[B] Recherche-Überblick zum NPD-Aufmarsch in Prenzlauer Berg 01.02.2016

Redner Sebastian Schmidtke

Am 1. Februar zogen 96 Neonazis (vier Personen fehlen in der Fotoauflistung) eine kurze Strecke vom S-Bhf. Greifswalder Straße über die Grellstraße zum S-Bhf. Prenzlauer Allee. Ursprünglich hatten die Neonazis öffentlich zum Antonplatz als Startpunkt mobilisiert. Wohl wissend, dass das zu Widerstand führend würde, meldeten sie im Geheimen eine Zubringerdemonstration vom S-Bhf. Greifswalder Straße an. Dass sie nicht die ursprüngliche Strecke, sondern nur eine stark verkürzte laufen konnten, verkauften sie trotzdem als Erfolg.

[Ulm] Keine Basis der AfD! Den politischen Aschermittwoch der AfD in Blaubeuren nicht unkommentiert lassen!

Antifaschistische Aktion

Am 10.02.2016 findet der politische Aschermittwoch der AfD im Tagungszentrum Hessenhöfe in der Nähe von Ulm statt.

Plan A, B, C und I – Strategie-Diskussionen von Linken in Europa

Bild von S. 1 der  (PDF)-Datei des vorliegenden Artikels

Die Schwäche der Linken - Das Sicheinlassen der griechischen SYRIZA-Regierung im Sommer 2015 auf ein weiteres Austeritätsmemorandum machte noch einmal die Schwäche der Linken in Europa deutlich – und zwar

Ab geht die Post- wir haben auch ein Haus besetzt

squat poster

Heute wurde die alte Post am Hansaring in Münster besetzt. Hier wird ein Soziales Zentrum entstehen. Komm vorbei- bring dich ein! Wir brauchen deinen Support!

mehr Infos unter squatms.blackblogs.org und #squatms

Mega coalmine along Great Barrier Reef coast 'not a foregone conclusion'

Photo by Australian Broadcasting Corporation

Green groups are reacting angrily to the Queensland Labor government’s approval for one of the world’s biggest hard coal mines along the Great Barrier Reef coast. The Indian Adani company, which has an appalling international ecological record, says it’s sticking to its mega project although investment in it is on hold until the coal price goes up.' Aboriginal traditional owners of the land planned for the mine are fighting it in court, arguing that it would destroy their culture. Adani also faces a federal court challenge from the Australian Conservation Foundation.

HH: Breite Straße 9. Prozesstag, Vorenthaltene Infos, 3 Polizei-Zeugen und mehr

Solidarität mit den Betroffenen der Breite Straße

Zu Beginn der Verhandlung verkündet Richter Halbach, dass die Aussagegenehmigung des Polizeizeugen „Fallführer“ Richters erweitert wurde. Richters hatte sich in den vergangenen Tagen bei unangenehmen Fragen stets auf diese beschränkte Aussagegenehmigung berufen und muss nun noch einmal zu bisher unbeantworteten Fragen vernommen werden.

In der Flottwellstrasse zugeschlagen

I come like the furious tempest

In den frühen Morgenstunden hat das 4. sozialdemokratische Volksfahrräderkommando "Noske und Ebert" die Flottwellstrasse besucht und dort Luxuskarren entglast und warm verschrottet. Als Sozialdemokrat_innen fühlen wir uns verpflichtet, die Stimmung anzuheizen, damit der Volksgenosse Tom Schreiber was zum Hetzen hat.

"Besorgte Bürger", Rassist*innen und Nazis stoppen! Gegendemo in Offenburg

Antifa!

Am kommenden Sonntag, 7.2., wollen 500 - 600 Menschen unter dem offiziellen Motto "Mehr Schutz und Sicherheit für Kinder und Frauen in Deutschland." vor dem Rathaus in Offenburg eine Kundgebung abhalten.

Kundgebung gegen die AfD auf dem Marktplatz in Biberach

afd facts

Am Donnerstag, 03. März 2016, findet in der Stadthalle in Biberach ab 19 Uhr eine Wahlkampfveranstaltung der AfD statt, bei der deren Spitzenkandidat für die Landtagswahl und Landessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen auftreten wird. Unter dem Motto „Für ein weltoffenes Biberach – gegen den Rechtspopulismus der AfD“ rufen wir vor diesem Hintergrund zu einer Gegen-Kundgebung auf!

Die große Reinemache - Aus Anlaß des Ausnahmezustandes im Friedrichshainer Nordkiez

playmobil

Folgender Text ist aus Anlaß des partiellen Ausnahmezustandes im Norden Friedrichshains geschrieben worden, der nun insbesondere in den Razzien in diversen Hausprojekten zur Anschauung kam. Er versucht sich ein wenig in einer allgemeinen politischen Lageeinschätzung, statt die Sache nur als eine Mischung von Wahlkampf und Überreaktion der Polizei zu begreifen.

[B] Mobi-Transpis für 06.02. in Friedrichshain

Gefahrengebiete fügen ihnen und den Menschen in ihrer Umgebung erhebliche Schäden zu

Aufgrund der letzten Ereignisse rund um die Rigaerstraße gibt es hier ein paar Solitranspis.

Seit Monaten wird im Friedrichshainer Nordkiez versucht ein Exempel zu statuieren und jegliche alternative Lebensformen zu kriminalisieren. Das ist hierbei nur der Gipfel einer sich immer aggresiver ausdrückenden Stadtpolitik, in der nur die, die aus kapitalistischer Sicht verwertbar sind, einen Platz finden. Alle anderen werden zwangsgeräumt, abgeschoben und/oder eingesperrt. Immer mehr widerständische Strukturen, in denen sich Menschen versammeln, informieren und diskutieren können werden versucht aus der Stadt zu verdrängen.

(A-Radio) Die Antifa-Doku "Une vie de lutte" - Gespräch mit der NEA über Gedenkpolitik und den Rechtsruck in Frankreich

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Seit dem 5.2.2016 ist ein Interview mit der NEA über die Antifa-Doku "Une vie de lutte" online. Alle Downloads und Links findet ihr auf dem Blog des Anarchistischen Radios Berlin. Am 5. Juli 2015 hat die NEA im Lichtblick-Kino die Premiere ihres lang angekündigten Films "Une vie de lutte" gefeiert. Inzwischen wurde der Film auch von zahlreichen anderen Gruppen gezeigt. Als Anarchistisches Radio Berlin haben wir uns den halbstündigen Streifen natürlich auch angesehen und den Macher*innen ein paar Fragen gestellt. Im Gespräch geht es natürlich um den Film, aber auch um Gedenkpolitik, den Rechtsruck in Frankreich und die Situation in den Banlieus.

[HL] Spontandemo: Solidarität mit der Luftschlossfabrik

Spontandemo: Solidarität mit der Luftschlossfabrik

Vor wenigen Stunden trafen sich spontan mehr als 60 Menschen in der Lübecker Innenstadt, um ihre Wut über die Räumung und den Abriss der Luftschlossfabrik in Flensburg auf die Straße zu tragen. Am Rande der Demonstration wurden Flyer an Passant*innen verteilt, um diese über die skandalöse Vorgehensweise der Stadt Flensburg zu informieren.

[B][Chb] Zu Ehren von Otto Grüneberg - Erinnern heißt Kämpfen!

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Als Otto Grüneberg vor 85 Jahren von Faschisten ermordet wurde, stand er kurz vor seinem 23ten Geburtstag und wohnte mit seiner Familie in der Charlottenburger Schlossstraße 22.  Otto Grüneberg war Kommunist und als solcher organisiert in der „Roten Jungfront“ und engagiert in der Häuserschutzstaffel. Letztere diente primär der Verteidigung der schon damals durch Verwertungsinteressen bedrohten Mieter_innen vor Zwangsräumungen und ähnlichen Maßnahmen des Staates. Ab etwa 1930 war die Häuserschutzstaffel jedoch gezwungen, sich vermehrt der Verteidigung des Kiezes gegen Angriffe der Sturmabteilung (SA) zu widmen.

[Kolumbien] Kein Grund zum Feiern - 15 Jahre Militärplan „Plan Colombia“

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Derzeit wird in der Medienlandschaft viel über das 15-jährige Bestehen des Plan Colombia berichtet. Der kolumbianische Präsident Santos fuhr daraufhin zu seinem US-amerikanischen Kollegen Obama. Doch zu feiern gibt es nichts, denn nach 15 Jahren Militarisierung ist der Drogenhandel nicht verschwunden, die Zahl der Opfer höher geworden und die Bedrohung durch Paramilitärs und kriminelle Banden aktueller denn je.

[VS] Nein zu rassistischem Terror und rechter Hetze – Solidarität mit den Geflüchteten!

06. Februar

In der Nacht vom 28. Januar auf den 29. Januar haben bislang unbekannte Täter die bedarfsorientierte Erstaufnahmestelle (BEA) für Geflüchtete in Villingen mit einer Handgranate angegriffen, die glücklicherweise nicht explodierte. Dies ist längst nicht der einzige Angriff auf ein Flüchtlingsheim in der BRD, aber dieser Angriff erreicht ein anderes Niveau. In unserer Region steigerte sich die Aktivität von Nazis und Rassisten im letzten Jahr enorm! Dutzende Aufmärsche, spontane Kundgebungen und überregionale Vortragsveranstaltungen sind dabei nur die Spitze des braunen Eissbergs.

[OB] Erneut Rassist*innen im "Haus Union"

Keine Alternative für Deutschland

Das Hotel-Restaurant "Haus Union", auf der Schenkendorfstr. 13 gehört zu den rennomiertesten Adressen Oberhausens. Hochzeitsgesellschaften, Betriebsfeiern, politische Versammlungen aller etablierten Parteien, die Räumlichkeiten der Herren Thomas und Torsten Helms werden stark frequentiert. Immer wieder konnten in den vergangenen Jahren aber auch Veranstaltungen rassistischer, rechtspopulistischer und geschichtsrevisionistischer Parteien und Gruppierungen in diesen Räumlichkeiten stattfinden. NPD, Die Freiheit und die Landsmannschaft Ostpreußen NRW sind nur einige wenige derer, die in den vergangenen Jahren dort Veranstaltungen durchgeführt haben.

Pegida international

Pegida entsorgen

Faschistischer Straßenpöbel mobilisiert europaweit gegen „den Islam“.
Pegida kolonisiert jetzt den aufnahmebereiten Osten, namentlich die Tschechoslowakei, Polen wird folgen. Zehn europäische rechtsextreme Organisationen nahmen am Samstag den 23. 1. 2016 in Roztoky, einer kleinen,  10 km nördlich von Prag gelegenen Stadt, an einem internationalen Treffen teil (4 weitere wurden per Internet zugeschaltet (1), auf dem eine neue Phase des  Kampfes  gegen den Islam verkündet und eingeleitet wurde. Zu den Teilnehmern gehörten die wohl derzeit gefährlichsten rassistischen und rechten Parteien wie Vlaams Belang und Front National  (2). Das manifesto  definiert das Treffen als „einen der ersten Versuche, die immigrationsfeindlichen Bewegungen aus mehreren europäischen Ländern zu koordinieren“. Insgesamt waren es 14 Bewegungen aus 12 europäischen Ländern (3).

[ORB] Zeit zu Handeln - Gemeinsam gegen Rassismus!

Oranienburg: Gemeinsam gegen Rassismus

Auf­ruf zur anti­ras­sis­ti­schen Demons­tra­tion am 26. Februar in Ora­ni­en­burg.

Am 26. Februar wollen rassistische Bürger_innen und Neonazis eine asylfeindliche Veranstaltung in Oranienburg (nördlich von Berlin) durchführen. Bereits seit mehr als einem Jahr marschieren im Schnitt jeweils bis zu 300 Personen durch die Straßen Oranienburgs und verbreiten ihre Hetze gegen Geflüchtete, sowie Initiativen und Menschen, die in der Stadt für eine offene und solidarische Gesellschaft einstehen.

[Roma Thüringen] Offener Brief von Mena an Politiker_innen in Deutschland und anderen Menschen

Rromnja Power

Merhaba, Hallo,

ich bin eine Roma-Aktivistin, die in Deutschland lebt – mein Name ist Mena, ich komme aus den Balkanstaaten. Dies ist ein offener Brief an Politiker_innen in Deutschland und alle anderen Menschen die dies jetzt mitbekommen. Sie wissen ganz genau Bescheid über die Situation in den Balkanstaaten, dass diese Länder keineswegs sicher für Roma sind. Es ist eine Lüge, diese Länder als sicher darzustellen. Uns Roma wird immer gezeigt, dass wir in keinem Land zu Hause sind und kein Land haben.

Sponti gegen Massenabschiebungen in Hamburg am 04.02.2016

Abschiebeflieger stoppen!

In ganz Europa werden Massenabschiebungen angekündigt, vorbereitet und durchgeführt. Auch in Hamburg ist es seit letzten Woche in den Nächten zu Massenabschiebungen gekommen. Mitten in der Nacht werden Menschen von Großaufgeboten der Bereitschaftspolizei gewaltsam aus dem Schlaf gerissen und in Bussen zum Flughafen gebracht und noch in den frühen Morgenstunden abgeschoben.

[Saar] Initiativgruppe zieht sich aus Planung für Wehrmachtsdenkmal in Riegelsberg zurück – Antifa Saar hält an Demonstration fest

Gegen den deutschen Opfermythos!

Wie gestern bekannt wurde, hat sich die Initiativgruppe Hindenburgturm aus den Planungen für das Wehrmachtsdenkmal in Riegelsberg zurückgezogen. Anders als im Artikel der Saarbrücker Zeitung („Gedenkstätten-Projekt vor dem Aus“, 03.02.2016) dargestellt, ist das Projekt damit aber nicht vom Tisch. Wie es weitergeht, liegt nun allein in den Händen des Gemeinderats. Erst im Dezember hatte der Gemeinderat beschlossen den geplanten Zuschuss für das Denkmal nicht direkt auszuzahlen, sondern vom Investitionshaushalt in den Ergebnishaushalt zu verschieben. Durch dieses Manöver obliegt die Federführung bei der Ausarbeitung eines Konzepts nun Bürgermeister Häusle. So hat es die Initiativgruppe geschafft, ihr Vorhaben in ein Projekt der Gemeinde Riegelsberg zu verwandeln. Sachstand ist also nach wie vor, dass auf der nächsten Ratssitzung Ende Februar entschieden werden muss, ob die Gemeinde doch Abstand von dem Vorhaben nimmt.

Rebellisch auf die Straßen – Südkiez solidarisch!

transpi an scharni38 nah dran

Seit Wochen terrorisieren tuckernden Wannen, Kontrollen und Einsatzhundertschaften nicht nur die Rigaer Straße und den Nordkiez, das Gefahrengebiet ist längst erweitert bis zum Boxhagener Platz im Südkiez. Am Samstag wollen wir fünf Jahre nach der Liebig14-Räumung dem Bullenaufgebot eine lautstarke und kämpferische Demo entgegensetzen und ihre Politik der Gefahrengebiete angreifen. Euch erwarten, neben den Widersprüchen des aufgewerteten Kiezes, solidarische Hausprojekte, WG's, Anwohner*innen sowie ein Infopunkt zum Aufwärmen, Tee und Küfa. Linke Infrastruktur und Freiräume müssen bestehen bleiben!

[B] Infoveranstaltung: "Frauen in der rechten Szene"

Plakat Vortrag:

Spätestens mit der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds wurde es abermals offenbar: Auch Frauen engagieren sich in der extremen Rechten. Sie stehen dabei nicht hinter den Männern zurück, weder in ihren Ansichten, noch in ihren Taten. Trotzdem erntet das Thema rechte Frauen als Reaktion häufig kaum mehr als ein Schulterzucken. In der Veranstaltung soll einerseits angerissen werden wie das Thema Geschlecht szeneintern verhandelt wird, als auch wo sich Frauen in der extremen Rechten einbringen.

04.02. Bullen waren in der Hafenstraße in unseren Häusern

Hausdurchsuchung

Nachdem die Bewohner_innen der Häuser des Wohnprojekts in der Hafenstraße sich schon etwa sehr eineinhalb Jahren mit einem Belagerungszustand von Zivis und uniformierten Bullen auseinandersetzen und rassistische Kontrollen und Repressalien gegen Anwohner_innen und Passant_innen zum Alltag geworden sind, sind gestern am 4.2. die Cops ohne Angaben von Gründen in unsere Räume eingedrungen.

Rechte Kundgebung in Hittfeld (Seevetal) verhindern!

Antifa-Logo

Der rassischen Hetze entgegentreten! Samstag, 6.2., 10 Uhr, Rathaus Hittfeld/Parkplatz Edeka Kommt alle am Samstag, den 06.02.16, nach Hittfeld! Eine rassistische Kundgebung wurde von Wolfram Schiedewitz angemeldet. Er ist Vorsitzender des Vereins Gedächtnisstätte e.V., welcher im Netzwerk von Neonazis durch Holocaustleugnung und Geschichtsrevisionismus in Erscheinung tritt.

[PI] Mitglieder der Facebookgruppen "Pinneberg wehrt sich" & "Uetersen wehrt sich"

Die Facebookgruppe "Uetersen wehrt sich" wurde am 26.01.2016 eröffnet. Nachdem wir bei Facebook berichteten, wurde die Gruppe erst auf "geheim" gesetzt, so dass nur noch Mitglieder Einblick in die Gruppe hatten. Zu diesem Zeitpunkt waren wir glücklicherweise bereits mit einem Fake-Profil in der Gruppe. Als wir dann die Mitglieder veröffentlichten, wurden wir aus der Gruppe entfernt.

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