Remembering means Fighting: AFA-Soli-Show in Heuchlingen (Kreis HDH)

Antifa Soli-Konzert

Antifaschistisch ins neue Jahr!
Am Samstag den 7.1.2012 laden die regionalen autonomen Antifas zur
HC/Punk-Show nach Heuchlingen (Kreis Heidenheim).


Spielen werden ENRAGED MINORITY, NIHIL BAXTER und WASTED YOUTH.


http://www.myspace.com/nihilbaxterofdeath

http://www.myspace.com/wastedyouthsghc

http://www.myspace.com/enragedminority

 

Sämtliche Einnahmen fließen in die Unterstützung von Antifa- und Antirepressions-Arbeit.


Einlass ist 20 Uhr


Schlicker
Obere Dorfstr. 1

89547 Gerstetten / Heuchlingen

www.schlicker-heuchlingen.de



 

Remembering means Fighting...

...ein Motto, das uns den Blick in Vergangenheit und Zukunft gleichermaßen richten lässt. Regional blicken wir auf eine seit den späten 90ern währende Kontinuität des autonomen Antifaschismus in Heidenheim und auf der Ostalb im Allgemeinen zurück, bewegte Jahre mit Höhen und Tiefen, in denen
uns die Notwendigkeit unserer Aktivitäten immer wieder vor Augen geführt wurde.

Insbesondere in den provinziellen Regionen ist es nach wie vor wichtig, den Aufbau antifaschistischer Strukturen zu fördern, nicht
zuletzt weil hier leider immer noch viele Rückzugsräume für Nazis bestehen, aus denen heraus sie Gewalttaten verüben und ihre
menschenverachtende Ideologie verbreiten. Nazis sind hierbei keine gesellschaftlichen Außenseiter, sondern handeln vielmehr aus der
Mitte der Gesellschaft heraus.

Ihre Propaganda knüpft oft gezielt an den latenten Nationalismus und Rassismus in der Bevölkerung an, an diffuse Überfremdungsängste, autoritäres Denken und rückwärtsgewandten Traditionalismus.
Antifa-Arbeit muss daher für uns auch heißen, gegen jede Hegemonie einer (rechts-)konservativen gesellschaftlichen "Mitte" vorzugehen
und Räume zu schaffen, in denen sich subversives Denken und Handeln entfalten kann.

Mehrfach mussten wir in der Vergangenheit Zeugen faschistischer Anschläge und Angriffe werden. Zuletzt 2005 flogen in Neresheim im
Landkreis HDH Brandsätze in das Wohnhaus einer türkischen Familie.

Als trauriger Höhepunkt rechter Gewalt werden uns die Heidenheimer Nazi-Morde im Dezember 2003 in Erinnerung bleiben, und zugleich als
Mahnung und Verpflichtung, dem faschistischen Terror auf unseren Straßen keinen Fußbreit zu lassen.

Global entfachten die Dezembermonate der vergangenen Jahre mehrfach das Feuer von Wut, Trauer und Revolte. Wir denken an
Alexis Grigoropoulos, dessen Tod im Dezember 2008 die Städte Griechenlands und die Herzen der Revoltierenden in Brand setzte.
Heute steht Griechenland am Scheideweg, und angesichts des Erstarkens von Nationalismus und Rassismus werden wir uns ein
weiteres Mal bewusst, wie wichtig und unverzichtbar eine starke antifaschistische Bewegung im Zeitalter politisch-ökonomischer
Krise(n) und ideologischer Mobilmachung ist. Über alle Grenzen hinweg erkennen wir uns Teil eines globalen Kampfes um Befreiung,
Würde und Solidarität.

Antifaschismus stärken - Für die soziale Revolution!