Eiche in Lichtenhagen gefällt

Eiche in Lichtenhagen gefällt

Wir haben in der Nacht vom 28. auf den 29. August, gegen gegen halb 2, in etwa einem Meter Höhe, die Eiche neben dem Sonnenblumenhaus abgesägt. Denn dieses Symbol für Deutschtümelei und Militarismus ist für die Menschen, die 1992 dem Mob in Rostock-Lichtenhagen ausgesetzt waren, ein Schlag ins Gesicht.

Auch dass dieser Baum in der Zeit des Nationalsozialismus als sogenannte Hitlereiche gepflanzt wurde, macht ihn unvertretbar. Dass ausgerechnet Joachim Gauck, der Sarrazin einen mutigen Man nennt und der Meinung ist, dass das Wort Überfremdung legitim sei, auf einer der Veranstaltungen reden durfte, zeigt für uns wie fehlerhaft und falsch der momentane Ansatz einer offiziellen Aufarbeitung in Rostock ist. Dass zwei Mitgliedern des deutsch-afrikanischen Freundeskreises Daraja e. V. trotz offizieller Einladung und ohne Begründung der Einlass zu dieser Gedenkveranstaltung verwehrt wurde, setzt dem Ganzen nur noch die Krone auf.

Rostock-Lichtenhagen, 20 Jahre nach Pogrom

Arbeitsgruppe antifaschistischer Fuchsschwanz

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Es haben ja alle darauf gewartet und ihr habts jetzt getan. Was für ein Bärendienst! Natürlich ist es etwas unglücklich einen Baum zu pflanzen, der gemeinhin auch als "deutsche Eiche" betrachtet wird, aber das ist allenfalls ein Faux pas und keinesfalls ein beabsichtigtes Symbol.

 

- Bäume haben keine Nationalität.

- Bäume sind kein Symbol für Militarismus.

- Bäume sind kein Symbol für Deutschtümelei.

- Ich sehe keinen Beleg, dass die 1992 Betroffenen es als Schlag ins Gesicht ansehen.

- Zwei Äußerungen Gaucks (den ich auch nicht eben mag) außerhalb des Kontextes reichen nicht aus, ihm eine nationalistische Gesinnung zu unterstellen. Er ist darum auch kein Heuchler.

 

Wann werdet ihr endlich merken, dass es wichtig ist Menschen zu überzeugen und dass derartige Aktionen dafür nicht hilfreich sind?

Danke für den Kommentar. Genauso sehe ich es auch. Das war eine reine Kindergartenaktion, den Baum abzusägen.

"Friedenseiche" gefällt - Auswertungsgespräch zu Gedenken an Rostock-Lichtenhagen mit Bündnis "20 Jahre nach den Pogromen"

 

http://www.freie-radios.net/50505

"Auch dass dieser Baum [die Eiche] in der Zeit des Nationalsozialismus als sogenannte Hitlereiche gepflanzt wurde, macht ihn unvertretbar" Also echt, man kanns auch übertreiben. Am besten alle in U-Haft sperren, die einen Volkswagen fahren - könnten verkappte Faschisten sein!

Bäume stehen nicht für Nationalität, Militarismus und Deutschtümelei? Offenbar hast Du in den Geschichtsstunden in der Schule nicht aufgepasst.

Das Verhältnis des deutschen Waldes zur deutschen Identität ist sehr eng. Ursprünglich war das Gebiet in Deutschland ja ein Urwald, erst im Mittelalter wurde der Wald zurückgedrängt und kultiviert. Daher gibt es etliche religiöse und kultische Bezüge zu Wald und Baum im Germanentum (z.B. die Gerichtslinde).

In den Nibelungen ist die Rede von einem Herr mit Speeren, die wie ein Wald aussahen (dies war das Motiv von J.R.R.Tolkien dann in "Der Herr der Ringe" tatsächlich einen Wald, die Ents, lebendig werden zu lassen). Immer wieder wird von Minnesängern der Wald oder verschiedene Bäume besungen.

Im Nationalismus des 19. Jhd. wurde insbesondere die Bedeutung des Teuteburger Waldes hervorgehoben und dort das Herrmanns-Denkmal zum Zeichen des Sieges im französisch-preußischen Krieges 1970/71 hingestellt. Tatsächlich wurde damals zuerst der Bezug von Wald und Heer im alten Germanentum hergestellt: Der Wald wäre Teil des Heeres im alten Germanien gewesen.

In Nazideutschland erfüllte der Wald ebenfalls seinen Zweck im Neuheidentum, hier wurde bereits die Hitlereiche erwähnt.

Im Nachkriegsdeutschland war Wald immer ein Symbol von Heimat, wie es verkitscht im Heimatfilm der 50er und 60er Jahre verkauft wurde. Und nichts hat den ökofaschistischen Teil der 1980 in Gründung gewesenen Grünen mehr mobilisiert als das deutsche Waldsterben durch Übersäuerung.

?

"Ursprünglich war das Gebiet in Deutschland ja ein Urwald, erst im Mittelalter wurde der Wald zurückgedrängt und kultiviert."

- Es gab doch kein Deutschland vor dem Mittelalter ...

es geht aber um symbolischen gehalt, und da greifen die verschiedenen nationalismen gerne auf eine mythische geschichte zurück. germanentum, nibelungen, alles sachen, die lang vor deutschland existierten und trotzdem symbole fürs deutschtum sind....

Anscheinend hast Du, verehrter Schreiberling und Waldgegner, in der Schule damals während des Deutsch-Unterrichts (auch wieder so ein nationalistischer Begriff!!) anstatt ordentlich zuzuhören, schon zum linken Fenster 'rausgeschaut! Und beim Geschichtsunterricht waren wahrscheinlich die Ohrstöpsel in denGehörgängen, um "Einstürzende Neubauten" zu hören! Teuteburger Wald? (Teutoburger wäre richtig gewesen). Herrmannsdenkmal? (Mit 2 "r"??).

Mit dem  Bau des Denkmals wurde bereits 1838 begonnen, vollendet wurde er 1875, die Idee dahinter war, es sollte ein Bekenntnis zu einer "demokratischen Legitimation" gestiftet werden (auch wieder so ein kapitalistischer Kampfbegriff "demokratisch"). Und das mit der Geschichte: Dieses Denkmal wurde mitnichten wegen des deutsch-französischen Krieges errichtet (siehe Baubeginn!!) Und ich kann mich nicht erinnern, dass es in den Jahren 1970/71 einen Krieg zwischen diesen beiden Ländern gegeben hat, obwohl ich damals schon 31 Jahre alt war, Zeitungen lesen konnte, Radio gehört und fern gesehen habe! Und wenn Du tatsächlich nichts gegen Wald an sich haben solltest - sollte man dann dafür Sorge tragen, dass dieser "entnationalisiert" wird, indem man (zum Beispiel diese "Fuchsschwanz-Deppen") daraus sämtliche Eichen und Linden heraussägt?

"Oh Gott, schmeiß' Hirn runter!" sagt man im Süden. Und sorge dafür, dass es in die richtigen Köpfe 'rein kommt!

Also,

 

das Hermannsdenkmal (und bitte sei nicht albern, vernachlässige den ein oder anderen Rechtschreibfehler, das soll ja nicht in den Druck hier - und als wenn man hier nicht viel mehr verzeihen müsste) ist tatsächlich ein Denkmal, das an den Sieg im deutsch-französischen Krieg von 1870/71 (!) erinnern soll.

So, ob nun die Verbindung zwischen Deutschland und Wald von solch goßer Bedeutung in dieser Diskussion sein sollten weiß ich nicht genau. Was in jedem Fall berücksichtigt werden sollte ist, dass dieser Aspekt von Personen, die über ein angebrachtes Mahnmal nachdenken durchaus berücksichtigt werden muss. Da dies schließlich öffentlich (!) erinnert und die Wirkungsweise sowie die kulturellen Verknüpfungen hierbei zählen.

Da bei dieser Gedenkveranstaltung wieder einmal nur Ignoranz, Kurzsichtigkeit und Unverständnis zu Tage getreten sind, wundere ich mich, dass sich lediglich ein wirklich kleiner Teil darüber mokiert. Ob der greifbare Akt des Eiche-Absägens nun etwas "gebracht" hat ist doch absolut nicht die Frage. Was soll es denn auch "bringen"??? Es lenkt vielmehr den Blick darauf, dass die Gedenkveranstaltung und das Einpflanzen der Eiche in der Art, wie beides durchgeführt wurde unangebracht, im Hinblick auf die Ereignisse von 1992, war. Man sollte nicht aktiv werden nur um tiefschürfend zu verändern. Es reicht wenn mehr Menschen hinschauen und nicht nur akzeptieren, was ihnen ins Bewusstsein dringt. Das Beibehalten von dermaßen realitätsfremden Klassifikationsstrategien nach Ländern und Nationalitätentrennungen führt zu einer Verkümmerung des eigenen Seins und Denkens. 

schade bloß, dass diese aktion ausschließlich destruktiven charakter hatte.

 

eine botschaft der versöhnung wäre es gewesen, stattdessen noch 10 andere bäume zu pflanzen. so zeigt sich in den augen der bevölkerung nur die zerstörung. einen diskurs, der auf die partizipation auch konservativer teile der bevölkerung aus ist, stößt man so nicht an. durch zerstörung werden die gräben nur tiefer ausgehoben.

 

noch eine kleine anmerkung zur symbolischen bedeutung in zitatform:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Auf,_auf_zum_Kampf#Version_von_Bertolt_Brec...

Das Auf, auf zum Kampf-Lied gibt's ja nicht nur von Brecht. Witzig ist, dass eben genau über Brecht die ältere Version aus dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 steht und genau unter Brecht die Version von Adolf Wagner aus dem NS. Beide sind deutlich nationalistisch geprägt und: Benutzen auch das Bild der Eiche... Nicht "deutsche Eiche" zwar, aber ich denke, das kann man in den genannten Kontexten durchaus so sehen.

 

Aber gut, wie Brecht das Lied komplett umgedreht inhaltlich.

 

Und was auch immer von der Fällungsaktion zu halten ist... Man hätte tatsächlich nicht unbedingt ausgerechnet eine Eiche pflanzen müssen! Aber die Eiche wieder zu fällen führt zu Unverständnis bei dem allergrößten Teil der Leute, die dem Baum positiv oder indifferent gegenüber stehen, gerade angesichts dessen, dass die Erklärung dazu genau diese wahrscheinlich nur über Umwege, gefiltert und (wahrscheinlich negativ) bewertet, erreicht. Man hätte vielleicht etwas weniger unbedachtes machen können, vielleicht einen weniger national aufgeladenen (ja, das hört sich bescheuert an, aber die Eiche ist nunmal im literarischen ein Symbol für Stärke und Beständigung, einem typischen Motiv des ohnehin sehr stark von einem ursprünglich kulturellen Nationalismus, der sich erst später zu einem radikalen politischen Nationalismus wandelte, der zugleich den früherenNationalismus entdemokratisierte) Baum daneben setzen. Schade eigentlich.

Wäre das hier Facebook, dieser Kommentar bekäme von mir einen Daumen nach oben.

Einfach nur ein Lächerlich populistischer Beitrag!

ergo: NABU-Mitglieder & Grünen-Wähler sind eigentlich alles verkappte Nationalisten…

Nieder mit dem deutschen Wald & Solidarität mit den Borkenkäfern!

 

Und das mit dem „Militarismus“ kriegen wir bestimmt auch noch irgendwie legitimiert…

 

Schön, dass die Meisten Toleranz predigen, selbst aber nie dazu oder zur argumentativen Rechtfertigung ihrer Meinungen & Handlungen bereit sind…

das die eiche ein symbol für militarismus und deutschtümelei ist steht außer frage. in der beschriebenen symbolik der eiche in der geschichte wird das deutlich. noch viel offensichtlicher wird es, wenn mensch sich anschaut, dass die barettabzeichen der bundeswehr von eichenkränzen umrahmt sind. die eiche ist und bleibt ein symbol für militarismus und deutsche volkstümelei. und daran wird sich so schnell nichts ändern.

...aber man hätte dieses bäumchen ruhig stehen lassen sollen, und dann gerne ausgiebig über die sinnhaftigkeit, ausgerechnet eine eiche zu pflanzen, diskutieren können. man hätte diese verlogen- und betroffenheits heuchler der lächerlichkeit preisgeben können, die sie verdienen. so wird aber nur über einen baum geredet, und die bürgerlichen heuchler sehen sich auch noch bestärkt...

vielleicht wäre es mal an der zeit sich auch im sinne der public relation etwas zeitgemäßer aufzustellen und die bürgerlichen medien zu benutzen, statt ihnen futter für ihre verharmlosungen und recht(s)fertigungen zu liefern. ich finde die aktion fuchsschwanz (übrigens ein absolutes muß für urdeutsche mantafahrer) einfach zu kurzsichtig...

Bäume fällt man nicht. -punkt-

Da kannst du dich so sehr auf die Geschichte berufen wie du willst-

in meinem Herzen haben Bäume keine Nationalität und werden auch nie eine haben!

Tut mir ein bischen Leid für dich wenn jede Eiche für Deutschtümelei steht....Wie kommst du so klar? Als konsequenz alle Wälder hier abholzen?

Alle Wälder abholzen? Vollidiot!

Symbole darf man angreifen. -punkt-

Es geht um einen Baum, der als Symbol gepflanzt wurde, und nicht um Bäume im Wald.

Ein Gegenstand der zu einem Symbol erhoben wird, um eine Aussage zu treffen erhält damit Nationalität, Bedeutung und Aussagekraft...

 

Die Kritik, dass das Ding vorher Hitlereiche hieß, bezieht sich auf den Umstand, dass der deutsche Staat mal wieder unliebsame Geschichte verbergen oder verdrängen will, in dem er es mit einer neuen Symbolik belegt wird. Von einem Mann der sich nicht mal halbherzig gegen internationalen Rassismus einsetzt und darüber hinaus es schlecht redet, dass es Menschen gibt, die sich den Nasen offen und ehrlich in den Weg stellen, statt sie mit Staatsmitteln zu pushen und ihre Straftaten zu verbergen.

Wo bleibt bei dem baum die Aussage, dass die Polizei auch dann einzugreifen hat, wenn Nazis dabei sind Menschen totzuprügeln oder zu erschießen?
Wo bleibt die Symbolik, die ausdrückt, dass zivilcourgae gegen jede Form von Rassismus als Selbstverständlich zu erachten ist?

 

Wann merkt auch ein Pirat, dass die Welt in der er lebt sich nicht an die Regeln hält, die er selbst für schön und gut erachtet, sondern auch noch auf seine persönliche Meinung scheißt?
Oder glaubst du ein Herr Gauck hat bei der Aussage, dass Demonstrationen für Menschenrechte oder Datenschutz etwas alberenes seien eine Idee im Kopf gehabt, wie er den korruptionsstaat Deutschland in eine ehrlich tolerante Gesellschaft verwandeln kann?

 

Ich glaube das nicht und ich bin für mich zur Überzeugung gekommen, dass die leeren Symbole eines Lobbyisten Gaucks den Opfern nationalistischer Gewalt genauso viel helfen, wie das Wissen, dass der Verfassungsschutz die Nazis mit Geld und Ausrüstung versorgt. (wieso ist hier Herr Gauck eigentlich nicht aktiv? oder hat er keine Zeit, weil er zu viele Babys küssen muss?)

 

(Wenn es euch allen im Herz schmerzt, dass hier EIN Baum gefällt wurde, was würdet ihr dann erst sagen, wieviele hektar Bäume nur für die erfolge unserer Müllindustrie vernichtet werden ?! - aber bitte macht euch nicht zu viele eigene Gedanken, dafür gibt es bereits die Bildzeitung!!!)

 

Wann werdet ihr endlich merken, dass Wegschauen und das Definieren leerer Symboliken keine Gewalt verhindert?

"Wenn es euch allen im Herz schmerzt, dass hier EIN Baum gefällt wurde"

 

Nein, es schmerzt das die abgelehnte Symbolik dieses Baumes gerade erneuert wurde und es schmerzt das der antideutsche Teil der Antifa die Auseinandersetzung hier auf ein Thema zieht das mit den Opfern nichts mehr zu tun hat. Scheiß Profilierungsbestreben, um jeden preis. Geht beim Vietnamesen essen und es wurde mehr gegen Antifaschismus getan als alle gefällten Eichen es tun könnten!

Aber ein Baum, der im kompletten Vergessen, was vor 20 Jahren wirklich abgelaufen ist (ganze Stadt spielt verrückt und die Polizei lässt die Feuerwehrfahrzeuge nicht durch, Polizei schaut zu während Menschen in einem brennenden Gebäude gejagt werden, vieles wird zerstört, deutliche Parolen schallen über das Gelände usw...) als Zeichen eines Mannes gesetzt wurde, der sonst mehr durch sein nichtstun in diesem Bereich auffällt, hilft dabei Menschen für Toleranz und gegenseitiger Hilfe zu sensibilisieren? jane is klar... tut mir ehrlich Leid, aber dazu habe ich eine andere Meinung.

 

Ich empfinde das aufgesetzte Profilierungsbestreben der deutschen Politiklandschaft auch scheiße und mag keine leeren Aktionen, wie die eines Herrn Gauck (Name kann bliebig ausgetauscht werden) ...sorry... aber ich vergesse immer und immer wieder, dass ich das System und die dafür arbeitenden Menschen einfach nicht offen für den Mist den sie verzapfen kritisieren darf... böses überkritisches Gehirn!

 

 

Btw: Es gibt auch so andere Symbole gegen jede Form des Faschismus, die sich weit mehr als dieser Baum eignen.

 


Wenn andere Menschen diesen einen Baum tatsächlich als Zeichen brauchen, um sich offen auch auf der Straße gegen Rassismus zu äußern, kann ich euch nur empfelen, tausende Setzlinge überall (Straßen, Gärten, Parks, Plätzen) selbst zu pflanzen... aber ich weiß leider schon selbst, dass das zu viel für den deutschen Wohlstandsbürger ist, weil: "Wenn Solidarität, dann bitte ohne Arbeit, ohne Aufwand, ohne Kosten und vorallem ohne zu viel Tumult oder Aufsehen..."

Liebe Leute,


ich bin fassungslos über eure Selbstgerechtigkeit und Dummheit, vor allem aber über die Kurzsichtigkeit, mit der ihr auftretet.

Genauso, wie ihr in einer Eiche ein Symbol für angebliches Deutschtümelei und Militarismus seht, sehe ich in eurer Aktion die symbolhafte Verblendung und Gestrigkeit einiger Linker, die es einfach nicht kapieren wollen, dass sich Zeiten auch ändern können, weil sie ihres Weltbildes und vermutlich auch ihrer hauptberuflichen Tätigkeit beraubt werden.

 

Für mich ist eine Pflanze generell ein Symbol für Wachstum, für Leben auch unter schwierigen Bedingungen, also auch für Hoffnung. Das ist das Bild, das durch das Pflanzen der Eiche erzeugt werden sollte.

 

Meiner Meinung hättet ihr die Eiche nach Ihrer politischen Einstellung fragen sollen, bevor ihr sie killt. Wenn sie euch dann etwas von Deutschtümelei und Militarismus erzählt hätte, wäre die Aktion ok gewesen. Ich fasse mir echt nur noch an den Kopp.

Lieber Christian,

du weißt anscheinend nicht viel über die Symbolik von Pflanzen und wie sie in der Heraldik und in der Vexillologie eingesetzt wird. Insbesondere die Eiche und das Eichenblatt hat eine lange Tradition als deutschnationales Symbol, sie fand sich auf den Kragenspiegeln von SA und SS, auf Ritter- und Eisernen Kreuzen genauso wie in Form der Friedenseiche, die nach der gewonnen Völkerschlacht gegen Napoleon vielerorts gepflanzt wurde. Im dritten Reich wurde sie in "Hitlereiche" umbenannt. Das die Wahl eines solchen Baumes als "Erinnerungsbaum" für den Pogrom von Lichtenhagen einfach total verunglückt ist, darüber muss eigentlich nicht diskutiert werden. Eher muss darüber diskutiert werden, warum darüber diskutiert wird.

Und zu deiner Behauptung, die Zeiten im Bezug auf gesellschaftlich breit angelegten Rassismus hätten sich geändert, sie dir mal diesen 6 minütigen Clip vom NDR an, in dem gezeigt wird, wie zwei damals vom Pogrom in Hoyerswerda betroffene Ghanaer und ein Mosambikaner nach 20 Jahren wieder in die Stadt zurückkehren.

http://www.youtube.com/watch?v=ryRG-M9Ijpk

Hitlereiche wurden Eichen genannt, die zu Führers Geburtstag gepflanzt wurden, umbenannt wurde die Eiche nicht. Soweit Dein Expertenwissen.

Manchmal ist es nicht wichtig was man tut vielmehr was man damit bewirkt.

http://jwp-mittendrin.de/blog/lichtenhagen-und-folgeaktionen/

Zusammengefasst: Top Aktion, dont feed the troll!

Sorry, normalerweise schreibe ich nicht solch inhaltslosen Kommentare, aber diesmal sage ich einfach nur Danke, denn bis hierher ist das der erste gute Beitrag, den ich heute gelesen habe. (Mit Ausnahme eines NDR-Kommentares von weiss nicht wem:

"Bäume und Menschen  -- wenn sich die Deutschen genau so über den alltäglichen Rassimus und Antisemitismus in ihrem Land aufregen würden, wie sie sich für ihre Bäume ins Zeug legen, wäre schon viel getan..."

Wenn all diese anderen Kommentare die Linke in Deutschland repräsentiert, dann bin ich wieder einmal froh, Euer scheiss Land vor 10 Jahren verlassen zu haben!

Ich weiß es passt jetzt nicht gerrade zu der Baum debatte aber ich denke es könnte alle interessieren, die es nicht schon Wissen.

Zu der Zeit der Progrome war der Herr Gauk Leiter der größten Kirche in Rostock, doch er hatte es nicht für nötig gehalten sich zu den Geschenissen zu äußern und nur jetzt die notwendigkeit zu sehen, weil antifaschistinnen auf die geschichte aufmerksam machen, halte ich schon für heuchelei.

...dass der Herr Gauk da Kirchenleiter war, Herr Gauck allerdings war zu diesem Zeitpunkt schon längst in Berlin. Ich weiß nicht, warum man diese Falschinformation überall liest... wohl weil es nicht um Fakten geht, sondern um Diskreditierung. Warum bloß, zumal er zum diesem Zeitpunkt bereits Statsi-Beauftragter war?

...ich finde die Aktion so unerträglich dumm!

Ich bin Rostocker, war am Samstag auf der Demo und auch schon 1992 auf den Gegendemos. Und auch ich fand die Wahl der Eiche und die Gauckanwesenheit unangemessen. Aber dieses Absägen, das Beenden eines Lebens, dafür soll die Linke stehen?

Am Samstag hat ein Altautomomer eine Rede gehalten. Man dürfe, um Dinge in unserem Sinne zu verändern, sich nicht nur im eigenen Sud wühlen, man müsse Menschen überzeugen, andere mitnehmen, für unsere Weltsicht werben.

Wer soll mit dieser Sch..aktion überzeugt werden? Nicht mal die eigene Szene findet das in der Mehrheit gut. Das ist mal wieder nur eine gefundenes Fressen für die Mitte, ihre Medien und ihre Extremismustheorien.

 

Ich bin echt schockiert...

"Zwei Äußerungen Gaucks (den ich auch nicht eben mag) außerhalb des Kontextes reichen nicht aus, ihm eine nationalistische Gesinnung zu unterstellen. Er ist darum auch kein Heuchler." wie bitte? was???

der typ ist BUNDESpräsident, wie soll er da (auch ohne scheisze zu labbern) kein nationalist sein? soll er noch extra den hitlergruß machen oder was?

"der typ ist BUNDESpräsident, wie soll er da (auch ohne scheisze zu labbern) kein nationalist sein?"

Ne, oder? 

So viele Emotionen wegen eines paar Jahre alten Baums? Es gibt halt schon einen qualitativen Unterschied zwischen einer 100 jährigen Parkeiche, die Generationen beim lauschigen Grillen Schatten gespendet hat und einem Baum der gerade aus dem Setzlingsalter heraus ist und von einem widerlichen Mann, der eine widerliche Politik vertritt, gepflanzt wurde.

 

Dazu noch einen schönen Gruß von Brecht an die ganzen Schwätzer: http://www.youtube.com/watch?v=KRjUbvKFHpI

super ! diese aktion läßt meinen ärger der letzten tage verfliegen. es ist so unverschämt und faschistoid gegenüber den opfern und potenziellen opfern des pogroms, eine deutsche eiche zu pflanzen ! ! !

+ don´t forget: don´t feed the trolls ;)

Was mich an vielen Linken nervt ist die absolute Selbstgerechtigkeit, mit der sie auftreten.

Ein Baum ist ein Baum und ein Tier ist ein Tier und kann NICHT Rassistisch sein.

 
Nur weil es eine deutsche Eiche ist, sägt man ihn also um?

 

Die politische Botschaft dahinter verstehe ich nicht? Ich zerstöre ein Lebewesen, um denn Faschismus und Rassismus in Deutschland zu bekämpfen? 

 

Ich dachte Linke, achten im Gegensatz zu Rechte auf Menschen und Tierrechte? 

 

Ich liebe und achte jedes Lebewesen auf dieser Erde - Egal ob es ein Baum ist oder viele. Egal ob es ein Mensch ist oder ob es viele sind.

 

Aber macht nur so weiter, denn sowas ist wunderschöne Propaganda für den Stimmenfang der Wahren, Demokratiefeinde. So bringt ihr mehr Menschen dazu

die NPD zu wählen, anstatt sich von ihnen abzuwenden. 

"Ein Baum ist ein Baum und ein Tier ist ein Tier und kann NICHT Rassistisch sein."

 

Was ein politisches Symbol ist und wie es funktioniert, ist ein Begriff oder?

...und weiß im grunde doch gar nicht, wie man Politik schreibt

Danke für den Mut und die Courage der Aktivist_innen!!

Wie mutig und couragiert es doch ist, ein Bäumchen im Schutze der Dunkelheit zu fällen. Wann kommt ihr endlich aus der Vorpubertät heraus?

unglaublich, wie sich hier über eine ebenso symbolische aktion aufgeregt wird, wie sie auch das pflanzen dieses stück brennholzes war.

wenn sich alle hier mal genau so für die betroffenen von rassismus einsetzen würden, wie für einen einzigen gefällten baum, was wäre das doch für eine schöne welt.

aber nein. stattdessen wird sich lieber über die angebliche feigheit der fuchsschwanz-gruppe ereifert und geflennt, weil die rostocker in einem ihrer braunsten stadtteile jetzt keinen antirassistischen baum mehr haben. das ist so lächerlich! wer einen baum braucht, um seine ablehnung des rassismus auszudrücken, hat ohnehin nicht viel begriffen.

 

das einzige, was der ag vorgeworfen werden kann, ist eine nicht ausreichende kommunikation und vermittlung. aber wer sich wirklich dafür interessiert, findet recht schnell selbst diverse veröffentlichungen dazu. wer sie nicht findet, will sie auch nicht lesen.

"Bäume sind Militaristen" sagt also eine Gruppe, die sich "Fuchsschwanz" nennt.

Das Symbol des sexistische Blondinenwitze erzählenden Mantafahrers.

Wissen auch die wenigsten.

Ahso... ihr dürft euch die Bedeutung eurer Begriffe aussuchen, aber diejenigen die Eichen pflanzen nicht, ja? Applaus!

Mit ein bißchen Nachdenken kommt man darauf, dass der Name abgesehen vom Kicher-Faktor klug gewählt wurde, da ein Bekennerschreiben u.a. den Zweck hat reines Täterwissen darzulegen, damit die Tat eindeutig der Gruppe zugeordnet werden kann. Da die gefuchsten Bullen im Rahmen der Spurensicherung die Schnittstelle untersuchen werden, werden sie wahrscheinlich feststellen, dass hier weder ne Laub- noch Ketten-, noch Bügelsäge sondern nen Fuchsschwanz zum Einsatz kam. Der Name "Fuchsschwanz" ist also wahrscheinlich reinstes Kalkül

Der Baum wurde doch gepflanzt, weil zu dieser Jahreszeit kaum ein anderen Baum anwurzelt. Das hat also nichts mit nationalistischen Hintergründen zu tun, sondern mit reiner Logik.
Wie wäre der Protest wohl ausgefallen, wenn dort ein Baum nach 4 Wochen verkümmert, weil er nicht anwurzelt?

klar kann ein baum nicht rassistisch sein, die hintergründe seiner pflanzung aber schon.

mit der aktion ist es gelungen, in den mainstream-medien wenigstens für eine randnotiz zu sorgen, in der die widersprüchlichkeit deutscher politik genannt wird, wenn sie einerseits lichtenhagen offiziell gedenken, andererseits schweigen, wenn es um lagerhaft, residenzpflicht und abreitsverbot für asylsuchende geht!

danke dafür!

...für Randinteressierte!? Wenn "immerhin" alles ist, was bei so einer voraussehbar kontroversen Aktion, sollte es es besser bleiben lassen. Oder Anspruch überdenken. Die ganze Inszenierung war imo in allen Möglichkeiten einfach nur dumm und schloß sich damit bald feierlich an die Geschichte ab 1990 an. Kein zu Hause?

Besser wäre gewesen, neben der Eiche eine eigene Aktion/Darstellung/Symbolik zu machen. Die öffentliche Reaktion darauf hätte eurem Anliegen sicher mehr genutzt als diese sinnentleerte Sägerei.

Das war genau die richtige Aktion gegen diese unerträgliche Heuchelei!

Die voluminöse Reaktion (Linksunten und .de) vor dem Mittagsbrote zeigt, dass ihr den deutschen Volksnerv voll getroffen habt. Wer hat es verlinkt, SPON war es nicht?

 

Grandios, pflanzt türkische Zypressen, einen griechischen Olivenbaum (diese Tiefgründigkeit mögt ihr Kommentar - IgnoratInnen nicht verstehen) in neunerlei Reihe anstelle dem, für die Polizistin einen Lebensbaum , und alles wird wesentlich gehaltvoller.

 

RESPEKT! 

das der baum weg ist, ist erstmal gut, letztlich war neben der wahl gerade eine eiche zu pflanzen, auch die gesamte veranstaltung mit gauck eine reine farce. wenn er da einen beschissenen gedenkstein wo draufsteht "in erinnerung an die extremistischen ausschreitungen" (s. hoyerswerda) hingestellt hätte, hätte mensch den auch umgelegt, also warum nicht seine eiche.

 

war dumm ist ist nur: irgendwie hätte ich doch mehr erwartet, quasi als alternative. wenigstens einen ausführlichen text über die unzulänglichkeiten der ganzen veranstaltung und die heuchelei deutschlands im bezug auf die menschen, die sich damals um asyl bewarben.

 

was es noch zu bedenken gibt: spätestens in einer woche, hätten sowieso die anwohnenden nazis (die sich wie ich hautnah erleben durfte mittlerweile im sonnenblumenhaus eingenistet haben) die eiche umgehauen. es ist schade um den kleinen baum, aber die schuld trägt der mensch, der sich diese idiotische idee eine demokratie-eiche zu pflanzen, mit ihrer heuchlerischen begründung überhaupt ausgedacht hat, und die menschen, die diese selbstgefällige weiße gedenkfeier organisiert haben.

 

gibt es einen traditionellen baum der roma? dieser wäre vielleicht ein symbol gewesen.

Es war die taz.

taz. und de und /Friedenseiche-in-Lichtenhagen-abgesaegt/!100583/

 

Naja, wenigstens können die Neonazis jetzt aufhören die Axt zu schärfen, deren Arbeit hat ja jetzt die Truppe Fuchsschwanz erledigt - und ich habe eine Wette verloren. Schön blöd von mir, darauf zu wetten dass die Eiche 14 Tage nach der Pflanzung von Neonazis gefällt wird.

 

Einen jungen, feuchten Baum mit einem Fuchsschwanz zu fällen stelle ich mir übrigens äußerst anstrengend vor. Das dauert doch ewig, eh man da durch ist!

Diese Ignoranz und auch Intoleranz der sich betitelnden "Linken" kotzt mich so richtig an... Meinen, sie wüssten alles besser und seien Inbegriff der Gerechtigkeit... Ich wähle nicht mehr links!

Meinst du wirklich, dass linke ParteigängerInnen den Baum gefällt haben? Du hast doch noch nie links gewählt, geschweige denn politisch gedacht.

Zypressen sind viel älter und in der Mongolei gibt's keine.

Warum hier sägen aber damals  in Stuttgart Bäume retten wollen ???

Naja es gibt ja wohl linke und rechte Bäume ....

Man muss schon ein heldenhafter linker Revolutionär sein um solch  überauss mutige Tat zu verstehen

 

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein

war es kein deutscher adler, sonst hättet ihr dieses tier auch gekillt, was?! ist jetzt die paranoide lösung sämtliche eichen deutschlands abzusägen und die pflanzenwelt somit zu entnazifizieren? oder alle hirsche abzuknallen, sind ja auch ein mystisches tier des germanentums. es gäbe auch andere formen ders protests um die heuchelei gaucks und dem rest öffentlich vorzuführen.

Also wenn ich mir deinen Schaum vor dem Mund angucke, dann war das genau die richtige Aktion.

achte ein bisschen auf Deinen Blutdruck, sonst kippst Du uns noch um.

A propos Hirsche:

 

Ggegen Deutschland geht immer

Stuttgart hat nichts mit dieser Eiche zu tun, es handelte sich dort eher um weit über 100 Jahre alte Platanen & Co, die zufällig im Herzen der Stadt eine grüne Oase bildeten - jetzt ist dort Brache und nebenan die dreckigste Stelle Deutschlands was Feinstaub angeht.

Des Weiteren können uns Antifaschisten und Faschisten und andere Idioten größtenteils gestohlen bleiben; zwar wird der Protest hier teilweise versucht durch "linke" (z.B. MLPD) und auch teilweise "rechte" Kräfte zu instrumentalisieren, aber selbst der Verfassungsschutz lässt durchsickern, dass die Stuttgarter ganz so blöd sind um auf den Zug aufzuspringen.

 

Anstatt also in einem Anfall der Idiotie eine deutsche Eiche zu fällen solltet ihr sogenannten Antifaschisten euer Hirn einschalten und mal zusammentragen was hier im Land passiert. Wir haben eine rechte Terrorzelle gehabt, die mit mehreren Geheimdiensten verbandelt war, Steuergeld kassierte und mehrere "Mitarbeiter" bei der Polizei hatte. Des Weiteren waren Polizisten beim KKK und mittlerweile steht auch fest, dass der KKK mit dem NSU zusammenarbeitete. Die KKK Polizisten waren auch Kollegen der ermordeten Polizistin und zufällig einer ganz in der Nähe zur Tatzeit, wie auch Beate Zschäpe. Denkt man das alles weiter kommt man schnell auf Strobl (Generalsekretär der CDU BW) und Herrn Schäuble, damals Innenminister. Strobl ist der Schwiegersohn von Schäuble.

Geht man in der Geschichte weiter zurück so ist das LKA BW seit Jahrzehnten in Sachen verstrickt die man gar nicht wissen wollte. So wurde hier unter der CDU ein Glücksspielring etabliert, der eigentlich nur einem Informanten Millionen zuscheffelte. Aufgearbeitet wird das seit Jahren nicht da es sein könnte, dass der Informant das halbe LKA hochgehen lässt bzw. damit erpresst weil da wohl nicht alles soooooo sauber lief.

Dazu kommen jetzt Ermittlungsakten des LKA BW, dass sie nur nach Mafiaverbindungen gesucht haben; der Anwalt von 2 Opfern bezeichnet den Inhalt dieser Akten als rassistisches Gedankengut der Polizei.

Die Staatsanwaltschaft behauptet es gibt keine Verbindungen, alles easy. In Stuttgart gibt es einen Staatsanwalt, der lässt einen 600fache Mörder (NS-Kriegsverbrecher, hat 600 Frauen und Kindern mit Granaten getötet) bis heute frei herumlaufen. Derselbe Staatsanwalt ermittelt wegen dem 30.9., sagt entgegen der Realität (durch zig outubevideos belegbar) die Unwahrheit. Derselbe hat auch monatelang ein Verfahren gegen Mappus verschleppt. Tausende Verfahren gegen Bürger.

 

Aber hey, fällt weiter eure Bäumchen, postet es im Internet und seid stolz darauf. Und wenn ihr wieder nüchtern seid könnt ihr euch ja ernsthaften Problemen widmen, nämlich den Filz bis in die obersten Etagen unserer 3 Gewalten aufdecken.

Korrektur: dass die Stuttgarter NICHT ganz so blöd sind um auf den Zug aufzuspringen.

Das kann eigentlich nur ein Pirat geschrieben haben - eine solche obskure Verschwörungstheorie zu zeichnen und den Kapitalismus als "Filz" zu verkennen. Fest steht nur, dass an den beschriebenen Probleme auch die selbstherrliche und mandatsgeile deutsche Piratenpartei scheitern wird.