (HDP). Für sie stellt sich die Frage, ob sie die extrem hoch angesetzte Zehn-Prozent-Hürde erreicht – wenn nicht, bleibt ihr der Einzug ins Parlament verwehrt. Jan Ronahi und Alp Kayserilioglu haben sich in den vergangenen Wochen für lower class magazine in Istanbul herumgetrieben und einige linke Parteien und Gruppen interviewt. Im folgenden lest ihr das erste dieser Gespräche mit Meral von Toplumsal Özgürluk.

[NRW] Gemeinsame Anfahrt - Stop G7 Elmau!

Stop G7

Am 7. und 8. Juni 2015 trifft sich die „Gruppe der Sieben“ (G7) auf Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Dort wollen die Staats- und Regierungschef*innen Deutschlands, der USA, Japans, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Kanadas über Außen- und Kriegspolitik, Weltwirtschaft, Klima und „Entwicklung“ beratschlagen. Die Repräsentant*innen der reichsten und mächtigsten Staaten der Welt erheben den Anspruch, über die Geschicke der gesamten Welt zu entscheiden, ohne eine Legitimation dafür zu haben. Die Politik der G7-Staaten bedeutet neoliberale Wirtschaftspolitik, Krieg und Militarisierung, Ausbeutung, Armut und Hunger, Umweltzerstörung und Abschottung gegenüber Flüchtenden.

Arnstadt: „Das ist Rassismus!“

Soli-Aktion für Miloud vor dem Gerichtsgebäude

Am Donnerstag, den 28. Mai 2015, sollte ab 10:20 Uhr eine Verhandlung gegen Miloud Lamar Cheriff vor dem Amtsgericht Arnstadt wegen des Tatvorwurfs der Beleidigung stattfinden. Für die Verhandlung ordnete Richter Türpitz Sicherheitskontrollen an, Besucher*innen wurden nach Waffen und ähnlichem durchsucht und mussten ein Ausweisdokument vorzeigen – für Polizisten galt dies nicht. In Arnstadt hatte man wohl nicht damit gerechnet, dass das betreffende Verfahren sich über den gewohnten Alltag hinaus zu einer Besonderheit entwickeln sollte.

[Escheburg-Prozess] Keine Tränen für Kim-Alexander Müller

Keine Tränen für Kim-Alexander Müller

 Was war passiert?
Am Montagnachmittag, den 9. Februar 2015, wurde ein Brandanschlag auf eine Unterkunft für Geflüchtete in Escheburg im Kreis Herzogtum Lauenburg verübt. Das Gebäude war zur Tatzeit unbewohnt, erst am nächsten Tag sollten sechs Geflüchtete aus dem Irak dort einziehen. Zum Glück breitete sich der Brand nicht weiter aus, doch es entstand trotzdem ein Sachschaden, der die Doppelhaushälfte längere Zeit unbewohnbar machte. Die sechs Geflüchteten wurden während der Renovierung in der Gemeinschaftsunterkunft in Gudow untergebracht. Die Tat löste in der Öffentlichkeit großes Entsetzen aus. Relativ schnell wurde aber auch klar, dass die Anwohner_innen in Escheburg bereits Tage vor der Tat gegen die geplante Unterbringung der Geflüchteten ihren Protest kundtaten – nicht ohne dabei rassistische Ressentiments und Vorurteile zu benutzen. Diese Einschätzung teilten auch Antifaschist_innen, die sich nach der Tat vor Ort ein Bild machten. Dadurch gerieten die Anwohner_innen in den Fokus der Ermittlungsbehörden. Wenige Tage später gab es die erste Festnahme. DNA-Spuren belasteten Kim Alexander Müller, der in direkter Nachbarschaft der Flüchtlingsunterkunft wohnt, als Täter. Dieser stritt zunächst den Tatvorwurf ab, bei einer zweiten Vernehmung durch die Polizei gestand er schließlich die Tat.

Wahlen in Südtirol – CasaPound Italia zieht mit einem Sitz in das Bozner Rathaus ein

Gemeinderatsmitglied Andrea Bonazza während des Kommunalwahlkampfs 2015

Am 10. Mai fanden die Gemeinderatswahlen in Südtirol statt und in 109 von 116 Gemeinden wurden die politischen Vertreter für die nächste Legislaturperiode gewählt. In der Landeshauptstadt Bozen schaffte es Andrea Bonazza, der Kandidat der offen faschistisch auftretenden CasaPound Italia (CPI), auf Anhieb in das Stadtparlament. Somit verfügt die seit 12 Jahren existierende und seit rund zwei Jahren auch als Partei auftretende Bewegung über ihren ersten Repräsentanten in einem Kommunalparlament.

[BI] Gefährdenansprache - G7

Symbolbild Polizei

Am 28.05.2015 fand in Bielefeld eine Gefährdenansprache bzgl. des anstehenden G7 Treffens in Elmau statt. Die Bullen des Bielefelder Staatschutzes suchten eine Person dies bezüglich an ihrem Wohnort auf und versuchten ein Gespräch mit der Frage zu eröffnen, ob diese nach Elmau fahren wolle. Das Gespräch wurde von der betroffenen Person verweigert.

Capulcu : Digitale Selbstverteidigung mit TAILS

Tails

Wir hatten mit dem Band I „Tails – The amnesic incognito live system“ unserer Reihe „Hefte zur Förderung des Widerstands gegen den digitalen Zugriff“ bereits im Juni 2014 eine Anleitung zur digitalen Selbstverteidigung herausgebracht. Diesen Band haben wir jetzt aktualisiert und erweitert.

Capulcu : Disconnect - keep the future unwritten

Disconnect

Unsere Verweigerung, am digitalen Dauersenden teilzunehmen und unsere Selbstverteidigung gegen den digitalen Zugriff sind notwendig, aber nicht ausreichend bei dem Versuch, uns langfristig der vollständigen Überwachung und der weitreichenden Fremdbestimmung zu entziehen. Ein Gegenangriff auf die Praxis und die Ideologie der totalen Erfassung ist zwingend erforderlich.

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